04 April 2013

Mandarinen Quarktorte

Wie ich Euch schon berichtet hatte, ist dieses Jahr Ostern und der 3. Geburtstag unseres Sohnes auf einen Tag gefallen. Und  im Vorfeld hatten wir das Glück, ein paar wirklich unvergessliche Tage in Disneyland Paris verbringen zu können. Da kommt man aus dem Staunen und beschwingt vor sich hin tanzen gar nicht mehr heraus. Ein Traum auch für die Großen unter uns und auch sehr für Verliebte zu empfehlen:) Und da wir nächste Woche noch einen großen Kindergeburtstag feiern wollen, habe ich am Ostersonntag die Deko auch eher österlich gehalten. Es gab zwar Luftballons und auch eine große „3“ als Deko, der Rest war aber ganz im Zeichen des kleinen Hasens.
Auch die Torte war eine Mischung aus beiden, Geburtstag und Ostern. Innen feine Mandarinen Torte, außen lustig verzierte Hasenkekse. Das waren auch die ersten, die verschwunden sind…
Mandelbiskuit:
4 Eier
150 g Zucker
125 g Mehl
1Prise Salz
Mark von 1 Vanilleschote
1 gestrichener TL Backpulver
80 g gemahlene Mandeln 
Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Eine kleine Backform (18 cm) mit Backpapier auslegen. Die Eier trennen und das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen. Dann langsam den Zucker einrieseln lassen. Eigelbe und das Vanillemark unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und darüber sieben. Zum Schluss die Mandeln dazu geben und alles gut verrühren. Den Teig halbieren und nacheinander je ca. 15 Minuten backen. Auskühlen lassen, eventuell begradigen und jede Hälfte noch ein mal halbieren, so dass ihr 4 Teigplatten habt.
Die Füllung: 

1 Dose (314 ml) Mandarinen
500 g Vollmilchjoghurt
1,5 Tütchen gemahlene Gelatine
abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone
4 EL Zitronensaft
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
400 g Schlagsahne
30 g Pistazienkerne

Die Mandarinen abtropfen lassen, dabei den Saft auffangen. Die Gelatine in etwas lauwarmen Wasser einweichen. Die Zitronenschale, den Saft, Vanillezucker, Zucker, 2 EL Mandarinensaft und den Joghurt verrühren. Die aufgelöste Gelatine unterrühren. Die Sahne (vorher gut kühlen!) steif schlagen und vorsichtig unterheben und zum Schluss noch die abgetropften Mandarinenstücke dazu geben. Die Masse ca. 40 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis sie anfängt zu gelieren. 
Kekse: (für ca. 15 Stück, diese habe ich schon ein paar Tage vorher gebacken und verziert)
250 g Mehl
125 g Butter
125 g Zucker
1 Ei 

Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker cremig schlagen (mit dem Schneebesen oder Handrührgerät), dann das Ei und das gewünschte Aroma dazu geben. Nach und nach das Mehl darüber sieben und einkneten. Ist die gesamte Mehlmenge verarbeitet, den Teig rasch verkneten (nicht zu lang bearbeiten, sonst wird er später spröde und trocken) und zu einer Kugel formen. Diese in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche ca. 3-4 mm dick ausrollen und nach Belieben ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im auf 170 Grad Umluft vorgeheizten Backofen ca. 7 Minuten backen. (herausnehmen BEVOR die Ränder braun werden) Sofort vom heißen Blech gleiten lassen und auskühlen lassen. Danach könne die Kekse nach Herzenslust verziert werden. Dafür eignet sich am besten „royal icing“
Einen Tortenring um den untersten Tortenboden stellen und jetzt abwechselnd Quarkcreme und Boden schichten. Ganz oben muss ein Boden sein. Auf diesen ein Holzbrett zum Beschweren legen und alles mindestens 4 Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank stellen. Dann den Ring lösen und die Torte auf einen schönen Ständer oder eine Tortenplatte setzen.
250 g Mascarpone
Saft und Schale 1/2 unbehandeltenZitrone
Saft und Schale ½ unbehandelten Orange
Alle Zutaten verrühren und locker um die Torte streichen. Dann kurz vorm Servieren noch rund um die Torte die Kekse stellen und am Rand entlang mit den Pistazien verzieren. Natürlich könnt ihr statt Osterhasenkeksen jede andere Ausstecherform benutzen und eure Torte so den jeweiligen Anlässen anpassen. Und auch wenn es dieses Jahr kälter als an Weihnachten war, liessen wir uns die Laune natürlich nicht verderben. Unser zu Hause haben wir mit allerlei Deko verschönert. Zweige mit bunten Eiern behangen, und natürlich jede Menge Eier gefärbt. Für die erste Variante habe ich zunächst die Eier ausgeblasen, eingefärbt und dann vollständig trocken lassen. Dann habe ich sie mit getrockneten Blüten, hier Stiefmütterchen verziert. 
Etwas Klarlack darüber und fertig. Das besondere ist dabei für uns, dass diese Blüten genau zur Geburt meines Sohnens geblüht haben. Ich habe sie abgeschnitten und gepresst – und dieses Jahr, auf den Tag genau 3 Jahre später gab es die perfekte Gelegenheit sie zu verwenden... Bei der zweiten Variante habe ich Masking Tape verwendet.
Dafür die Eier ausgeblasen, eine Hälfte mit Tafellack schwarz lackiert, die anderen weiß gelassen. Und dann nach Lust und Laune mit selbstklebenden Bändern, hier Spitze verziert. 
Für die dritte Variante habe ich kleine Blätter von Farnen aus dem Wald gepresst, mit einem Klebestift auf die trockenen und ausgeblasenen Eier geklebt, diese Eier dann in die Spitze eines Nylonstrumpfes gesteckt und fest zugedreht.
Dann den Strumpf samt Ei in den Topf mit der Malfarbe geben und färben. Anschließend nicht sofort aus dem Strumpf nehmen, sondern auf etwas Küchenpapier trocknen lassen.
Erst danach den Strumpf aufschneiden und das Ei heraus nehmen. Zudem haben wir noch Salatsauceflaschen ausgewaschen und mit Osterhasen aus Papier beklebt, anschliessend mit Buntlack besprüht und den Hasen entfernt. So habt ihr eine ganz individuelle Blumenvase.

 
Morgen beginnt ja schon das Wochenende und das haben wir uns auch alle verdient :))süße Grüße, Eure Kessy

02 April 2013

Lotta, das Osterlamm und ein give away

Ich hoffe ihr hattet alle frohe Ostern, habt ein paar schöne Stunden genossen und seit dem Osterhasen begegnet. Wir hatten jede Menge Besuch im Haus und das aus verschiedenen Ländern. Da kommen so mancherlei Bräuche zusammen. Während in Ungarn traditionell ein saftiger Osterschinken mit Hefezopf und Meeretich genossen wird, essen wir lieber Süßes zum Frühstück. Und da hatte ich dieses Jahr richtig großes Glück, denn an einem Tag, an dem eigentlich alles eher schief als gerade lief, klingelte es an meiner Tür und hinter einem riesigen Paket versteckte sich ein winziger Postbote. Ich habe ein wirklich tolles Päckchen von der Firma „BIRKMANN“ geschickt bekommen. Randvoll gepackt mit den allerschönsten Backutensilien, von denen ich schon lange geträumt hatte. Das sind so Tage, an denen ich sogar noch nachts durch die Küche hüpfe. Und Lotta das Lamm hat es wirklich verdient gebacken, geschmückt, bestaunt und vernascht zu werden! Ich glaub da mache ich mal im Kindergarten den Kleinsten eine Freude :)

Feines Orangenlamm
100 g Mehl
100 g Speisestärke
100 g gemahlene Mandeln
1 Prise Salz
3 TL Orangenschale
2 TL Zitronenschale
250 g weiche Butter
200 g Zucker
3 Eier
3 Eigelb
4 EL Orangensaft
1 EL Zitronensaft
Die Butter mit dem Zucker mischen und geschmeidig rühren. Die Eier und Eigelbe untermischen. Das Mehl, die Speisestärke und gemahlenen Mandeln mischen, eine Prise Salz sowie die Orangen- und Zitronenschalen unterheben. Den frisch gepressten Saft zugeben und verrühren. Den Teig in die vorbereitete Lotta füllen und 50 Minuten backen.
... und jetzt zum give away. Ich habe von der Firma Birkmann noch viele tolle Produkte unter anderem diese Damenschuh Backform in 3 D bekommen. Und damit würde ich gerne einem von Euch eine Freude machen. Schreibt mir unter diesen Post, welcher Schuhtyp ihr seid, liebt ihr es eher bequem oder braucht ihr doch schon mal high heels, ich bin gespannt ;))) und so gehts:

Die Verlosung beginnt jetzt und endet am Freitag, dem 5.April 2013 um 20 Uhr. 
Mitmachen darf jeder, mit oder ohne Blog! Ihr müsst nur über 18 Jahre alt sein! Teilnahme ab 18 Jahren, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Versand erfolgt nur innerhalb Deutschlands und Ihr müsst nur unter diesem Post einen Kommentar hinterlassen! Bei allen die keinen Blog haben, bitte ich Euch entweder Eure E-mail Adresse oder Euren Namen mit dazu zu schreiben!

 Und den Rest unseres Ostertisches zeige ich Euch im Laufe der Woche, bis dahin süße Grüße und ganz viel Glück, Eure Kessy

29 März 2013

Erdbeercupcakes mit weißer Schokolade

Dieses Wochenende ist Ostern und auch bei uns gibt es eine ganze Menge zum Naschen und Geniessen. Aber bevor ich Euch unsere Schlemmereien zeige,  wollte ich Euch noch ganz schnell mit meiner Lieblings roten Kullerbeere bekannt machen :) Geht es Euch auch so, dass ihr schon sehnsüchtig auf den Frühling wartet, auf die ersten warmen Sonnenstrahlen, bunte  Blumen, etwas Farbe und endlich wieder nach Herzenslust bei frischem Obst zuzuschlagen? Es gibt kaum eine Sorte die ich so sehr liebe wie die Erdbeere.
Tausend Variationen, eine leckere wie die andere und einfach so hübsch anzusehen. Da können schon die Kleinsten nicht wiederstehen und stibitzen sich gerne mal eine im Vorbeilaufen eine vom Teller. So hatte ich auch ein paar kleine Schwierigkeiten meine Dekoerdbeeren, die ich zusätzlich mit feiner weißer Schokolade überzogen hatte, sicher auf ihrem Platz ganz oben auf dem Cremehäubchen zu positionieren. J

Für 12 Stück:
125 g Zucker
125 g Butter
120 g Erdbeeren
2 Eier
1 Prise Salz
1 TL Vanillearoma
125 g Mehl
1  TL Backpulver
½ TL Natron
75 g weiße Schokolade (fein gerieben)
Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker cremig schlagen. Dann die Eier mit der Prise Salz in einer Tasse verschlagen und mit dem Vanillearoma zum Zucker-Buttergemisch geben. Das Mehl und das Backpulver darüber sieben und zum Schluss die geraspelte weiße Schokolade einrühren. Den Teig verrühren bis er schön cremig, eher flüssiger ist. (Sollte er noch etwas zu fest sein, eventuell noch 1 EL Milch dazu geben. ) Die Erdbeeren putzen, waschen und in kleine feine Stückchen schneiden, dann vorsichtig unterheben. Den T eig  mit Hilfe eines Löffels in die Förmchen geben, diese aber nur zu ca. ¾ befüllen und in den vorgeheizten Ofen geben. Ca. 10 Minute backen, bis sie schön goldbraun sind. Dann herausnehmen und abkühlen lassen.



Für das „White chocolate strawberry Topping“
50 g Erdbeeren
2 TL Erdbeersirup
200 g weiße Schokolade
100 ml Sahne
70 g Philadelphia (oder Mascapone)
30 g Zucker
Die Beeren putzen, waschen und mit dem Zucker pürieren. Die Sahne zum Kochen bringen, dann etwas runter schalten. Die Schokolade grob hacken und in der Sahne auflösen, alles sehr gut verrühren. Zuerst entsteht eine etwas flockige Masse, die einmal mit dem Pürierstab kurz aufgeschäumt wird. Dann im Kühlschrank abkühlen lassen. Nach ca. 30 Minuten, wenn die Masse fester wird und von cremiger Konsistenz ist, muss sie noch mit dem Rührbesen aufgeschlagen werden. Anschließend den Frischkäse und den Erdbeersirup unterrühren. Nun wird die Creme schön locker und spritzfähig. Ca. 2 Minuten schlagen, dann das Erdbeermouse dazu geben. 
Zum Garnieren habe ich eine Sterntülle benutzt. Dafür den Spritzbeutel befüllen und zunächst am äußeren Rand einen Kreis ziehen. Dann einen zweiten innen setzen. Nun in die Höhe gehen und die typische Spitze formen. Ihr könnt das also in 3 Schritten machen. Ganz zum Schluss noch eine Erdbeere, die ihr eventuell mit etwas weißer Schokolade überzieht, oben auf das Häubchen setzen. 
Und jetzt heißt es Augen schließen, kosten und sich schon einmal in den Frühling träumen,
 süße Grüße, Eure Kessy

22 März 2013

Marzipan Zopf mit Zimt und ein give-away

So langsam kommt bei uns Osterstimmung auf. Die ersten Dekorationen hängen schon und das Ostergras sprießt. Ein paar Impressionen davon zeige ich euch nächste Woche. Und da wir vor Ostern auch noch ein paar Tage verreisen, heißt es alles ganz genau zu planen.
 Nicht nur das am Ostersonntag der Osterhase kommt, nein mein kleiner Sohn wird auch noch 3 Jahre alt. Diese Woche habe ich mit dem Probebacken begonnen und für mich gehören Hefezöpfe und Brioches zu jedem leckeren Frühstück dazu. Man kann sie ganz nach Geschmack befüllen und dekorieren. Dieser hier entstand eigentlich, weil sich ein Mann und ich nicht einigen konnten ob wir jetzt Marzipan oder Zimt wollen – daher einfach beides, und ich muss sagen, es schmeckt himmlisch! 
Der Hefeteig:
500 g Mehl
200 ml Milch
1 Würfel á 42 g Hefe
60 g + 1 TL Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
50 g weiche Butter
Alle Zutaten sollten Raumtemeratur haben. Die Milch und 1 TL Zucker in einen Topf geben und lauwarm erwärmen. Es ist ganz wichtig, dass die Milch nicht zu heiß wird, denn sonst sterben die Hefepilze ab und der Teig wird nicht aufgehen. Die Hefe zwischen den Fingern zerbröseln und direkt in die Milch geben. Unter ständigem Rühren auflösen. Dann dem Topf zur Seite nehmen und stehen lassen. In einer zweiten großen Schüssel das Mehl mit dem Zucker, dem Salz mischen und in die Mitte eine Kuhle drücken. Das Ei hinein schlagen. Dann die Hefemilch hinzu gießen und alles gut verrühren. Die weiche (nicht flüssige!) Butter in kleine Flöckchen schneiden und in den Teig geben. Alles gründlich verkneten. Dabei eventuell die Hände bemehlen und weiterkneten bis sich der Teig vom Schüsselboden löst und nicht mehr klebt. Zu einer Kugel formen und mit einem sauberen Küchentuch abdecken. Der Hefeteig braucht Sauerstoff, deshalb mit dem Geschirrtuch nur abdecken, nicht verschließen! Die Schüssel an einen warmen Ort stellen. Sehr gut geeignet ist dafür der Backofen, den man vorher auf maximal 50 Grad vorheizt, dann wieder abschaltet und die Restwärme für den Teig nutzt oder auch ein Plätzchen an der Heizung. Dort den Teig ca. 1 Stunde gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Je wärmer die Umgebung ist, desto schneller geht der Hefeteig auf. Wenn er nach leichtem Eindrücken mit dem Handrücken von allein wieder in seine ursprüngliche Form zurückgeht, ist er richtig aufgegangen und kann je nach Rezept weiter verarbeitet werden.
Falls ihr noch einmal eine genaue Anleitung zur Herstellung eines Hefeteiges sehen möchtet, dann schaut nochmal hier.
Für die Füllung:
400 g Marzipanrohmasse
1 Ei
3 EL Zimt
3 EL Zucker
50 g flüssige Butter 
Die Butter schmelzen. Den Zimt mit dem Zucker (und wer mag, kann noch etwas Vanillezucker zufügen) mischen. Marzipan klein schneiden oder raspeln und mit dem Ei verquirlen, dann den Zimt-Zucker unterrühren. Den Hefeteig noch einmal durchkneten und zu einem Rechteck ausrollen. Mit 2/3 der flüssigen Butter bestreichen, dabei auf jeder Seite ca. 1 cm Platz zum Rand frei lassen. Die Füllmasse darauf verteilen und verstreichen. Den Teig von der Längsseite her aufrollen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Dort die Teigrolle in 3 gleich breite Stränge schneiden und zu einem Zopf flechten.
Und so geht das „Zopf flechten“:
Teig in 3 gleich lange Stränge teilen und rollen (1,2,3)
Alle Stränge nebeneinander legen
Den rechten Strang (3) über den mittleren (2) legen
Dann den linken Strang (1) über den mittleren (2) legen
Dann wieder den rechten (3) über den mittleren (2)legen
Und so weiterverfahren bis der Zopf fertig ist.
Die Stränge nicht zu fest flechten, da sie sich beim zweiten „gehen lassen“ noch etwas ausdehnen. Man kann seinen Kranz aber auch anders formen, z.B. nur 2 Stränge bilden, also die Teigrolle nur einmal der Länge nach halbieren und die 2 Stränge übereinander verzwirbeln. Oder ihr legt den Zopf rund und bildet einen Kreis, was auch sehr schön auf dem Tisch aussieht.
Den fertig geformten Zopf mit der restlichen Butter bestreichen und noch einmal ca. 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Während dieser Zeit den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen und den Zopf nach Ablauf der 20 Minuten hinein geben und ca. 25 Minute backen. Sollte er schon vor Ablauf der Backzeit zu braun werden, mit etwas Alufolie abdecken.
Und da ja bald Ostern ist und ich von einem wunderbaren Partner mit tollen Backformen und Zubehör unterstützt werde, möchte ich Euch heute eine Überraschung machen. Ihr könnt bei der Give away Verlosung ein Set der Firma „BIRKMANN“ gewinnen. Das Set besteht aus 2 Teilen, es enthält außergewöhnliche Muffinförmchen und Stehkeksausstecher. An dieser Stelle noch einmal ein Riesen Dankenschön an die Firma Birkmann. Damit wird der Gewinner bestimmt tolle Sachen zaubern können. Also mitgemacht und vielleicht gehört dieses Set schon ganz bald euch. Und so geht´s: Schreibt mir einfach einen Kommentar unter diesen Post, welche Leckerei es an Ostersonntag bei euch geben wird. 

Die Verlosung beginnt jetzt und endet am Sonntag, dem 24. März 2013 um 20 Uhr. 
Mitmachen darf jeder, mit oder ohne Blog! Ihr müsst nur über 18 Jahre alt sein! Teilnahme ab 18 Jahren, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Versand erfolgt nur innerhalb Deutschlands und Ihr müsst nur unter diesem Post einen Kommentar hinterlassen! Bei allen die keinen Blog haben, bitte ich Euch entweder Eure E-mail Adresse oder Euren Namen mit dazu zu schreiben!
Ich drücke euch ganz fest die Daumen und schicke süße Grüße,
Eure Kessy

18 März 2013

Schritt für Schritt zum perfekten Hefeteig

Gerade zur Osterzeit gibt es so viele leckere Sachen, bei denen man einen wunderbar fluffigen Hefeteig benötigt. Und der ist auch gar nicht so schwer zu machen. Es benötigt nur Wärme, viele Streicheleinheiten und ein Zugluft geschütztes Plätzchen - dann gelingt er im Nu und verschönert jede Ostertafel… Optimal arbeiten die Hefepilze bei Temperaturen von 25 bis 30 Grad. Deshalb sollten alle Zutaten nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen, sondern am besten bei Zimmertemperatur verarbeitet werden.
Basisrezept:
500 g Mehl
200 ml Milch
1/2 Würfel á 42 g Hefe
60 g + 1 TL Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
50 g weiche Butter 
1. Die Milch und 1 TL Zucker in einen Topf geben und nur lauwarm erwärmen. Das ist ganz ganz wichtig, denn sonst sterben die Hefepilze ab und der Teig wird nicht aufgehen. Die Hefe zwischen den Fingern zerbröseln und direkt in die Milch geben. Unter ständigem Rühren auflösen. Dann dem Topf zur Seite nehmen und stehen lassen. Alle anderen Zutaten sollten Raumtemperatur haben. 
2. In einer zweiten großen Schüssel das Mehl mit dem Zucker, dem Salz mischen und in die Mitte eine Kuhle drücken. Das Ei hinein schlagen. 
4. Dann die Hefemilch hinzu gießen und alles gut verrühren.
5. Die weiche (nicht flüssige!) Butter in kleine Flöckchen schneiden und in den Teig geben. Alles gründlich verkneten. Dabei eventuell die Hände bemehlen und weiterkneten bis sich der Teig vom Schüsselboden löst und nicht mehr klebt. 
6. Zu einer Kugel formen und mit einem sauberen Küchentuch abdecken. Der Hefeteig braucht Sauerstoff, deshalb mit dem Geschirrtuch nur abdecken, nicht verschließen! Die Schüssel an einen warmen Ort stellen. Sehr gut geeignet ist dafür der Backofen, den man vorher auf maximal 50 Grad vorheizt, dann wieder abschaltet und die Restwärme für den Teig nutzt oder auch ein Plätzchen an der Heizung. 
7. Dort den Teig ca. 1 Stunde gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Je wärmer die Umgebung ist, desto schneller geht der Hefeteig auf. Wenn er nach leichtem Eindrücken mit dem Handrücken von allein wieder in seine ursprüngliche Form zurückgeht, ist er richtig aufgegangen und kann je nach Rezept weiter verarbeitet werden. 
Tip: Wer mag, kann seinen Teig mit der abgeriebenen Schale einer Bio Zitrone oder einer Spur Vanille verfeinern. Der Teig lässt sich wunderbar am Vorabend vorbereiten und dann im Kühlschrank lagern. Morgens braucht dann nur noch gebacken zu werden, ganz toll und praktisch gerade beim Frühstück.

Hefeteig einfrieren: 
Der Teig kann nicht nur schon am Vorabend, sondern auch gleich auf Vorrat hergestellt werden. Bei Bedarf nimmt man ihn dann einfach aus dem Tiefkühlschrank und kann sofort loslegen. Da gibt es nur ein paar kleine Dinge zu beachten: 
1. Den Teig zunächst ganz nach Rezept zubereiten. Ganz wichtig ist jedoch, ihn vor dem Einfrieren NICHT gehen zu lassen. 
2. Diesen dann in Frischhaltefolie wickeln oder in einen Gefrierbeutel geben. So hält sich der Teig im Gefrierschrank bis zu 6 Monaten.
3. Möchte man den Teig verwenden, sollte man den gefrorenen Hefeteig entweder über Nacht im Kühlschrank oder abgedeckt in einer Schüssel auftauen lassen. Anschließend wie gewohnt gehen lassen und dann weiterverarbeiten.


Ich hoffe ihr freut euch auch schon auf eine schöne Osterzeit und vielleicht könnt ihr dieses Basisrezept  ja in wunderbare Osterzöpfe, Brote  oder Kuchen verwandeln, 
süße Grüße, Eure Kessy