12 Dezember 2014

Royal Icing Tutorial

Royal Icing - dabei handelt es sich um eine Eiweißspritzmasse, die unglaublich  vielseitig einsetzbar ist. Zum Dekorieren mit Tülle und Spritzbeutel auf Keksen oder Torten oder zum Zusammenkleben von einzelnen Teilen, wie Blüten auf einer Torte. Und dabei ist es so schnell und unkompliziert herstellbar.

Für eine Portion:
1 Eiweiß (M)
250 g Puderzucker
1 Prise Salz
2 EL klarer Zuckersirup
1-2 EL Zitronensaft
Das Eiweiß mit dem Salz sehr steif schlagen.
Dann nach und nach den Puderzucker direkt in den Eischnee sieben. Dafür einfach durch ein Sieb steichen,
das verhindert, dass sich im royal icing kleine Klümpchen befinden. Auf niedriger Stufe das Handrührgerät laufen lassen.
Dann den Sirup und Zitronensaft langsam einlaufen lassen.
Jetzt alles auf höchster Stufe aufschlagen, bis sich weiche Spitzen zeigen die stehen bleiben und sich leicht zur Seite neigen. Jetzt hat das icing die perfekte "stiff peak Konsistenz" für das Spritzen von Blüten und einzelnen Blätter mit Hilfe von Tüllen.
oder wie hier auf den Engelsflügelchen...
Das royal icing in einen Spritzbeutel mit entsprechender Tülle oder einen Frischhaltebeutel füllen, bei dem man eine Ecke abschneidet. Oder man verwendet ein Blatt Papier, welches man zu einer Tüte aufrollt und unten ein kleines Löchlein lässt.
Möchte man sich Zeit lassen, empfehle ich eine Spritzflasche.
Sobald man eine Pause beim Dekorieren macht, sollte man immer etwas Alufolie auf die Öffnung legen, damit das icing nicht durch die Luft austrocknet. Die restliche Masse kann man mit Frischhaltefolie abdecken und in den Kühlschrank stellen.
Wenn man die Außenumrandung der Kekse machen möchte, braucht man eine "Soft Peak Konsistenz". Dafür muss man das icing ein ganz klein wenig verdünnen. Dafür kann man Wasser oder Zitronensaft verwenden, wobei ich selbst nur frischen Zitronensaft verwende, da das ganz hervorragend die Süße bricht und lecker schmeckt. Aber unbedingt nur tröpfchenweise zufügen, denn bereits 1 Tropfen verändert die Konsistenz stark! Lieber langsamer vorgehen, denn ist die Konsistenz zu flüssig, wird es sehr schwer! 
Jetzt das royal icing auf die Zwischenflächen auftragen und am besten mit einem Zahnstocher oder einem anderen Tool die „Pfützen“ miteinander verbinden. Dafür benötigt man die auf dem Foto sichtbare "Runny Konsisztenz". Man kann zudem den Keks leicht rütteln, dann verteilt sich alles schön gleichmäßig. Sind kleine Luftbläschen sichtbar, dann sofort hinein pichsen, alles gut trocknen lassen. Möchte man darauf „zeichnen“, also weitere Muster anbringen, dann immer alles gut trocknen lassen. Es gibt aber auch die sogenannte „wet in wet“ Technik, bei der man eine zweite Farbe in die noch flüssige Oberfläche aufträgt, so dass sich tolle Farbverläufe bilden. Am besten probiert man das erst auf einem „Testkeks“ aus und entscheidet sich dann für ein Design! 

Einfärben: das royal icing ist ganz easy einfärbbar, man verwendet dafür am besten Pasten bzw. Gelfarben z.B. von der Firma WILTON oder RAINBOW DUST. Man kann entweder die gesamte Menge sofort einfärben oder aber erst fertiges Weißes herstellen und dann nur kleinere Mengen in den gewünschten Farbtönen einfärben.

Konsistenzen und was mache ich damit genau ...
"Stiff peak Konsistenz" - für Blüten und Blätter spritzen (sehr fest)
"Soft peak Konsisztenz" . für die Außenumrandung, Punkte und Kantenlinien (weicher)
"Runny Konsistenz" - zum Ausfüllen der Innenräume (dickflüssig)

Tipp: statt frischem Eiweiß kann man auch Trockeneiweiß verwenden, dabei gilt 10 g Pulver = 1 Eiweiß
... ich hoffe ich konnte Euch ein wenig weiter helfen, habt ihr noch Fagen, dann schreibt wie immer gerne, liebe Grüße, Eure Kessy

10 Dezember 2014

Weihnachtliche Fondant Kekse

Die kalte Jahreszeit ist der beste Zeitpunkt zum Backen. Und in keiner Küche dürfen die feinen Kekse und Plätzchen fehlen. Wie wäre es einmal mit besonders schön Dekorierten? Sie eignen sich auch ganz hervorragend als kleines Geschenk bei Adventsbesuchen. Das Rezept ist ein absolutes Basisrezept, was geschmacklich mit Orangen- oder Zitronenschale beliebig verfeinert werden kann. Diese Kekse kann man mit royal icing oder Fondant verzieren (oder ganz einfach gleich pur naschen).

Für ca. 20 Stück:
110 g Butter
90 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
240 g Mehl
Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und der Prise Salz cremig, weißlich schlagen, dann das Ei dazu geben. Nach und nach das Mehl darüber sieben und einkneten. Ist die gesamte Mehlmenge verarbeitet, den Teig rasch verkneten (nicht zu lang bearbeiten, sonst wird er später spröde und trocken) und zu einer Kugel formen. Diese in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann auf einer leicht mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche ca. 3-4 mm gleichmässig dick ausrollen und nach Belieben ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Dieses mit den Keksen am besten anschließend noch einmal für 20 Minuten in den Kühlschrank geben, erst dann im auf 165 Grad Umluft vorgeheizten Backofen ca. 7 Minuten backen. (herausnehmen BEVOR die Ränder braun werden) Sofort vom heißen Blech gleiten lassen und auskühlen lassen. Danach können die Kekse nach Herzenslust verziert werden. Ich habe mich für Fondant entschieden.
Zuerst den Keks komplett mit weißem Fondant überziehen, dann die obere Hälfte mit rotem (red red Gelfarbe von WILTON) und ein Dreieck als Mütze ankleben. Mit den Matten oder einem rolling pin auf rot ein Mützen Muster prägen.
Unten einen weißen Kreis ankleben und diesen wie einen Teddymund prägen. 2 Zuckerperlen als Augen einkleben.
Eine weiße Bommel an die Mütze und einen schwarzen Kreis mit weißem Lichtpunkt als Nase ankleben.
Noch ein bisschen rosa Puderarbe als Rouge und einen hübschen Schal, schon ist der Teddy fertig.
Für die Stiefelchen den roten Fondant mit dem Stiefelcookieausstecher ausstechen, dann den oberen Rand etwas kürzen, mit Zuckerkleber festkleben und mit dem blade tool das Rautenmuster prägen.
Weißen Fondant als Rand und Sohle anbringen.
Am Rand etwas Zuckerkleber auftragen und Kristallzucker darüber streuen.
Vom Stechpalmenausstecherset den Kleinsten wählen und pro Keks ein Dreierblatt ausstechen, festkleben und mit einer kleinen weißen Kugel dekorieren.
Für die anderen beiden Kekse habe ich eine Silikonmould verwendet, die man in Tortenshops oder auch bei ebay findet.
und damit kann man ganz schnell solche Designs zusammen stellen: 
und hier habt ihr noch einmal alles auf einen Blick...
Ganz viel Spaß beim Backen und Dekorieren, und eine süße Vorweihnachtszeit, 
Eure Kessy

05 Dezember 2014

Christmas Angel Cake und ein Früchtekuchen

Nach dem Post vom sweet table möchte ich Euch heute wie versprochen die Torte näher vorstellen. Gerade in der Vorweihnachtszeit nehmen sich viele die Zeit, und kreieren für ihre Lieben eine winterliche Torte. 
Als Torte eignen sich sowohl alle Biskuits aber auch Rührkuchen super, doch wie wäre es einmal mit einem klassischen Früchtekuchen? Diese Variante hat sich gerade in England duchgesetzt und ihr solltet sie einmal probieren. Der Vorteil ist, dass er sich sehr lange auch unter der Torte hält und man die Torte so ganz in Ruhe vorbereiten kann. Der Kuchen schmeckt von Tag zu Tag sogar noch besser, denn die Zutaten haben genügen Zeit, um gut durchzuziehen. 

Früchtekuchen
Für eine 18 cm Springform:
400 g gemischte Trockenfrüchte
350 ml Apfelsaft
150 g weiche Butter
100 g braunen Zucker
3 Eier
75 g Zartbitterschokolade
100 g Mehl
75 g gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
1 EL Kakao
Am Vortag: Die Trockenfrüchte grob hacken und im Apfelsaft einweichen, zudecken und über Nacht ziehen lassen. Die Springform fetten und mit Backpapier auslegen, die Früchte abtropfen lassen. Den Ofen auf 170 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Die Butter mit dem braunen Zucker cremig schlagen. Nach und nach die Eier unterheben. Die Schokolade fein hacken und mit dem Mehl, Mandeln, Backpulver und Kakao mischen, dann unter die Butter-Zucker Masse rühren. Zum Schluss die Früchte unterheben. Den Teig in die Form streichen und ca. 2 Stunden backen. Nach ca. 1 Stunde mit etwas Alufolie abdecken. In der Form auskühlen lassen. 
Der Kuchen wird im Anschluss „fondanttauglich“ gemacht, mehr Tipps dazu findet ihr HIER. Und schon kann´s losgehen: Die Torte habe ich mit schneeweißem Fondant überzogen. Oben mittig habe ich einen roten Stern ausgestochen (mit einem Plätzchenausstecher) zum Einfärben habe ich die WILTON Gelfarbe „red red“ verwendet. Den Stern mit etwas Zuckerkleber (klick hier) aufkleben. Mit royal icing habe ich winzige Punkte am Rand entlang gespritzt.
Dann etwas Modellierfondant (bestehend aus Hälfte Blütenpaste, Hälfte Fondant in dunkelgrün einfärben. ( WILTON ) Viele kleine „Stechpalmblätter“ ausstechen und in zwei Reihen übereinander aufkleben. Dabei darauf achten, dass sie 3 dimensional abstehen, also nicht platt aufeinander kleben. Aus rotem Fondant winzige Kügelchen formen und mittig auf ein paar Blätter kleben.
Im Nächsten Schritt habe ich Silikon moulds verwendet, man findet eine super Auswahl entweder in den Tortenshops oder auch bei ebay. Dafür die mould leicht mit Speisestärke ausstäuben und mit dem Fondant füllen, überschüssiges Material abschneiden. Dann die fertigen Motive vorsichtig heraus drücken und mit etwas Zuckerkleber rund um die Torte befestigen. 
Das side board ist mit weißem Fondant bezogen und anschließend mit unterschiedlich großen Schneeflockenausstecher geprägt. Am Rand habe ich ein Geschenkband befestigt.
Jetzt zu den cake toppern. Ich habe einen Engel und einen „Frilling star“  vorbereitet. Für den Stern habe ich ausschließlich Blütenpaste verwendet und diese ca. 1 mm dünn ausgerollt. Dann gleichmäßige Streifen á 6 cm Länge schneiden und diese zu verschiedenen Formen, z.B. Herzen zusammen rollen, die Schnittstellen hauchdünn mit Zuckerkleber einstreichen und zusammen legen. Im Liegen trocknen lassen. Das kann bis zu 2 Tagen dauern, dann kann man den Stern auch aufstellen!
Jetzt komme ich noch zum kleinen Weihnachtsengel. Dafür habe ich „Modellierfondant“ hergestellt, also zur Hälfte Blütenpaste mit Fondant gemischt.
Zuerst den Rumpf formen, und schon den Beinansatz mit einem bladetool prägen. Einen Zahnstocher kürzen und von oben in den Rumpf stecken. Für den Hautton habe ich etwas „Ivory“ WILTON Farbe verwendet, nur einen Hauch, denn der Ton dunkelt nach, wenn der Fondant trocknet.
Die Augen sind 2 Zuckerperlen, den Mund habe ich mit einem tool geprägt und noch kleine Lachfältchen hinein geritzt. Den Kopf auf etwas Watte oder Küchenpapier trocknen lassen, dann wird er von unten nicht so platt!
In der Zwischenzeit habe ich die Hände und Füße modelliert. Die einzelnen Finger und Zehen habe ich mit dem blade tool geformt. Erst die Beine ankleben,
dann das Kleidchen aniehen. Ich habe es mit einem Musterrollstab geprägt. 
 Dann die Arme ankleben und die Kleidärmel ansetzen.
Im nächsten Schritt habe ich die Flügel aus reiner Blütenpaste gemacht, dann trocknen sie schneller. Mann kann die Flügel frei Hand ausschneiden oder wie auf dem Bild zu sehen ist, Ausstecher zu Hilfe nehmen. Erst nach dem kompletten Trocknen auf den Körper kleben.
Ich habe sie ganz zum Schluss noch mit royal icing verziert!
Jetzt kann der Kopf aufgesetzt werden und die Haare modelliert und zusammen mit dem Schleifchen angeklebt werden.
Die Figur lässt sich wunderbar 1 – 2 Wochen vorher vorbereiten und muss zum Schluss nur noch auf die Torte gesetzt werden.
Und ein bisschen rosa Puderfarbe als „Rouge“ verleiht dem Engelchen einen frischen Teint :) Und jetzt wünsche ich Euch schon einmal ein schönes wochenende und einen tollen Nikolaus, liebe Grüße, Eure Kessy








02 Dezember 2014

Christmas sweet table mit Blueboxtree Parties

Mein heutiger Beitrag ist prall gefüllt mit Bildern, um Euch so richtig in Stimmung zu versetzen und vielleicht auch ein paar Inspirationen zu geben. In der Vorweihnachtszeit bietet es sich ja gerade zu an, seine Familie und Freunde einzuladen und gemütlich beisammen zu sitzen. 

Da wird gebacken und hübsch dekoriert und all den Leckereien ein feines Plätzchen bereitet. Dafür habe ich die wundervolle Dekoartikel der Firma  Blueboxtree Parties verwendet, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. Ich habe mich dabei für die klassische rot, grün weiße Variante entschieden.Die leckeren Kekse haben ein Plätzchen auf den Tellern (klick hier) gefunden, die sich auch ganz wunderbar als Nikolausteller am Freitag eignen würden. 
Die Weihnachts Cake Pops schmecken nach Lebkuchen und „ich will noch einen“ und eignen sich zudem als kleines Gastgeschenk zur Advent´s Einladung. Einfach in etwas durchsichtige Klarsichtfolie packen, unten Bändchen drum herum und fertig ist das perekte Mitbringsel.
Besonders angetan haben es mir diese „Zuckertütchen“ die sich so manigfaltig einsetzen lassen.

Gefüllt mit kleinen Naschereien wie z.B. gebrannten Mandeln kann man sie als Baumschmuck verwenden, dem Gast bereits gefüllt auf den Teller legen, damit er etwas zum Mitnehmen hat...


oder einfach auf den sweet table legen, so dass sich jeder daraus bedienen kann.


Die wunderschönen Wabenbäumchen (klick hier) verwandeln das Zu Hause im Nu in eine Weihnachtsstube und passen ganz toll zur Girlande (klick hier), die jetzt meinen Kamin säumt. Mit einfachen Mitteln kann man hübsche Akzente setzen, ohne überladen zu wirken. 
Und wenn ihr noch ein paar hübsche Sachen sucht, dann klickt euch schnell hier rüber zur "Blueboxtree Parties"
...im nächsten Post stelle ich euch die Weihnachtstorte näher vor und zeige Schritt für Schritt, wie ich sie gemacht habe, süße Grüße, Eure Kessy