01 April 2019

Mini Marmor Gugels - Klein und so fein - auch vegane Variante

(enthält Werbung, unbezahlt) Klein und so fein. Der Marmorkuchen gilt bis heute als einer der beliebtesten Klassiker und ist ein toller Blickfang auf jeder Kaffeetafel, so wie auch bei uns gestern zum Geburtstag. Ich habe den beiden Teigen noch zusätzlich geriebene Schokolade hinzu gefügt und mich damit für einen ganz besonders saftigen touch dieser „Mit einem Happs sind sie im Mund“ Variante entschieden.
Für ca. 35 - 40 Stück:
40 g weiße / 40 g dunkle Schokolade
125 ml Vanille Milch
50 ml neutrales Öl
1 Ei
60 g Puderzucker
1 Prise Salz
145 g Mehl
1 TL Backpulver
1,5 TL echtes Kakaopulver
1 EL Vanillemilch
1 Prise Salz
Den Ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Eine Silikonform mit kaltem Wasser ausspülen. Alternativ kann man auch normale Muffinförmchen nehmen (dann die Backzeit verdoppeln). 
Zuerst die weiße und dunkle Schokolade getrennt voneinander ganz fein hacken und beiseite stellen. Die Vanillemilch mit dem Öl in eine Rührschüssel geben und anfangen auf zu schlagen, dann das Ei dazu geben, später den Puderzucker und die Prise Salz. Ca. 3 Minuten aufschlagen, bis eine luftige leicht schaumige Flüssigkeit entsteht.
Die trockenen Zutaten, also das Mehl mit dem Backpulver mischen, zur aufgeschlagenen Masse geben, kurz glatt rühren. 2/3 des Teiges in eine separate Schüssel mit der hellen Schokolade geben. Den übrigen 1/3 Teig mit der dunklen Schokolade und dem Kakaopulver sowie 1 EL Milch glatt rühren. Jetzt abwechselnd Teig in die Förmchen einfüllen. Dabei darauf achten, die Förmchen nur zu ¾ zu befüllen, da der Teig noch aufgeht.
Die Form anschließend ein paar mal vorsichtig auf die Tischplatte schlagen, damit die Luftbläschen heraus weichen. Die Minis ca. 12-14 Minuten backen.
Tipp: Man kann statt der Vanillemilch auch normale Milch nehmen bzw. für die vegane Variante einen Milchersatz wie z.B. Mandelmilch und dann das Ei weg lassen sowie vegane Schokolade wählen.

17 März 2019

High Protein Brownies - Bohnenküchlein – vegane Brownies mit Bohnen - Pastéis de Feijão - glutenfrei

(Artikel enthält Werbung da Markennennung, unbeauftragt)
Meine Lieben, es ist wieder Sonntag, also Zeit für unseren Sonntagskuchen. Heute möchte ich Euch einmal eine sehr gesunde Variante vorstellen. Seit nunmehr 7 Wochen habe ich meine Ernährung umgestellt und das Sportpensum erheblich angehoben. Nach vielen Jahren voller  süßer Leckereien und zahllosen Stunden in der Küche und beim Bücher und Artikel schreiben war ich nicht nur träge sondern leider auch runder geworden. Mit etwas reduzieren fällt es mir persönlich wesentlich schwerer zu starten, also habe ich es radikal gemacht. Kohlenhydrate auf ein Minimum reduziert und alle anderen Mahlzeiten auf unbearbeitete Speisen mit jeder Menge gesunden Eiweißquellen umgestellt. Mittlerweile sind einige Kilos weg und ich bin wesentlich fitter, aber der Appetit auf Süßes bleibt natürlich trotzdem. Daher habe ich mir gedacht, ich probiere einfach verschiedene gesunde und an die Ernährung angepasste Backvarianten aus. Wenn man sich eine Weile damit beschäftigt, sieht man erst einmal, wie viele neue Produkte in der letzten Zeit auf den Markt gekommen sind. So kann man wirklich ohne Müh nicht nur vegan sondern auch z.B. glutenfrei arbeiten. Ich stelle euch heute hier die verschiedenen Alternativen vor und ihr könnt euch ganz bequem die für euch passende auswählen.
Bei der veganen Variante ersetze ich die 3 Eier mit 150 g ungesüßten Apfelmus. Für die dunkle Schokolade verwende ich vegane Schokolade, z.B. von Ritter Sport. Für die komplett glutenfreie Variante ersetze ich die Haferflocken mit 40 g zusätzlichen Kokosmehl oder verwende 50 g gepufften Quinoa.
Für 1 Backform á ca.  35 x  13 cm: 
2 Dosen Kidneybohnen (á 255 g Abtropfgewicht)
150 dunkle Schokolade
1 EL Kokosöl
1 Prise Salz
10 EL Agavendicksaft
3 Eier (M) (oder 150 g Apfelmus)
Vanilleextrakt
50 g Kokosmehl (o. Kichererbsenmehl)
50 g körnige Haferflocken
45 g dunkler Kakao
1 TL Backpulver (glutenfrei)
ca. 120 ml Milch (ALPRO Kokosnuss o. Mandelmilch) 
Den Ofen auf 175 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Die Backform mit feuchtem Backpapier auslegen.
Die Schokolade hacken, dabei 50 g beiseite stellen.
Die anderen 100 g mit dem Kokosöl über dem Wasserbad schmelzen, dann etwas abkühlen lassen.
Die Kidneybohnen zusammen mit dem Agavendicksaft im Mixer glatt pürieren.
Die Eier mit der Prise Salz und dem Vanilleextrakt schaumig aufschlagen. Die geschmolzene Schokolade dazu geben, dann die Bohnenmasse.
Die trockenen Zutaten, also das Kakaopulver mit dem Kokosmehl und Haferflocken sowie dem Backpulver mischen,
locker vermengen, dann unter die anderen Zutaten in die Rührschüssel geben.
Alles miteinander vermengen, die „Milch“ und die 50 g gehackten Schokistücke dazu geben und alles rasch glatt rühren, Teig in die vorbereitete Form füllen und im vorgeheizten Ofen ca. 25 - 30 Minuten backen.
Herausnehmen, vorsichtig aus der Form geben und auskühlen lassen. Wer mag, siebt etwas Kakaopulver über die Brownies.
Die Brownies am besten in passende Stücke schneiden und in Kunststoffdosen gelagert aufheben. Durch die Bohnen bleiben sie sehr lange saftig und man kann sie auch noch nach 3-4 Tagen genießen und sogar einfrieren. Probiert es  gerne einmal aus, liebe Grüße, Eure Kessy

17 Februar 2019

Herz Berliner - flauschig weich & saftig


So langsam stehen ja alle Zeichen wirklich auf Frühling und das macht richtig gute Laune. Da kann man auch wieder mehr Zeit draußen verbringen und genau dafür habe ich auch diese Berliner vorbereitet. Wenn viele Kinder dabei sind, freuen sie sich natürlich ganz besonders über einen süßen snack. Die Berliner eignen sich aber natürlich auch für die Ostertafel oder für einfach zwischendurch... Man kann sie ganz nach Belieben befüllen. besonders eignen sich Konfitüren aber auch Buttercreme, Pudding oder Nussnugatcreme
Für den Teig
170 ml lauwarme Milch
1 EL Puderzucker
20 g frische Hefe
450 g Mehl
60 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei (M)
60 g sehr weiche Butter
Befüllen
150 Zucker zum Wenden
80 g Erdbeer Konfitüre
80 g Vanillepudding

Die Milch und den Puderzucker in einen Topf geben und lauwarm erwärmen. Die Hefe zwischen den Fingern zerbröseln und direkt in die Milch geben. Unter ständigem Rühren auflösen, dann ca. 8 Minuten stehen lassen, bis die Hefe "arbeitet". In einer großen Schüssel das Mehl mit dem Zucker, Vanillezucker, dem Salz mischen und in die Mitte eine Kuhle drücken. Das Ei hinein schlagen und die Butter dazu geben. Zum Schluss die Hefemilch hinzu gießen. Alles gründlich verkneten. Dabei eventuell die Hände bemehlen und weiterkneten bis  sich der Teig vom Schüsselboden löst und nicht mehr klebt.Zu einer Kugel formen und mit einem sauberen Küchentuch abdecken. Der Hefeteig braucht Sauerstoff, deshalb mit dem Geschirrtuch nur abdecken, nicht verschließen! Die Schüssel an einen warmen Ort stellen und den Teig ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Dann auf leicht bemehlter Arbeitsfläche den Teig ca. 2 cm dick ausrollen
und mit dem Herzausstecher die Berliner ausstechen.
Mit etwas Platz zueinander auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen 


und nochmals ca. 15 Minuten gehen lassen. 
In der Zwischenzeit das Öl in einem Top erhitzen. Die Temperatur ist perfekt, wenn man einen Holzlöffel hinein hält und sich kleine Bläschen daran bilden.
Dann schneide ich das Backpapier in kleine Stücke und lasse die Berliner ins heiße Fett gleiten.
Dafür drehe ich einfach das jeweilige Backpapier nach unten ins Fett und der Berliner gleitet hinein. So muss ich sie gar nicht anfassen und sie behalten ihre schöne Form.
Pro Seite ca. 1-2 Minute backen, bis sie goldgelb sind, dann mit einer Schöpfkelle heraus nehmen und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Dann sofort in eine Schüssel mit Zucker legen und darin drehen.
Wenn alle fertig sind, gebe ich sie in eine Form hintereinander und befülle sie.
Dafür einen Spritzbeutel oder einen Gefrierbeutel nehmen, eine kleine Ecke abschneiden und eine Tülle hinein legen.
Ich habe Erdbeerkonfitüre verwendet und anschließend noch überall daneben Vanillepudding eingefüllt.
Und jetzt wünsche ich Euch einen wundervollen, frühlingshaften Sonntag und eine tolle neue Woche, Eure Kessy

10 Februar 2019

Homemade Cinnamon Rolls - Zimtschnecken

(Werbung) … Es gibt kaum etwas Besseres, als den Tag mit duftenden Zimtschnecken zu beginnen. Wie für die original amerikanische Version, auch „Cinnamon Rolls“ genannt, üblich, werden diese kleinen Seelenschmeichler direkt nach dem Backen mit einer Glasur bestrichen und dadurch besonders saftig. Statt mit Zimt kann man sie auch beliebig mit Marmeladen, Nüssen oder Nutella befüllen. Eurer Fantasie sind dabei absolut keine Grenzen gesetzt. Sollte doch einmal etwas übrig bleiben, dann am besten in Frischhaltedosen verpacken, denn dann schmecken sie auch noch am nächsten Tag hervorragend.

28 Januar 2019

Wafer Paper Tutorial (veined and wired)

(Werbung) Die neue Woche hat begonnen und ich möchte euch heute das Thema "Wafer Paper" (von vielen auch Ess- oder Oblatenpapier genannt), dass so viele begeistert und auch mich gepackt hat, näher bringen. Der Umgang damit ist etwas anders als bei den Blütenpasteblättern, aber macht mit etwas Übung genau so viel Spaß. Das fertige Ergebnis begeistert vor allem mit seiner hauchdünnen und filigranen Optik. Und wie ihr wisst, treffen sich schon ganz bald in Essen alle Tortenbegeisterten und ihr habt bei mir die Möglichkeit, 2 Dauerkarten für die "CAKE and BAKE Messe in Essen 2019 zu ergattern. 
Ihr benötigt:
Esspapier (weiß)
Silikonveiner (Rosenblatt)
weißer papierummantelter Draht (26,- und 22 er)
Puderfarben (z.B. Eukalyptus)
Pastenfarben „Gooseberry“
Klarer Alkohol (Wodka)
Weicher großer Pinsel oder Kunststoffschwämmchen
Im ersten Schritt zeichnet man auf das Papier die Umrisse und schneidet sie mit einer kleinen Schere aus. Dann kleine Zacken in die Kanten schneiden. Zu diesem Zeitpunkt ist das Wafer Paper sehr brüchig, man muss also etwas vorsichtig arbeiten.
Dann stelle ich den Kleber her. Dafür in ein kleines Gefäß etwas Wasser geben und die Reste des Esspapiers in winzige Schnippsel schneiden und hinzu geben, gut umrühren bzw. schütteln.
Die ausgeschnittenen Papiere auf den Veiner legen. Nun löst man in einem kleinen Gefäß die gewünschte Farbe in etwas klarem Alkohol auf. Man kann sowohl Pasten als auch Pulverfarben verwenden.
Jetzt wird das Blatt mit Hilfe des Pinsels oder noch besser Schwammpinsels mittig auf den Veiner positioniert und mit dem gefärbten Alkohol getränkt. Dabei vorsichtig von der Mitte nach außen arbeiten, damits ich keine Luftbläschen darunter bilden.
Wenn alles befeuchtet ist, dann nochmals vorsichtig mit dem Pinsel das weiche Papier in die Struktur des Veiners drücken. Ich verwende gerne 2 unterschiedliche Grüntöne um ein natürlicheres Ergebnis zu erzielen. Die Farben noch nicht auswaschen, sondern für spätere Abgleichungen aufheben.
Jetzt muss man warten, bis der Alkohol verdunstet und das Papier trocknet. Um diesen Vorgang zu beschleunigen lege ich die Veiner bei 50 Grad in den Ofen und lasse sie da ca. 20 Minuten trocknen. Man erkennt an den Blättern, wann sie „fertig“ sind, wenn sie sich von ganz allein vom Veiner lösen. Dann kann man sie runter nehmen und weiter verarbeiten.
Jetzt geht es ans Drahten. Dafür den dünneren (26 - er) auf 2-3 cm kürzen und kurz in den Kleber tauchen, dann auf das untere Drittel des Blattes drücken, bis es zusammen klebt. Zur Sicherheit schneide ich immer noch einen kleinen Streifen vom Wafer Paper und klebe ihn dann auf den Draht, ich bedecke ihn also damit. Anschließend färbe ich dieses aufgeklebte Stückchen noch mit dem gefärbten Alkohol ein und lasse alles wieder im Ofen trocknen.
Ist alles schön trocken, dann kann weiter gedrahtet werden. Man geht jetzt genau so vor wie auch bei der Verwendung von Blütenpasteblättern. Zuerst schneide ich vom das Floristenband je ein ca. 5 cm Stück ab und teile es der Länge nach, damit es schmaler wird. Nur wickele ich im ersten Schritt es um jeden einzelnen Draht, der aus den Blättern heraus steht, etwas Floristenband. Dann binde ich sie zu einem Ästchen zusammen. Dafür nehme ich einen langen Draht (den Stärkern 22 - er) und befestige mit dem verbleibenden Floristenband jedes Blatt an diesen einen Draht. Oben immer mit den kleinsten Blättern beginnen.
Wer mag, kann die Blätter noch mit etwas Puderfarbe bestäuben oder aber auch mit Airbrush bearbeiten. Hält man das Ästchen kurz über Wasserdampf wird es etwas flexibel und kann geformt werden. Ich passe es immer noch mit etwas angerührtem Alkohol farblich an, da das Floristenband manchmal etwas in der Farbe abweicht. Wer mag, sprüht anschließend etwas Tortenglanzspray über die Blätter und verleiht ihnen damit ein zusätzliches finish.
Die VERLOSUNG IST BEENDET!
VERLOSUNG
Und zum Schluss habe ich noch eine kleine Überraschung: Ich verlose mit den Veranstaltern der "CAKE and BAKE " 2 mal 1 Dauerticket für die Messe am 4.und 5.Mai in Essen.
Hinterlasst mir bitte einfach hier unter diesen Post Eure Antwort auf die Frage:
 "Warum möchtet ihr zur Messe und auf was freut ihr euch dabei am meisten?" 
und schon hüpft ihr in´s Lostöpfchen, Die Verlosung beginnt jetzt und endet am Montag, dem 04. Februar 2018 um 20 Uhr. Mitmachen darf jeder, mit oder ohne Blog! Teilnehmen können alle Leser aus Deutschland über 18 Jahren. Der Gewinner wird per Zufallsverfahren ermittelt und von mir benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Bei allen, die keinen Blog haben, bitte ich Euch, entweder Eure E-mail Adresse oder Euren Namen mit dazu zu schreiben! Ich wünsche Euch ganz viel Glück, Eure Kessy