14 August 2014

Ein Blick in die neue SWEET DREAMS - supersaftige Apfelküchlein und ein Dankeschön

… der Sommer macht eine kleine Pause und so passt sie ganz einfach wunderbar – die neue Lisa SWEET DREAMS Herbstzauber Ausgabe.
Ich habe sie schon so erwartet! Die wunderschönen Fotos sind ein Genuss für sich, aber auch die Rezepte machen Lust auf mehr und Appetit auf´s Ausprobieren.

Sie vereint fruchtig beerige Variationen für den Spätsommer aber, was ich als Vorgeschmack ja noch viel interessanter finde, unglaubliche Appetitmacher auf den Herbst! Kürbis, Äpfel, Birnen, Beeren und das Thema Halloween. Da ist für jede Naschkatze etwas dabei. Wobei ich ja am meisten auf die tollen Kürbisvarianten spekuliere, mhmmm ich liebe alles was man mit und aus Kürbis machen kann.
Besonders habe ich mich auch über den lieben Artikel über mich und meinen Blog gefreut :)
Und da ich  noch Äpfel zu Hause hatte, habe ich mich sofort an´s Probieren gemacht und als erstes die „beschwipsten Apfeltörtchen“ (S.90) gebacken. Ich bin so begeistert! Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen so saftigen Apfelkuchen gegessen zu haben! (auch wenn ich das „beschwipste“ für meinen kleinen Mitesser rasch umgewandelt habe ;) Da die Küchlein in Dessertringen gebacken werden, haben sie gar keinen Rand, sondern bestehen nur aus einem wunderbar weichen Teig, mit fruchtigen Apfelstücken durchzogen …
Für 6 Stück á 8 cm Durchmesser o. 1 Springform á 22 cm :
(in Klammern stehen meine Änderungen)
140 g Butter (120 g)
3 kleine Äpfel (2)
4 EL Calvados (Milch)
1 EL Zitronensaft
150 g Mehl
225 g Zucker (160 g)
2 TL Backpulver
½ TL Salz (1 Prise)
3 Eier
5 EL Milch
1 TL Vanille Extrakt (1 Päckchen Vanillezucker)
Die Butter in einem Topf zerlassen und leicht bräunen. Die Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Mit 1 EL Calvados und Zitronensaft mischen. Den Ofen auf 150 Grad Umluft vorheizen. 6 Dessertringe leicht fetten und mit zurecht geschnittenem Backpapier auskleiden. Durch das Fett haftet das Papier super gut an. Die Formen dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
Das Mehl mit dem Zucker, Backpulver und Salz mischen. Die Eier, Butter, Milch, Calvados und Vanille mischen. Mehlmischung dazu geben und unterheben, zum Schluss die Äpfel dazu geben (ein paar lege ich ganz zum Schluss auf den eingefüllten Teig oben drauf) . Den Teig in die Förmchen streichen (nicht bis ganz oben, da der Teig noch aufgeht!), mit etwas Zucker bestreuen und ca. 25 Minuten goldbraun backen.


Und da ich einem von Euch eine kleine Freude machen möchte, habe ich 1 Ausgabe der SWEET DREAMS als Geschenk beiseite gelegt.

Die Verlosung beginnt jetzt und endet am 17. August 2014 um 20 Uhr. 
Mitmachen darf jeder, mit oder ohne Blog!
Teilnahme ab 18 Jahren, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Der Versand erfolgt direkt von mir an den Gewinner nur innerhalb Deutschlands und Ihr müsst unter diesem Post einen Kommentar hinterlassen! Bei allen die keinen Blog haben, bitte ich Euch, entweder Eure E-mail Adresse oder Euren Namen mit dazu zu schreiben!
Viel Glück und süße Grüße, Eure Kessy

10 August 2014

Die kunterbunte Welt der Torten Dekorationswerkzeuge - Tools Tutorial


Tools, tools, tools - beim Thema Motivtorten dekorieren kommt man um die richtigen Werkzeuge nicht drum herum. Und es wird Zeit, dass wir sie gemeinsam ein bisschen näher beleuchten, dabei abklären „welches man wofür verwendet“ und „ob man es auch wirklich braucht“? Hat man erst einmal einen Überblick gewonnen, arbeitet es sich auch gleich viel leichter…
Die meisten tools haben zwei verwendbare Enden, die unterschiedlich geformt sind. So hat man 2 Werkzeuge in einem. Man kann in Tortenshops die tools einzeln, aber auch als Set erwerben, wobei letztere einfach viel günstiger sind. Aber was braucht man unbedingt? Die zwei wichtigsten Werkzeuge sind das balltool und blade tool, die beiden sind wirklich unverzichtbar. Für alles andere lässt sich Ersatz finden, oft auch aus Küchenutensilien (Zahnstocher, Trinkhalme etc.) 

1. Blade – shell tool
2. Ball tool
3. Comb – scallop tool
4. "Dresden Tool"
5. Bulbulous cone
6. Großes cone tool glatt und geriffelt
7. Bone tool
8. Kleines Cone tool (geriffelt)
9. Wheel tool

1. Blade Tool
Um das sogenannte „blade tool“ (Shell Tool) kommt man einfach nicht drumrum. Das Bladetool ist wie ein Messer, eine Klinge geformt und wird zum Schneiden von Fondant und Blütenpaste verwendet. Es dient auch dem Einritzen von Mustern und ist äußerst hilfreich. Ohne kommt man nicht aus und da es keine scharfe Klinge hat, wird die Arbeitsfläche nicht beschädigt. Das andere Ende ist das „Shell tool“ und wird zum Prägen von muschelartigen Streifenmustern verwendet.

2. Ball Tool
Genau so wichtig ist der „balltool“, den man für sämtliche Blüten benötigt. Man streicht damit vorsichtig über die ausgestochenen Blütenblätter und dünnt sie aus. Dadurch erhalten sie einen wunderbaren natürlichen Schwung . Es gibt es in unterschiedlichen Größen, siehe unteres Bild. Dabei ist zu beachten, dass sich , je größer die Kugel ist, desto weniger der Rand kräuselt. Er wird dann zwar ausgedünnt, aber kringelt sich nicht so zusammen. Daher hat man je nach gewünschter Blüte einen schönen Spielraum. Es macht  durchaus Sinn, sich verschiedene Ballgrößen zuzueignen. Die ganz kleinen Enden eignen sich zudem hervorragend, um tiefere Augenhöhlen bei größeren Figuren zu prägen.

3. Scallop and comb tool
Das schaufelartige Ende eignet sich zum Prägen von Mündern, Augenbrauen oder anderen Gesichtszügen. (Alternativ kann man auch einen halbierten Trinkhalm verwenden, der hat die gleiche Funktion) Das Kammende prägt Punktlinien bei Haaren oder auch Nähte an Taschen

4. „Dresden Tool“ (auch Flower and leaf tool genannt)

Das eine Ende ist flach und spitz, dann andere nur spitz. Das abgeflachte verwendet man zum Abflachen von Blütenblättern. Mit dem spitzen kann man hervorragend einzelne Blütenadern herausarbeiten und nachziehen oder kleine Punkte setzen.

5. Bulbulous cone
Das eine Ende ist kegelförmig und relativ groß. Es wird zum Abflachen von Blütenblättern verwendet und um Vertiefungen zu prägen. Das andere Ende ist wie eine Walze geformt und ich nehme es häufig, um bei Modellagen Dinge darum zu legen und dadurch aufzurollen oder gleichmäßige Löcher zu prägen.

6. Großes Cone tool glatt und geriffelt

Das glatte Ende wird wie beim Bulbulouse cone zum Herstellen von Blütenblätern verwendet, es dünnt die Ränder aus. Das andere Ende ist wie eine Zwiebel und läuft spitz zu. Es hat kleine Zacken und man formt damit das Blüteninnere, oder die Stielansätze bei Obst. Man kann auch kleine Sternchenmuster in Fondant prägen oder Stellen markieren.

7. Bone Tool
Das Bone tool hat auch runde Enden wie das balltool nur sind sie leicht abgewinkelt. Man verwendet sie um Blütenblattränder auszudünnen und abzuflachen.

8. Kleines cone tool geriffelt
Es besteht aus 5 – 6 Zacken und dient der Herstellung von kleinen, länglichen Blüten, um Blütenkelche auszuhöhlen, bzw. kleine Kreuze zu prägen.

9. Wheel tool
An beiden Enden sind kleine Rädchen,(hier heraus genommen). Das eine ist geriffelt und eignet sich, um gestrichelte Linien bzw. Nähte zu prägen. Es ist ideal für Hosen oder Taschen. Das andere Rädchen ist glatt und man kann damit präzise schneiden. 
Neben diesen Werkzeugen gibt es auch noch ein paar unverzichtbare, die man aber zu Hause findet. Zahnstocher stabilisieren Figuren aus Blütenpaste, helfen bei Blüten wie Rosen, um die Ränder ein zu rollen. Man kann sie zusätzlich zum "frillen" verwenden, dass heißt man rollt damit über ein Stück ausgerollten Fondant, um ihn zu kräuseln, also Rüschen herzustellen. Die kleine Zange und das Skalpell gibt es im Bastelladen und man benötigt sie für die Blütenherstellung. Mit der Zange kann man den Blütendraht auf die gewünschte Länge kürzen. Das Skalpell wird für präzise Schnitte verwendet. Und eine Schere benötigt man, um das zum Zusammenbinden nötige Floristenband auf die gewünschte Länge zu kürzen. 

Ausrollstäbe gibt es in glatt, aber auch mit schönen Mustern wie auf dem Bild sichtbar. Sie zaubern im Nu einfache Effekte auf Tortenoberflächen aber auch auf einzelnen Details der Dekoelemente. 
Dieses Werkzeug heißt " Petal veiner" von der Firma JEM und prägt (statt einem Silikonveiner) Blüten und Blätter im Nu durch einfaches Darüber rollen. Es ist immer bei Hand und man kann es universal einsetzen. Es ist echt toll und auch relativ günstig (4,95 €) , hier erhältlich. Jetzt habt ihr einen kleinen Überblick über die nötigsten Werkzeuge. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Tortendekorieren, süße Grüße, Eure Kessy

09 August 2014

Frozen Joghurt Eton Mess mit Brombeersauce

Endlich ist Wochenende und Zeit zum genießen. Macht ihr euch auch gleich auf zum einkaufen? Dann solltet ihr eure Liste aber noch ganz rasch um frischen Naturjoghurt ergänzen. Schnell drauf gekritzelt und einen kleinen Abstecher auf den Markt gemacht, schon habt ihr die herrlichsten Zutaten für ein Sommerwochenende.
Diese Nascherei versüßt nicht nur die freie Zeit sondern ist auch noch figurfreundlich. Frischer Joghurt und Vitaminbömbchen – herrlich :)  Die Brombeeren sind so erfrischend säuerlich, aber um dem ganzen einen kleinen Kick zu geben, habe ich ganz in englischer „eton mess“ Tradition, Baiserstückchen dazu gegeben. Ein Träumchen.
Für das Eis:
60 g Zucker
½ Zitrone
300 g Magermilchjoghurt
100 ml Sahne (o. Milch)
1 Päckchen Vanillezucker
1 frisches Eiweiß
Den Zucker bei geringer Hitze auflösen, so dass ein Sirup entsteht, abkühlen lassen. Die Zitrone waschen, halbieren, etwas Schale abreiben und ganz nach Geschmack 1-2 EL Saft auspressen (den Rest kann man für die Brombeersauce verwenden) . Anschließend mit dem Sirup zum Joghurt geben. Alles glatt rühren. Die gut gekühlte Sahne und das Eiweiß steif schlagen und nacheinander vorsichtig unter den Joghurt heben. Die Masse in eine Schale füllen und in den Tiefkühler geben. (Für ca. 20 Minuten) In der Zwischenzeit die Sauce vorbereiten.

Brombeer Sauce und das Topping:
200 g Brombeeren
50 g brauner Zucker
½ Zitrone Saft
1 handvoll Baiser  
Den braunen Zucker in einem Topf mit dickem Boden schmelzen, leicht karamellisieren lassen. 5 EL Wasser dazu geben und mit dem Zitronensaft zu einem dicken Sirup einkochen lassen. Brombeeren säubern und zugeben, ca. 1- 2 Minuten einkochen. Die Sauce abkühlen lassen. Unterheben.

Die Baisers hacken. Lieber gröbere Stücke lassen, damit sie nicht durchweichen. Die angekühlte Eismasse aus dem Tiefkühler nehmen, zuerst mit der Fruchtsauce marmorieren, dann die Baisers locker unterheben. Die Joghurtcreme ist fertig, wenn sie angefroren ist. Sie ist dann in der Konsistenz schön cremig und etwas härter als normaler Joghurt, aber nicht ganz so fest wie Eis. Insgesamt braucht es ca. 5 Stunden, bis die perfekte Konsistenz erreicht ist.
Varianten:
 Frozen Yoghurt lebt von leckeren “Toppings”, also Garnierungen. Ob Nüsse, Streusel, Saucen oder Früchte sein. Alles geht und vor allem Kinder lieben es, wenn sie selbst entscheiden dürfen, welche Zutaten sie dazu geben dürfen. Wer will, kann die zusätzlichen Zutaten auch kurz vor Ende der Gefrierzeit unter die Eismasse rühren.
Und jetzt wünsche ich Euch ein tolles Wochenende und viel Zeit für schöne Dinge, 
süße Grüße, Eure Kessy

05 August 2014

Flauschiger Brombeer Zuckerkuchen und ein tolles Bellissimo Dankeschön

Dieser Kuchen stand früher immer bei meiner Mama auf dem Tisch und auch heute erliege ich regelmäßig seinem Charme. Bereits beim Backen verströmt er einen so wunderbar - karamelligen Duft und lockt die ganze Bande im Nu in freudiger Erwartung in die Küche. Dazu habe ich meine im letzten Zeeland Urlaub (klick hier) erworbene Tasse eingeweiht...
Und wenn die Büsche so voller reifer, herrlich dunkler Brombeeren hängen, ist es Zeit,  ihnen ein neues wundervoll kuscheliges Bettchen zu bereiten.
Butter-Zuckerkuchen (klick auch hier)  ist ein echter Alleskönner, denn gefüllt mit unterschiedlichsten Früchten, fröhlich roten Grütze Klecksen oder mit Mandeln und Krokant bestreut. Jeder kann sich im Nu seine Lieblingsvariante zaubern. Und schon kann der Wettbewerb beginnen, denn wer die meisten lecker gefüllten Punkte erwischt, hat Naschglück gehabt.
Zutaten für 1 Blech (Ich habe die Hälfte für diesen kleinen 18 cm Runden verwendet)

Für den Teig:
30 g Frischhefe
160 ml Milch
2 EL Zucker
350 g Mehl
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
½ Teelöffel Salz
50 g weiche Butter
Zum Bestreuen:
110 g Zucker
120 g kalte Butter
30 g flüssige Butter
1 Schälchen frische Brombeeren (ca. 200 g)
Die Hefe in lauwarmer Milch mit etwas Zucker auflösen. Das Mehl, den Vanillezucker, das Ei und die Prise Salz in eine Rührschüssel geben. Die Hefemilch darüber gießen und alles gut unterrühren. Die zimmerwarme Butter in Flöckchen schneiden und unter den Teig kneten, bis eine schön geschmeidige Textur entsteht. Zu einer Kugel formen und in die Schüssel legen. Dann mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort (bei mir im auf 50 Grad vorgeheizten Backofen) ca. 1 Stunde gehen lassen.
Ein viereckiges, tiefes (ca. 3,5 cm) Backblech einfetten. Wenn sich das Volumen verdoppelt hat herausnehmen und noch einmal durchkneten dann mit den Händen in die Form drücken, dabei nicht ausrollen, nur hinein drücken. Wieder mit dem Küchentuch abdecken und erneut mindestens 40 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen.
Anschließend mit dem Daumen mehrere Vertiefungen in regelmäßigen Abständen in den Kuchenteig drücken und Stückchen von der kalten Butter in den Löchern verteilen.
Überall Brombeeren hinein drücken. Zum Abschluss die flüssige Butter mit einem Pinsel über die gesamte Oberfläche streichen.
Dann mit reichlich viel Zucker bestreuen. Ca. 15 - 20 Minuten backen bis die Oberfläche hellbraun karamellisiert ist.

Der Kuchen schmeckt lauwarm mit einem Klecks Sahne, oder gerade jetzt im Sommer mit Frozen Joghurt vorzüglich!
Und jetzt habe ich noch ein absolut riesengroßes Dankeschön für Euch. Ihr seid es, die mir den Bloggeralltag versüßen und für die ich es liebe zu schreiben und zu fotografieren - tausend Dank, dass ihr bei mir seid! Und um richtig "DANKE" zu sagen, hat mir die liebe Trudi von der Firma "Bellissimo" dieses absolut bezaubernde Set zur Verfügung gestellt. Ist das nicht toll? liebsten Dank!
1. IB Laursen Rührschüssel Mynte, Mint
2. RICE Schneebesen in multicolor
3. Krasilnikoff Geschirrtuch mit Sternchn in mint
Die Verlosung beginnt jetzt und endet am 12. August 2014 um 20 Uhr. 
Mitmachen darf jeder, mit oder ohne Blog!
Teilnahme ab 18 Jahren, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Der Versand erfolgt direkt von mir an den Gewinner nur innerhalb Deutschlands und Ihr müsst unter diesem Post einen Kommentar hinterlassen! Die Frage ist, "Was würdet ihr in Zukunft am liebsten auf meinem Blog sehen?" Bei allen die keinen Blog haben, bitte ich Euch, entweder Eure E-mail Adresse oder Euren Namen mit dazu zu schreiben!

und jetzt Prost und süße Grüße, Eure Kessy







02 August 2014

Individuelle Silikonformen selber herstellen - Tutorial

Ob für Schokolade, Pralinen , Kerzen, Seife oder Blütenpastekreationen, die Einsatzmöglichkeiten von Silikonformen sind grenzenlos. Und da die im Handel erhältlichen oft nicht nur sehr teuer, sondern auch wenig individuell sind, wollte ich meine eigenen Unikate easy peasy selber herstellen. Geliebäugelt hatte ich zunächst mit der in Tortenshops erhältlichen „Silli“ Masse von der Firma „Sillicreations“. Diese Masse ist bestimmt auch sehr gut, aber vom Preis her schon beachtlich! Und so habe ich mich ein bisschen im Netz auf die Suche gemacht, um eine günstigere und auch ergiebigere Variante zu finden. Und ich bin fündig geworden! Von der Firma „Troll Factory“ habe ich im Onlinshop „Silikon Kautschuk“ bestellt. (klick hier) Es gibt verschieden große Ausführungen, wobei ich das 500 g Set bestellt habe. Es ist absolut lebensmittelechtes Silikon. Bereits am nächsten Tag war mein Päckchen schon vormittags hier und ich konnte sofort loslegen.
Ganz wichtig ist die Vorbereitung. Hat man sich eine Form ausgesucht, die gegossen werden soll, z.B. eine schöne Brosche oder kleine Figur, sucht man sich eine Form, in die sie hinein passt. Sie muss komplett mit Silikon bedeckt werden und man braucht daher eine Form, in die sie komplett hinein passt. Aber natürlich darf sie auch nicht zu groß sein, sonst verschwendet man unnötig Silikon. Am besten ist also eine relativ hohe, dafür schmale Form, etwas eine Tasse, hoher Joghurtbecher oä. Das Material ist unerheblich, da sich das Silikon später von allen Oberflächen rückstandslos ablösen lässt! (Da ich für eine neue Kreation einen Schuhabsatz benötigt habe, und dieser relativ groß ist, habe ich meine Form zusätzlich am Rand mit zusammengeknäulter Alufolie ausgestopft.  So verringert sich das Volumen und man muss weniger Silikon verwenden! Ich habe den Schuh mit etwas Klebestreifen am Rand befestigt, damit er fixiert ist.)
Die Figur oder was man gießen möchte mittig hinein stellen bzw. legen und schon kann´s los gehen. 
Das Set besteht aus 2 Komponenten (also 2 Flaschen,) die im Verhältnis 1:1, also sprich Hälfte / Hälfte gemischt werden. Mit dem Gießgut auf eine Küchenwaage stellen, diese nullieren.
Dann die gewünschte Menge der ersten Flasche hinein gießen, sofort die gleiche Menge der anderen Flasche dazu gegeben.
Mit einem Löffel gut durchrühren und schon kann gegossen werden.
In die vorbereitete Schüssel geben, bis das Gießgut komplett ca. 1 cm bedeck ist! Mindestens 40 Minuten - 1 Stunde aushärten lassen. 
Dann kann man das Silikon aus der Form lösen und im Anschluss die Form aus dem Silikon lösen. Ihr habt jetzt eure eigene, absolut individuelle Form, die ihr unbegrenzt oft benutzen könnt. 
Noch ein kleiner Tipp: Die Form kann sogar als Backform verwendet werden. Dafür muss die Form entsprechend vorgeheizt (getempert) werden. So ist es möglich, eine Dauertemperaturbeständigkeit von bis zu 240 Grad Celsius zu erreichen.
Habt ihr euch daran schon einmal versucht oder welche Form würdet ihr gerne machen? Und was ich mit dem Absatz gemacht habe, zeige ich euch nächste Woche…
Süße Grüße, Eure Kessy