08 September 2019

Marmorierte Schokobrötchen - softig, weicher Kindertraum

Wochenende ist bei uns immer "lange und in Ruhe Frühstückszeit". Dafür stehe ich auch gerne auf oder flitze zum Bäcker um die Ecke. Ich liebe es, wenn man der Stadt beim Aufwachen zuschauen kann, die Stammkunden schon von der netten Verkäuferin quasi per du erkannt werden und sie mit einer Selbstverständlichkeit die Brötchen "so wie immer? ohne weitere Fragen in die Tüte packt. Von jeher gehörte bei uns ein Schokibrötchen dazu und ich habe dieses Gen wohl auch weiter vererbt. Süße Brötchen zum Frühstück, am liebsten lauwarm mit einem Hauch Butter, so fängt doch jeder Tag bezaubernd an. Und genau diese könnt ihr nun auch ganz leicht zu Hause selber backen...
Für 9 Stück:
21 g frische Hefe
100 ml lauwarmes Wasser
1 TL Zucker
110 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
560 g Mehl (Typ 550)
160 g Naturjoghurt
1 Ei (M)
65 g sehr weiche Butter
1 Prise Salz
100 g Schokotropfen
Zum Bestreichen:
1 Eigelb
1 EL Milch
Die Hefe im warmen Wasser zerbröseln und 1 TL Zucker dazu geben, verrühren und ein paar Minuten stehen lassen, bis die Hefe sichtbar beginnt zu arbeiten. Die trockenen Zutaten, also das Mehl, den Puderzucker, Vanillezucker und die Prise Salz in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Vertiefung drücken, dort das Ei, den Joghurt und die weiche Butter geben und alles mit der Hefemilch übergießen. Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten, kurz vor Ende die Schokotropfen unter kneten.
Ich verwende hierfür den Knethaken der Küchenmaschine, ihr könnt es aber auch per Hand machen. Dann den Teig zu einer Kugel formen, mit einem sauberen Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.
Die Auflaufform mit dem Backpapier auslegen (alternativ die Form mit etwas Butter austreichen).  Den Teig zu einer Rolle formen und 9 gleichgroße Stücke abschneiden. 
Diese nebeneinander in eine Auflaufform setzen, abdecken und erneut 20 Minuten gehen lassen. Das Eigelb mit der Milch verquirlen und die Brötchen damit bestreichen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen, dann die Brötchen ca. 15-20 Minuten backen. Etwas auskühlen lassen, dann zerteilen und am besten noch lauwarm genießen,
süße Grüße, Eure Kessy

21 Juli 2019

Zarte Pfirsich Crepes - mit Mascarpone Füllung und karamellisierten Früchten

Der Sommer ist für uns Backliebhaber die schönste Jahreszeit. Überall bekommt man eine Riesenauswahl an reifen Früchten und hat so eine unglaubliche Auswahl. Dieses Mal habe ich mich für weiße Pfirsiche entschieden, die haben ein schönes festes Fruchtfleisch, auch wenn sie zuckersüß sind, dazu eine feine Quarkcreme und alles in hauchzarte Crepes gewickelt ...

08 Juli 2019

Zitronen Gugelhupf - Klassiker

Meine Lieben. Es ist Montag und wir starten fröhlich in die letzte Woche vor den Ferien. Bei uns gibt es gerade vor der Schule morgens Frühstück und da darf es auch mal ein Stückchen Kuchen sein. Sein wir mal ehrlich. Was gibt es denn Besseres, als ein richtig gutes Stück Rührkuchen auf die Hand ohne viel Schnick Schnack. Saftig und herrlich aromatisch. Dafür sorgen hier der Klecks Joghurt und frische Zitronen. Der Kuchen wird nach dem Backen zusätzlich getränkt und schmeckt wirklich herrlich erfrischend und sogar noch nach 2 Tagen lecker frisch.
Für eine Gugelhupfform o. Kastenform á 24 cm:
180 g Mehl
50 g Speisestärke
1,5 TL Backpulver
1 Prise Salz
120 g sehr weiche Butter
110 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Zitronenabrieb
3 Eier (M)
100 ml Naturjoghurt / Schmand
2 EL Milch
2 EL Mineralwasser mit Kohlensäure Zum Tränken:
Saft ½ Zitrone
ca. 3 TL Zucker

 Für die Glasur:
2-3 TL frisch gepresster Zitronensaft
60 g Puderzucker
Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze oder 160 Grad Umluft vorheizen. Die trockenen Zutaten, also das Mehl die Speisestärke, Backpulver und Salz mischen. In einer anderen Schüssel die zimmerwarme Butter, Zucker, Vanillezucker und Zitronenabrieb mixen, bis die Masse schön hell ist. Nach und nach die Eier einrühren. Zum Schluss den Joghurt und die Milch sowie das Mineralwasser dazu geben. Die Mehlmischung darüber streuen und nur so lange rühren, bis ein glatterer Teig entstanden ist.
Den Teig in die Form streichen und ca. 50 Minuten lang backen (Stäbchentest!). In der Zwischenzeit den Zitronensaft und Zucker bei geringer Wärmezufuhr ca. 3 Minuten lang zu einem Sirup einkochen lassen. Den Kuchen 5 Minuten vor Backende heraus ziehen, mit einem Schaschlik Stäbchen mehrmals hinein pichsen und den Sirup mit einem Backpinsel auf dem Kuchen verteilen. So wird er ganz besonders saftig.
Den fertig gebackenen Kuchen aus dem Ofen holen und nach leichtem Abkühlen aus der Form stürzen. Für die Glasur Puderzucker und Zitronensaft zu einer dickflüssigen Glasur verrühren und über den Kuchen geben. (oder nur mit Puderzucker bestäuben)

16 Juni 2019

Stroopwafel Kuchen – holländische Tradition der Sirupwaffel


Kennt ihr Stroopwafels? Wir sind ja gerade zurück von unserem alljährlichen Campingausflug in Zeeland/Niederlanden  und das erste, womit wir uns eindecken, sind frische „Stroopwafeln“ - auf deutsch "Sirupwaffeln". Die leckeren Naschereien gibt es dort überall zu kaufen, aber besonders auf den beliebten Wochenmärkten. Dort kann man auch bei der Zubereitung zu sehen und sie anschließend direkt warm auf die Hand genießen. Die Waffeln haben mittlerweile aber auch in unsere Lebensmittelläden Einzug gehalten, so dass sich jeder im Nu diesen leckeren Kuchen zu Hause zaubern kann.
Für 1 Kastenkuchen á 23 cm
125 Gramm Butter
3 Eier (M)
120 g brauner Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
250 Gramm Mehl
1 halbes Päckchen Backpulver
1 bis 2 Teelöffel Zimt
3 EL Mineralwasser mit Kohlensäure
200 g Stroopwafel (ca. 5 – 6 Stück)
2-3 EL brauner Zucker zum Bestreuen
Den Ofen auf 175 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Ich verwende eine Silikonkastenform, die nicht gefettet werden muss. Ansonsten bitte eure (Metall-) Kastenform leicht fetten und mit Mehl ausstäuben. (oder Backpapier einlegen).
Die Waffeln grob würfeln (nicht zu klein) Die weiche Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und der Prise Salz schaumig schlagen, nach und nach die Eier unterheben. Die trockenen Zutaten, also das Mehl mit dem Backpulver und Zimt mischen und mit wenigen Bewegungen unter das Butter-Eigemisch heben.

Das Mineralwasser dazu geben und mit wenigen Bewegungen glatt rühren, so wird der Teig herrlich cremig. Zum Schluss die Waffeln einrühren und den Teig in die Form streichen.
Im heißen Ofen insgesamt 50 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit streue ich den braunen Zucker darüber. Stäbchenprobe machen und dann heißt es nur noch genießen,
P.S.: Da mir viele geschrieben haben: Die Waffeln gibt es mittlerweile auch hier in fast jedem Supermarkt zu kaufen, sie heißen dann z.B. Butter-Karamell Waffeln, süße Grüße, Eure Kessy

27 Mai 2019

Holunderblütensirup (ohne Zitronensäure) – die erfrischende Immunstärkung - Geschenke aus der Küche

Endlich ist es draußen wieder wärmer und wir können die lauen Nächte mit unseren Lieben und Freunden genießen. Wie wäre es da mit einem leckeren Glas Holundersekt oder Prosecco mit Schuss? Oder wir bereiten eine erfrischende Limonade zu? Das ganz gewisse feine Etwas liefert da ein Spritzer Holunderblütensirup. Die Blüten wachsen im Moment ja überall und da kann man sich ganz nebenbei ein paar der cremeweiß leuchtenden Blütendolden abschneiden. Am besten schneidet man sie bei Sonnenschein, denn dann sind sie weit geöffnet. Der gelbe Blütenstaub trägt zum Aroma bei und verleiht eine feine Note. Am besten legt ihr sie in ein Körbchen, damit die feinen Blüten nicht zerdrücken. 

Für 4 Flaschen á 330 ml
ca. 100 g Holunderblüten
1,5 l Wasser
2 Zitronen (Bio)
½ Orange (Bio)
evt. Vanille
150 g Zucker
(+ 450 g Zucker)
Was braucht man noch?
Sieb
Trichter
Baumwolltuch
Flaschen
Topf
Dann breite ich sie zu Hause ein paar Minuten auf Küchenpapier draußen aus, damit kleine Insekten noch wegkrabbeln können.
Anschließend spüle ich sie kurz ab, gebe sie in eine Schüssel und lege Zitronen – und Orangenscheiben darüber. Wer mag kann noch eine Stange Vanille dazu geben.
Jetzt mit 150 g Zucker bestreuen und mit dem Wasser begießen, so dass nichts mehr heraus schaut. Gut zudecken und ca. 2-3 Tage an einem kühlen Ort stehen lassen, gelegentlich umrühren.
Die fertige Mischung zuerst durch ein Sieb gießen und dann durch ein Baumwolltuch seihen, den Saft in einem Topf auffangen.
Nun noch den restlichen Zucker hinzufügen und alles sprudelnd aufkochen, ein paar Minuten köcheln lassen, bis der Sirup eindickt (3-4 Minuten) In der Zwischenzeit die Flaschen mit kochendem Wasser sterilisieren.
Den noch heißen Sirup sofort mit Hilfe des Trichters in die Flaschen füllen, diese gut verschließen. Der Sirup hält sich an einem kühlen Ort bis zu 1 Jahr und eignet sich auch ganz hervorragend als Geschenk oder Mitbringsel zur nächsten Gartenparty,
ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren, süße Grüße, Eure Kessy