10 Februar 2019

Homemade Cinnamon Rolls - Zimtschnecken und ein give away

(Werbung) … Es gibt kaum etwas Besseres, als den Tag mit duftenden Zimtschnecken zu beginnen. Wie für die original amerikanische Version, auch „Cinnamon Rolls“ genannt, üblich, werden diese kleinen Seelenschmeichler direkt nach dem Backen mit einer Glasur bestrichen und dadurch besonders saftig. Statt mit Zimt kann man sie auch beliebig mit Marmeladen, Nüssen oder Nutella befüllen. Eurer Fantasie sind dabei absolut keine Grenzen gesetzt. Sollte doch einmal etwas übrig bleiben, dann am besten in Frischhaltedosen verpacken, denn dann schmecken sie auch noch am nächsten Tag hervorragend.

28 Januar 2019

Wafer Paper Tutorial (veined and wired)

(Werbung) Die neue Woche hat begonnen und ich möchte euch heute das Thema "Wafer Paper" (von vielen auch Ess- oder Oblatenpapier genannt), dass so viele begeistert und auch mich gepackt hat, näher bringen. Der Umgang damit ist etwas anders als bei den Blütenpasteblättern, aber macht mit etwas Übung genau so viel Spaß. Das fertige Ergebnis begeistert vor allem mit seiner hauchdünnen und filigranen Optik. Und wie ihr wisst, treffen sich schon ganz bald in Essen alle Tortenbegeisterten und ihr habt bei mir die Möglichkeit, 2 Dauerkarten für die "CAKE and BAKE Messe in Essen 2019 zu ergattern. 
Ihr benötigt:
Esspapier (weiß)
Silikonveiner (Rosenblatt)
weißer papierummantelter Draht (26,- und 22 er)
Puderfarben (z.B. Eukalyptus)
Pastenfarben „Gooseberry“
Klarer Alkohol (Wodka)
Weicher großer Pinsel oder Kunststoffschwämmchen
Im ersten Schritt zeichnet man auf das Papier die Umrisse und schneidet sie mit einer kleinen Schere aus. Dann kleine Zacken in die Kanten schneiden. Zu diesem Zeitpunkt ist das Wafer Paper sehr brüchig, man muss also etwas vorsichtig arbeiten.
Dann stelle ich den Kleber her. Dafür in ein kleines Gefäß etwas Wasser geben und die Reste des Esspapiers in winzige Schnippsel schneiden und hinzu geben, gut umrühren bzw. schütteln.
Die ausgeschnittenen Papiere auf den Veiner legen. Nun löst man in einem kleinen Gefäß die gewünschte Farbe in etwas klarem Alkohol auf. Man kann sowohl Pasten als auch Pulverfarben verwenden.
Jetzt wird das Blatt mit Hilfe des Pinsels oder noch besser Schwammpinsels mittig auf den Veiner positioniert und mit dem gefärbten Alkohol getränkt. Dabei vorsichtig von der Mitte nach außen arbeiten, damits ich keine Luftbläschen darunter bilden.
Wenn alles befeuchtet ist, dann nochmals vorsichtig mit dem Pinsel das weiche Papier in die Struktur des Veiners drücken. Ich verwende gerne 2 unterschiedliche Grüntöne um ein natürlicheres Ergebnis zu erzielen. Die Farben noch nicht auswaschen, sondern für spätere Abgleichungen aufheben.
Jetzt muss man warten, bis der Alkohol verdunstet und das Papier trocknet. Um diesen Vorgang zu beschleunigen lege ich die Veiner bei 50 Grad in den Ofen und lasse sie da ca. 20 Minuten trocknen. Man erkennt an den Blättern, wann sie „fertig“ sind, wenn sie sich von ganz allein vom Veiner lösen. Dann kann man sie runter nehmen und weiter verarbeiten.
Jetzt geht es ans Drahten. Dafür den dünneren (26 - er) auf 2-3 cm kürzen und kurz in den Kleber tauchen, dann auf das untere Drittel des Blattes drücken, bis es zusammen klebt. Zur Sicherheit schneide ich immer noch einen kleinen Streifen vom Wafer Paper und klebe ihn dann auf den Draht, ich bedecke ihn also damit. Anschließend färbe ich dieses aufgeklebte Stückchen noch mit dem gefärbten Alkohol ein und lasse alles wieder im Ofen trocknen.
Ist alles schön trocken, dann kann weiter gedrahtet werden. Man geht jetzt genau so vor wie auch bei der Verwendung von Blütenpasteblättern. Zuerst schneide ich vom das Floristenband je ein ca. 5 cm Stück ab und teile es der Länge nach, damit es schmaler wird. Nur wickele ich im ersten Schritt es um jeden einzelnen Draht, der aus den Blättern heraus steht, etwas Floristenband. Dann binde ich sie zu einem Ästchen zusammen. Dafür nehme ich einen langen Draht (den Stärkern 22 - er) und befestige mit dem verbleibenden Floristenband jedes Blatt an diesen einen Draht. Oben immer mit den kleinsten Blättern beginnen.
Wer mag, kann die Blätter noch mit etwas Puderfarbe bestäuben oder aber auch mit Airbrush bearbeiten. Hält man das Ästchen kurz über Wasserdampf wird es etwas flexibel und kann geformt werden. Ich passe es immer noch mit etwas angerührtem Alkohol farblich an, da das Floristenband manchmal etwas in der Farbe abweicht. Wer mag, sprüht anschließend etwas Tortenglanzspray über die Blätter und verleiht ihnen damit ein zusätzliches finish.
Die VERLOSUNG IST BEENDET!
VERLOSUNG
Und zum Schluss habe ich noch eine kleine Überraschung: Ich verlose mit den Veranstaltern der "CAKE and BAKE " 2 mal 1 Dauerticket für die Messe am 4.und 5.Mai in Essen.
Hinterlasst mir bitte einfach hier unter diesen Post Eure Antwort auf die Frage:
 "Warum möchtet ihr zur Messe und auf was freut ihr euch dabei am meisten?" 
und schon hüpft ihr in´s Lostöpfchen, Die Verlosung beginnt jetzt und endet am Montag, dem 04. Februar 2018 um 20 Uhr. Mitmachen darf jeder, mit oder ohne Blog! Teilnehmen können alle Leser aus Deutschland über 18 Jahren. Der Gewinner wird per Zufallsverfahren ermittelt und von mir benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Bei allen, die keinen Blog haben, bitte ich Euch, entweder Eure E-mail Adresse oder Euren Namen mit dazu zu schreiben! Ich wünsche Euch ganz viel Glück, Eure Kessy

23 Dezember 2018

Baumstriezel zum 4. Advent (Kürtöskalacs, Trdelnik)

Guten Morgen meine Lieben, heute ist schon der 4. Advent und das Wichtigste, seit gestern ist bei uns auch die Familie wieder vollzählig. Jetzt kann das Weihnachtsfest kommen.

Vielleicht habt ihr bei eurem Weihnachtsmarktbummel dieses Jahr auch wieder die Baumstriezel entdeckt? Dieses aus Hefeteig stammende Gebäck wurde ursprünglich über offener Feuerstelle gebacken. Der Baumstriezel hat seinen Ursprung in Siebenbürgen, also in Rumänien, man findet ihn aber überall in Ungarn und der Slowakei.
Dort wird er auch nicht nur zur Weihnachtszeit gegessen, sondern das ganze Jahr über. Und es ist wirklich gar nicht schwer, ihn zu Hause selbst zu backen. Man benötigt nur 2 hölzerne Nudelhölzer und etwas Alufolie oder man kann ihn auch alternativ über Bierdosen wickeln. Wer es etwas professioneller machen möchte, der kann sich auch einen kleinen Baumstriezel Ofen kaufen oder die Striezel direkt über dem Grill zubereiten. Der ganz traditionelle Striezel wird einfach mit etwas Zimtzucker bestreut, welcher beim Backen karamellisiert und eine leicht knusprige Kruste bildet. Aber selbstverständlich kann man zwischen seiner Lieblingsvariante wie Kokos, Nüsse oder sogar bunten Streuseln wählen.
Für 2 Stück:
450 g Mehl
25 g Hefe
200 ml Milch
60 g Zucker
50 g geschmolzene Butter
2 Eier
½ TL Salz
Schale 1 Zitrone 
Was benötigt man noch?
2 Holzteigroller
Alufolie
hohe rechteckige Auflaufform
Butter/ Öl zum Fetten
Zucker / Zimt / Nüsse
Tipps für den perfekten Hefeteig findet ihr HIER. Die lauwarme Milch mit dem Zucker und der Hefe verrühren, alles 5 Minuten „gehen lassen“. Das Mehl in eine Schüssel geben, den Zucker, Vanillezucker, die Prise Salz und die Zitronenschale dazu geben. In die Mitte die 2 Eier schlagen. Die flüssige Butter dazu gießen.
Das Milch Hefegemisch dazu gießen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Zu einer Kugel formen (sollte es sehr kleben dann von außen ganz leicht mit Mehl bestäuben) und mit einem Küchentuch abdecken, an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. 
Jetzt müssen die Hölzer zum Backen vorbereitet werden. Während in Ungarn die „kürtös kalács“ über dem offenen Feuer gebacken werden, kann man sie zu Hause auch im Ofen oder über dem Grill zubereiten.
Dafür die Teigroller komplett mit Alufolie einwickeln, auch die Griffe. Leicht mit Butter oder Öl fetten (die Griffe nicht). Eine Backform suchen, die von der Größe unter die Teigroller passt.
Den Ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. 
Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben.
Den Teig halbieren und fingerdick länglich ausrollen. Mit einem großen Messer (oder Pizzaroller) ca. 2 cm breit Streifen schneiden. Alternativ kann man auch einen langen schmalen Streifen "ziehen", also den Teig so rollen, dass ein langer dünner Strang entsteht.
Jetzt die Teigstreifen gleichmäßig, sich leicht überlappend um die Hölzer wickeln. Wenn man einen neuen Teigstreifen anfängt, die Enden gut zusammendrücken. Ebenso das Ende des letzten Streifens gut andrücken. Anschließend nochmals auf der Arbeitsfläche rollen, so dass sich eventuelle Lücken schließen.
Die Kuchen außen dünn mit zerlassener Butter bestreichen, im Zucker/ Zimtgemisch wälzen.
Jetzt auf unterster Schiene 15 – 18 Minuten backen. Alle 5 Minuten die Hölzer drehen, damit der Teig gleichmäßig von allen Seiten bräunt.
Wer mag, kann dabei jedes mal noch ein bisschen Butter und Zucker nachpinseln / streuen. Man kann auch nach dem Backen den fertigen Striezel mit flüssiger Butter bestreichen und sofort in Kokosflocken rollen.
Aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen. Die Alufolie an den Griffen zerreißen und die Alufolie mitsamt Baumstriezel von den Hölzern streifen.
Jetzt nur noch die Alufolie aus dem Baumstriezel ziehen und am besten gleich warm genießen. Möchtet ihr auch eine Kokos oder Streuselvariante, dann empfehle ich Euch den noch warmen Baumstriezel von den Hölzern zu ziehen, ganz leicht mit geschmolzener Butter zu bestreichen und sofort in den Flocken zu drehen.
Ich wünsche Euch einen wunderschönen 4. Advent,
süße Grüße, Eure Kessy

22 Dezember 2018

Ausstechplätzchen - bestes Basisrezept

Ihr Lieben, nur noch 2 Tage bis Heilig Abend, da heißt es heute die letzten Vorbereitungen treffen und vor allem die Keksdosen auffüllen. Neben all den außergewöhnlichen Kreationen gehören für uns jedes Jahr die absolut klassischen Ausstechplätzchen dazu. Sie schmecken schon früh zum Tee oder Kaffee und lassen sich auch hervorragend in einer hübschen Schachtel oder Tasse verpackt verschenken. Für Kinder ist es die größte Freude, sie ganz traditionell aus zu stechen und dann mit Zuckerguss und Perlen zu verzieren. Bei diesem Rezept, welches wir wirklich immer verwenden, werden sie aufgrund der gemahlenen Mandeln unglaublich mürbe und innen leicht saftig und schmecken, je nachdem was ihr hinzufügt, sanft nach Vanille und Zitrone oder Orange. Ich mag sie am nächsten Tag am liebsten, wenn sie eine Nacht in einer Metalldose schön durch gezogen sind. Probiert sie aus und speichert euch dieses Rezept unbedingt ab.
Die Zuckerglasur kann man ganz klassisch mit etwas Puderzucker und Wasser anrühren, ich nehme aber lieber statt Wasser Cranberry oder Kirschsaft oder etwas Kinderpunsch. Dazu ensteht ein Hauch rosa Farbe und der Geschmack ist noch viel besser. Ihr könnt auch 2-3 Tropfen Zitronensaft in die Glasur geben, dass bricht die Süße.
Für ca. 45 Stück:
180 g Mehl
70 g gemahlene Mandeln
125 g weiche Butter
125 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
Vanillepaste (o. Aroma)
Schale 1 Bio Zitrone o. Orange
Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker cremig schlagen, dann das Ei, die Prise Salz, Vanille und die Zitronenschale dazu geben.
Das Mehl und die Mandeln hinzufügen und alle Zutaten rasch verkneten (nicht zu lang bearbeiten, sonst wird er Teig später spröde und trocken) und zu einer Kugel formen. Diese in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. (Ihr könnt den Teig aber ruhig am Vortag vorbereiten und bis zur Verarbeitung im Kühlschrank lassen)
Dann auf einer mit einem Hauch Mehl bestäubten Arbeitsfläche ca. 3-4 mm gleichmäßig dick ausrollen und nach Belieben ausstechen.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
und im auf 165 Grad Umluft vorgeheizten Backofen auf unterster Schiene ca. 7 Minuten backen.
(herausnehmen BEVOR die Ränder braun werden) Sofort vom heißen Blech gleiten lassen und auskühlen lassen.
Danach können die Kekse nach Herzenslust verziert werden.
Ihr könnt sie, sobald die Glasur getrocknet ist, sofort in eine Metalldose geben und dort halten sie sich 1- 2 Wochen.
Ich wünsche Euch einen wunderschönen Samstag, Eure Kessy 

21 Dezember 2018

Linzer Kekse - Spitzbuben

Meine Lieben, für die meisten ist die letzte Arbeitswoche geschafft und während wir noch auf unseren Papa warten, nutzen wir die letzten Tage vor Weihnachten um zu backen. und uns so richtig ein zu stimmen.  Heute habe ich Euch absolute Keksklassiker der Weihnachtsküche mitgebracht - die Linzer. Das Gute ist, dass man nicht nur den leckeren mürben Keks hat, sondern quasi als I – Tüpfelchen seine Lieblingsfüllung dazu bekommt. Ob eine fruchtige Konfitüre oder doch lieber Nutella, erlaubt ist alles was schmeckt…

Für ca. 20 Stück:
125 g Butter
130 g Puderzucker
1 Ei
Schale 1 Bio Zitrone
1 Prise Salz
180 g Mehl
70 g gemahlene Mandeln
Konfitüre oder Nutella
Die zimmerwarme Butter mit dem Puderzucker cremig schlagen (mit dem Schneebesen oder Handrührgerät), dann das Ei, die Zitronenschale und die Prise Salz dazu geben. Nach und nach das Mehl darüber sieben. Die Mandeln dazu geben. Den Teig rasch verkneten (nicht zu lang bearbeiten, sonst wird er Teig später spröde und trocken) und zu einer Kugel formen.
Diese in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann auf einer mit einem Hauch Mehl bestäubten Arbeitsfläche ca. 3-4 mm dick ausrollen und gleich viele runde „Unterteile“ ausstechen und anschließend die „Oberteile mit dem entsprechende Loch“.
Mit etwas Platz zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im auf 165 Grad Umluft vorgeheizten Backofen ca. 7 Minuten backen. (herausnehmen BEVOR die Ränder braun werden) Sofort vom heißen Blech gleiten lassen und auskühlen lassen. Dann die Unterteile mit der Konfitüre bestreichen und die Oberteile aufsetzen, trocknen lassen und mit einem Hauch Puderzucker bestäuben. Sie halten sich in einer Metalldose 1- 2 Wochen.
wünsche Euch einen wunderschönen Freitagabend, Eure Kessy