14 Dezember 2019

Zimtstern Cheesecake - glutenfrei & no bake

Ihr Lieben, schon wieder ist eine Woche rum und wir feiern den 3. Advent. Währen din einigen Teilen Deutschlands der erste Schnee fällt, sitzen wir gemütlich zu Hause und genießen die gemeinsame Familienzeit. Dazu gehören für uns die unverzichtbaren Zimtsterne, die wir einfach jedes Jahr backen. Das passende Rezept habe ich euch (klick hier) ja schon gestern gegeben. Aber wie wäre es, wenn ihr daraus im Handumdrehen eine "no - bake" und zudem glutenfreie Torte zaubert. Ihr braucht nicht mehr als ein paar der leckeren Zimtsterne und natürlich Mascarpone und Frischkäse für die helle Käseschicht. Sogar der Ofen bleibt aus. Also probiert sie aus und genießt das schöne Wochenende...
Für eine 18 cm Form:
Für den Boden:
70 g Butter
160 g Zimtsterne
1 gestrichener EL Kakaopulver (echtes)
1 TL Zimt
4 Tropfen Rumaroma 
Creme:
300 g Frischkäse
250 g Mascarpone
4 EL Caramelsirup (z.B. Monin)
1 TL frischer Zitronensaft
½ Päckchen Sofortgelatine (ca. 15 g)
2 EL Puderzucker
Topping:
6 Zimtsterne (evt. welche zum drauf stellen.)
1 EL Kakaopulver
1 Prise Zimt 
Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. 
Die Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Die Kekse fein zermahlen.
Dafür entweder in die Küchenmaschine geben oder in einen Frischhaltebeutel geben,
verschließen und mit dem Nudelholz darüber rollen, bis alles fein zerkleinert ist.
Kekspulver, Kakao, Zimt und das Rumaroma mit der geschmolzenen Butter übergießen und mit einem Löffel zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten.
Die Masse in die Form geben und mit dem Löffelrücken als Boden fest drücken. Für eine halbe Stunde kühlen. In der Zeit die Füllung zubereiten. Den Frischkäse mit der Mascarpone glatt rühren, den Sirup, Zitronensaft und Puderzucker dazu geben. Die Sofortgelatine einfach darüber streuen und unter schlagen. Die Frischkäsemasse auf den vorgekühlten Boden löffeln. Für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. (am besten über Nacht) Den Ring entfernen und die Torte auf eine Platte stellen. Für die Deko den Kakao mit Zimt mischen, ein paar Zimtstern darauf legen und das ganze bestäuben.
Tipp: Wer es noch zimtiger mag, der gibt der Cremefüllung statt Caramel oder Vanille lieber Zimtsirup hinzu (z.B. von Monin)
Und jetzt wünsch eich Euch einen wunderschönen 3. Advent, ein schönes Wochenende und schicke süße Grüße, Eure Kessy

13 Dezember 2019

Zimtsterne - himmlische Grüße

Wenn man gefragt wird, welches die bekanntesten Weihnachtsplätzchen sind, fallen neben Vanillekipferln auch immer gleich die Zimtsterne ein. Gerade die Kleinen lieben sie, da sie hübsch anzusehen sind und von einer zarten Zuckerschicht bedeckt werden. Die absoluten Klassiker dürfen in keiner Plätzchendose fehlen. Ganz besonders lecker sind sie, wenn sie schön saftig und aromatisch bleiben und dafür sorgt der Klecks Fruchtgelee im Teig...
Für ca. 45 Stück:
3 Eiweiß (Größe M)
1 Prise Salz
220 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
450 g gemahlene Mandeln (mit Schale)
1 TL Zimt
3 Tropfen Rumaroma
1 EL Aprikosengelee 
Die Eiweiße mit dem Salz steif schlagen. Puderzucker und Vanillezucker nach und nach einrieseln lassen und weiter schlagen bis die Masse glänzt. 4  EL der Masse für die Glasur später aufbewahren.
In ein Schälchen gebe und mit Frischhaltefolie abdecken, damit sich keine Haut darauf bildet. 
Mandeln, Zimt, Rumaroma und das Gelee mischen. Unter die Eiweißmasse ziehen und zu einem glatten Teig verarbeiten.  Diesen etwas flacher drücken und in Frischhaltefolie wickeln. Der Teig kann sofort weiter verarbeitet werden, es empfiehlt sich aber, ihn ca. 1 Stunde (oder über Nacht) kühl zu stellen.
Backbleche mit Papier belegen. Teig ca. 4 - 5 mm dick ausrollen.
Da der Teig etwas klebrig ist, empfiehlt sich folgender Trick: Auf keinen Fall Mehl zum Ausrollen verwenden, wenn nötig nur etwas Puderzucker. Damit kann man auch die Arbeitsfläche abpudern. Ich persönlich rolle den Teig aber zwischen 2 Lagen Frischhaltefolie aus. Da klebt nichts an und nach dem Ausstechen kann man die Sterne super von der Folie lösen und aufs Backblech legen.
Die Plätzchen auf unterster Schiene im Ofen  Sterne im vorgeheizten Backofen bei 140 °C (Umluft 120 °C) ca. 15–20 Minuten backen, dabei sollte die Oberfläche schön hell bleiben.
Das Gebäck muss sich beim Herausnehmen auf der Unterseite noch etwas weich anfühlen. Die Zimtsterne samt Backpapier vom Backblech ziehen und auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

Tipp: 

Die Plätzchen bleiben in einer gut verschlossenen Metalldose bis zu 2 Wochen frisch – also perfekt bis Weihnachten.
Ich schicke euch süße Grüße, Eure Kessy

08 Dezember 2019

Vanillekipferl Torte - Adventstraum in weiß

Die Adventszeit ist meine absolute Lieblingszeit. Alle ist so wunderschön geschmückt, draußen und drinnen brennen überall Lichtlein und man hat Zeit, sich mit all seinen Lieben, mit der Familie und auch den Freunden zu treffen. Ich mag das fast noch mehr, als die eigentlichen Weihnachtstage. Auch heute werden wir nachmittag zusammen sitzen und da darf so ein kleines Schmankerl natürlich nicht fehlen. Ich habe euch am Freitag schon das Rezept für die Vanillekipferl gegeben und das ist perfekt dazu passende Torte.
Diese Vor Dieser wahr gewordene Tortentraum 
Für 2 Springformen á 18 cm Durchmesser
4 Eier
150 g Zucker
125 g Mehl
1 Prise Salz
Mark von 1 Vanilleschote
1 gestrichener TL Backpulver
100 g gemahlene Mandeln
Den Ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen. Die Springform(en) mit Backpapier auslegen. Die Eier sorgfältig trennen und das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen. Dann langsam den Zucker einrieseln lassen. Eigelbe und das Vanillemark unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und darüber sieben. Zum Schluss die Mandeln dazu geben und alles gut verrühren. Den Teig halbieren und in 2 Springformen gleichzeitig oder in einer Form nacheinander ca. 15-20 Minuten backen, den Gartest mit Hilfe eines Holzstäbchens machen. Auskühlen lassen, eventuell begradigen und noch einmal waagerecht halbieren. 

Für die Fruchtschicht:
ca. 250 g abgetropfte Mandarinen (aus der Dose)
1 Tütchen vegetraisches Geliermittel (o. Agar-Agar)
Für die Creme
500 Gramm Mascarpone
200 Gramm Schmand
2 Teelöffel Mandelsirup z.B. von Monin)
1 EL Zitronensaft
80 Gramm Puderzucker
1 Teelöffel Vanillepaste 
Zum Dekorieren 
ca. 6 Vanillekipferl
Rosmarinzweige
Das Rezept für die Vanillekipferl findet ihr HIER. Diese in ca. 1 cm dicke Stücke schneiden. 
Die Mandarinen abtropfen lassen und in einen Topf geben, pürieren, dann mit dem vegetarischen Geliermittel verrühren und 2 Minuten köcheln lassen. Anschließend bis zum Gelieren abkühlen lassen, dabei gelegentlich umrühren. 
Die Mascarpone mit dem Schmand, dem Mandelsirup, Puderzucker, der Vanille und etwas Zitronensaft kurz aufschlagen.
Um den ersten Tortenboden einen Tortenring spannen und mit der Fruchteinlage füllen.
Dann mit ein paar Löffel der Mascarponecreme bedecken.
Den nächsten Boden auflegen. Nun kommt etwas Mascarponecreme darauf und ein paar der Vanillekipferlstücke darauf legen.
Mit dem nächsten Boden bedecken und nun die andere Hälfte der Fruchteinlage sowie etwas Mascarponecreme bedecken. Den letzten Boden oben als Abschluss darauf legen. 
Mehrere Stunden (am besten über Nacht) kalt stellen, bis sie komplett abgekühlt ist. Den Ring entfernen und den Rest der Mascarponecreme von außen um die Torte verteilen. Mit ein paar der Vanillekipferl und ein paar Zweigen Rosmarin dekorieren. 
Ich wünsche euch einen wunderschönen 2. Advent, 
süße Grüße, eure Kessy

06 Dezember 2019

Vanillekipferl - Das beste Rezept

Willkommen in der Backstube der Engel. Heute am Nikolaus Morgen waren wir in der Schule zum Frühstück mit der Klasse eingeladen und es war wirklich so richtig weihnachtlich, gemütlich und schön. Dazu gehören natürlich auch frische Plätzchen und Kekse und es gibt ja sowieso nichts Besseres, als wenn der leckere Duft aus der Küche weht. Also haben Kenoa und ich gestern Vanillekipferl gezaubert. Die kann man natürlich sofort noch lauwarm naschen, aber sie ziehen nach 2 - 3 Tagen erst so richtig durch und schmecken dann noch besser nach aromatischer Vanille...
Für ca. 48 Stück:
200 g Mehl
80 g Zucker
Vanilleschotenmark / Paste
1 Prise Salz
100 g gemahlene Mandeln
2 Eigelb
140 g weiche Butter oder Margarine
Zum Bestreuen:
etwa 50 g Puderzucker
5 Päckchen Vanillezucker
Das Mehl mit dem Zucker, Vanillepaste oder Mark, der Prise Salz und den Mandeln mischen. Die Butter in kleinen Flöckchen und die Eigelbe zugeben und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten.
Aus dem Teig zwei lange Rollen formen und diese in Frischhaltefolie 2 Stunden lang in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 180 °C (Umluft: 160 °C) vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Rollen aus dem Kühlschrank nehmen und in jeweils ca. 8 mm dicke, gleichmäßige Scheiben schneiden.
Die Teigstücke zunächst zu Kugeln und dann zu Rollen (ca. 5 cm) formen,
die an den Enden spitz zulaufen.
Zu kleinen Hörnchen gebogen auf das Backpapier legen.
Etwa 10 Minuten hellgelb backen. 
Unterdessen den Vanillezucker mit dem Puderzucker mischen, in eine Schüssel oder einen tiefen Teller geben. Die Vanillekipferl aus dem Ofen nehmen und noch warm im Zucker wälzen (vorsichtig, damit sie nicht zerbrechen).
Vanillekipferl auf dem Kuchengitter ganz abkühlen lassen, luftdicht verpacken und kühl und trocken lagern.
Tipp: Den Vanillezucker fürs Backen und Wälzen der Kipferl kann man auch selbst machen. Einfach eine ausgekratzte Vanilleschote in den Zucker geben, nach 1, 2 Tagen hat dieser das Aroma angenommen.
Süße Grüße, Eure Kessy

30 November 2019

Bratapfel Biskuitrolle - Köstliches zum 1. Advent

Kinder, wie die Zeit rennt. Endlich Wochenende und der erste Advent steht schon vor der Tür. Wie jedes Jahr habe ich für die Vorweihnachtszeit 4 tolle Kreationen für euch vorbereitet. Ich möchte sie euch aber nicht wie gewohnt am Sonntag, sondern schon heute geben, damit ihr genügend Zeit zum Planen und Backen habt. Die Biskuitrolle besticht durch den herrlich lockeren Teig und der aromatischen Füllung. Die Gewürze sind weihnachtlich und so schmeckt der Kuchen nicht nur toll, sondern duftet auch ganz himmlisch. 
Für 1 Rolle: (ca. 24 x 28 cm)
4 Eier (M)
1 Prise Salz
90 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
85 g Mehl
45 g Speisestärke
1 TL Backpulver 
Füllung:
ca. 400 g Äpfel (2 große)
ca. 30 g gehackte Nüsse (Mandeln, Haselnüsse etc.)
75 g Zucker
50 ml Apfelsaft o. frischer Orangensaft
1 EL Butter
1 TL Zimt
gemahlene Vanille
(ca. 40 g Rosinen)
250 g Mascarpone
200 g Sahne
70 g Puderzucker
Zitronensaft
Zimt, Puderzucker zum Bestäuben
Hier findet ihr ein Video zur Rolle: Den Ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Eine ausführliche Anleitung für das Backen der perfekten Biskuitrolle findet ihr hier. Das Backblech mit Backpapier auslegen. 
Die Eier sorgfältig trennen. Die Eiweiß mit 2 EL kaltem Wasser und der Prise Salz steif schlagen. Dann langsam den Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen. Die Eigelbe einzeln unter den Eischnee heben. In einer Schüssel die trockenen Zutaten, also das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver mischen und in 2 Portionen über die aufgeschlagene Eimasse sieben. Den Teig auf das Backblech streichen, etwas glätten.
Blech nun auf unterer Schiene ca. 12 Minuten hell backen. Der Biskuit ist fertig, wenn er auf leichten Daumendruck nur noch ein wenig nach gibt.
Während der Backzeit ein sauberes Küchentuch auf den Tisch legen und mit Zucker bestreuen. Jetzt muss es schnell gehen. Den fertigen Biskuit heraus nehmen und auf den Zucker stürzen. (Vorsicht heiß!)
Dann sofort vorsichtig das Backpapier abziehen und den Biskuit mit Hilfe des Küchentuches von der Längsseite her aufrollen. So zusammengerollt auskühlen lassen.
Für die Füllung:
Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
Mit etwas Zitronensaft beträufeln. Die Nüsse leicht in einer Pfanne anrösten, beiseite stellen.
Den Zucker mit dem Apfelsaft in einen Topf geben und unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Butter einrühren, mit Zimt und Vanille würzen, die Apfelstücke und wer mag, die Rosinen dazu geben.
Bei leichter Wärme ca. 10 Minuten eindicken lassen. Je länger man sie eindicken lässt, desto weicher werden auch die Apfelstücke. Zum Schluss die Nüsse einrühren.
Für die Creme die gut gekühlte Sahne steif schlagen, vorsichtig Mascarpone und Puderzucker runterrühren. Mit etwas Vanille und Zitronensaft abschmecken. Bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank stellen.
Nun die Teigrolle vorsichtig entrollen, die Kanten des Teiges eventuell begradigen. Zuerst die Mascarpone Creme aufstreichen, die Bratapfelmasse darauf verteilen (ca. 2 cm am Rand frei lassen).
Nun die Rolle von der Längsseite her aufrollen. Rundherum mit Frischhaltefolie einschlagen und in den Kühlschrank geben. (ca. 1- 2 Stunden)
Vor dem Verzehren die Enden abschneiden und die Rolle mit einer Mischung aus Puderzucker mit Zimt bestäuben.
Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende und einen tollen ersten Advent,
süße Grüße, Eure Kessy