06 Februar 2016

Weltall Muffins mit Nutellakern zur KITA Faschingsparty

Unser Großer ist jetzt schon ein Maxikind im Kindergarten und wie jedes Jahr, wurde der Karneval gebührend mit einer riesen - tollen Party gefeiert. Dabei dürfen die Kinder abstimmen, unter welchem Motto sie stehen soll und die Entscheidung ist auf „Weltall“ gefallen. Dann ging es auch schon los mit dem Basteln und alles wurde fantasiereich ganz dem Motto getreu geschmückt. Was für eine tolle Zeit. Und um die Party ein wenig zu unterstützen haben auch ganz viele fleißige Mamis gebacken und Waffelteig vorbereitet. Auch wir haben uns etwas überlegt und Nutellamuffins beigesteuert.

Für 9 Stück:
100 ml ÖL
110 Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
70 ml Milch
170 g Mehl
1 gestrichenen EL Backpulver
Nutella
Den Ofen auf 190 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Das Muffinblech mit Papierförmchen bestücken. Das Öl in einer Schüssel mit dem Zucker, Vanillezucker und der Prise Salz schaumig schlagen, dann die Eier dazu geben und zum Schluss die Milch. Weiterschlagen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. In einer separaten Schüssel die trockenen Zutaten, also das Mehl mit dem Backpulver mischen, dann unter das Öl-Zuckergemisch heben und mit wenigen Bewegungen unterziehen. Die Förmchen zu ¾ mit dem Teig befüllen (Teig geht noch auf!) und je einen Teelöffel Nutella oben auf die Mitte geben (sinkt später in den Teig), auf mittlerer Schiene 20 -23 Minuten backen. 5 Minuten in den Förmchen, dann auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen.
Und dann geht’s ans Dekorieren. Im ersten Schritt färbe ich den Fondant mit Pastenfarben in der gewünschten Farbe ein. Dann ca. 2 mm dick ausrollen und mit einem Kreisausstecher (Plätzchen oder Glasrand) etwas größer als der Durchmesser ist ausstechen. Sind die Muffins noch leicht warm, kann man den Fondant direkt darauf streichen, er klebt dann von allein. Ansonsten hauchzart mit etwas Marmelade einstreichen und dann den Fondant darauf legen. Mit der Hand glatt streichen. Und jetzt kann nach Herzenslust verziert werden. Ich habe mich für 5 verschiedene Designs entschieden:
Die Ufo´s:
Den Cupcake mit blau marmoriertem Fondant überziehen. Dann etwas Fondant hellgrün einfärben und ca. 2 mm dick ausrollen. Einen großen Kreis als Kopf und 2 kleinere als Ohren ausstechen. Mit dem blade tool den Mund einzeichnen und mit dem Balltool die Mundwinkel hoch ziehen. 1 Zuckerauge (Supermarkt) mit etwas Wasser fest kleben. Die Fühler aus 2 roten Kugeln formen und fest kleben. 
Die Astronauten:
Den Cupcake mit blauem Fondant überziehen. Aus rosa Fondant einen großen Kreis als Kopf ausstechen und aufkleben. Darum einen weißen Kreis kleben und mit dem kleineren Ende des balltools viele Nieten hinein prägen. Die seitlichen 2 bzw. den unteren Knopf des Helmes anklebenballtools viele Nieten hinein prägen. Die seitlichen 2 bzw. den unteren Knopf des Helmes ankleben und 2 Zuckeraugen befestigen. Mund und Augenbrauen prägen sowie eine Kugel als Nase.
Der Mond uns Sterne Cupcake: 
Den Cupcake mit dunkelblauem oder schwarzen Fondant überziehen. Einen gelben Mond und ganz viele Sterne ausstechen und fest kleben. Dem Mond einen Mund und Augenbrauen prägen und ein Zuckerauge fest kleben. Eine gelbe Kugel ist die Nase. Dann habe ich einen dicken Kreis aus orangenem Fondant ausgestochen und eine reliefhafte Oberfläche geprägt (mit dem kleinen Balltool), darum eine gelbe Orbitlinie kleben. 
Die Raketen Cupcakes 
Die Oberfläche mit gelben Fondant überziehen und mit dem Sternchenausstecher prägen. Dann mit Hilfe eines Lineals die einzelnen Raketenteile ausschneiden und fest kleben. Die Schrauben prägen (geht auch mit einem Zahnstocher).
Die Kraken Monster Cupcakes 
Die Oberfläche mit hellgrünen Fondant überziehen. Dann aus grünen Fondant je zwei dicke Kreise fest kleben und die Oberfläche prägen. Die Kracke aus einzelnen Strängen formen und mit Zuckeraugen dekorieren.
... und zur Deko noch ein paar selbstgebastelte Raketen, fertig und los geht´s :)
süße Grüße, Eure Kessy

04 Februar 2016

Miss Butterfly Cake - menschliche Figuren herstellen - cake and bake Ticketverlosung

Nun wird es auch einmal Zeit, sich intensiv mit menschlichen Figuren auseinander zu setzen. Ganz viel Ausdruck wird über die jeweiligen Proportionen gegeben. Während eine niedlich anmutende Figur oder ein Kind eher einen größeren Kopf und kürzere Gliedmaßen hat, sollte eine elegante Dame oder Tänzerin eher schmal sein und lang gestreckte Arme und Beine haben. Auch die Körperhaltung verleiht einen speziellen Ausdruck und hilft einen speziellen Charakter zu transportieren. Als Basis für den Kopf habe ich mir eine mould selber hergestellt. Ein Tutorial für die Herstellung der Silikonmoulds findet ihr HIER. Natürlich könnt ihr fertige moulds auch in diversen Internetshops kaufen.
Diese leicht mit Speisestärke ausstäuben. Ich verwende dafür ein kleines Säckchen, was ich mir aus einem sauberen Lappen geschnitten habe. Mit einer Klemme kann man es öffnen, befüllen und wieder verschließen. Für das Gesicht nehme ich nicht Blütenpaste, sondern sogenannte MMP „Mexican Modelling Paste“ die einfach noch feinstrukturiger ist.
Aber ansonsten kann man natürlich auch Blütenpaste verwenden. Diese mit einem Hauch Pastenfarbe „ivory“ im Hautton einfärben (dunkelt nach!) und zu einer Kugel formen. Diese in die mould pressen, mit dem blade tool den Nacken schräg abschneiden, sofort heraus drücken und mit einem Skalpell den Mund nach arbeiten, eventuell leicht öffnen und wenn gewünscht mit den tools die Gesichtszüge bearbeiten. Ich vertiefe mit dem kleineren Ball tool die Augenhöhlen, da ich dort später die Augen positionieren möchte. Gut trocknen lassen. In der Zwischenzeit den Körper modellieren.
Ich beginne mit den Beinen. Vom im Hautton eingefärbten Modellierfondant 2 gleichgroße Kugeln abtrennen. Beide zu gleich langen Nudeln rollen (auf der Tischplatte), mit dem Zeigefinger in der Mitte schmaler rollen, dann nach rechts die Wade länger rollen und damit auch schmaler machen, mit dem Zeigefinger noch eine Vertiefung als Knöchel hinein drücken, mit dem cone tool die Fußhacke formen. Darauf achten, dass beide Beine gleich lang und proportioniert sind.
Einen Styropordummy als Hilfe nehmen und die Beine darauf positionieren. Eine Kugel Modellierfondant als Gesäß zwischen den Beinen fixieren, Beine fest kleben.
 Ich habe einen weißen Rock aus 3 Lagen hergestellt. Dafür Blütenpaste hauchdünn ausrollen, rund ausstechen, in der Mitte einen Kreis ausstechen und mit einem Zahnstocher Falten prägen. Die Stofflagen rund um den Körper kleben, evt. mit etwas Watte abstützen.
Den Torso habe ich aus einer weißen Kugel Modellierfondant geformt, die Taille verschmälern und evt. Eine Brust formen. Oben mit dem Rand einer großen Tülle gleichmäßig abschneiden. Die Schnittstelle mit Zuckerkleber einstreichen und aus hautfarbenen Modellierfondant die Schulter/Nackenpartie formen, mit einem Zahnstocher versehen und die beiden Teile zusammen kleben.
Etwas trocknen lassen, dann auf das Gesäß kleben.
Die Arme werden wie die Beine aus 2 gleichlangen Nudeln geformt, die in der Mitte und an den Handgelenken verschmälert werden. Mit einem Skalpell die Finger schneiden und spitz zu laufen lassen. Oben anschrägen und an die Schultern kleben.
Zum Schluss die Figur nach Wunsch anziehen. Das Gesicht kann jetzt fertig gestellt werden. Im ersten Schritt zwei kleine Kugeln weiße Blütenpaste in die Augenhöhlen ein kleben. Kurz trocknen lassen. Mit einem Hauchzarten Pinsel die äußeren Augenkanten nach ziehen, dann in der Mitte einen Kreis als Iriskante malen, im Wunschton hier blau ausfüllen. Die schwarze Pupille einzeichnen und weiße Lichtpunkte setzen. Die Augenbrauen mit braun stricheln und den Mund in zartrosa nach ziehen. Das Gesicht habe ich zusätzlich mit rosa Puder schattiert.
Im ersten Schritt habe ich die Torte mit weißem Fondant überzogen. Die jeweils untere Kante mit einer Blütenranke verzieren. Dafür habe ich eine Silikonform verwendet und die so entstandenen Blüten mit etwas Zuckerkleber fest geklebt.
Dann verschiedene Töne Lebensmittelpuderfarbe mit klarem Alkohol in einer Mischpalette anrühren. Am besten mit relativ viel Alkohol, dann kann man die Farben so dünn wie Pastelfarben verwenden. Zuerst mit der Hellsten beginnen und mit Hilfe eines Make up Schwämmchens rund um die Torte auftragen. So nach und nach auch mit den anderen Tönen verfahren. Kurz trocknen lassen (ca. 10 Minuten)
Die Schmetterlinge kann man gut auch schon einige Tage vorher fertigen und trocknen lassen. Sie bestehen komplett aus Blütenpaste, die ich mit Hilfe von Pastenfarben marmoriert eingefärbt habe. Jeweils ca. 1 mm dünn ausrollen und mit unterschiedlich großen Schmetterlingsausstechern ausstechen.
Dann habe ich mit dem Ende einer Lochtülle und einem winzigen Blattausstecher in die Flügel ein Muster gestanzt. Auf gefalteter Alufolie in Form trocknen lassen, so dass die Flügel immer schön nach oben stehen. Wenn die Schmetterlinge komplett getrocknet sind, kann man sie nach Herzenslust bemalen.
Ich habe zudem den Körper mit royal icing gespritzt. Ein Tutorial und Rezept dazu findet ihr HIER. Mit den Resten des royal icings habe ich die Schmetterlinge entlang des farbigen Bandes auf der Torte fest geklebt. Zum Schluss das Blumenmädchen mit royal icing fest kleben und fertig.
Und für alle Tortenbegeisterten habe ich noch eine kleine extra Überraschung. In Zusammenarbeit mit den Veranstaltern verlose ich 2 mal je ein Dauerticket (für den 28./29.5.2016) für die Tortenmesse "CAKE and BAKE" Messe in Dortmund. Und mit machen ist ganz einfach: 

Hinterlasst mir bitte einfach hier unter diesen Post ein paar Zeilen und schon hüpft ihr in´s Lostöpfchen, Die Verlosung beginnt jetzt und endet am Donnerstag, dem 11.Februar 2016 um 20 Uhr. Mitmachen darf jeder, mit oder ohne Blog! Teilnahme ab 18 Jahren, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Bei allen, die keinen Blog haben, bitte ich Euch entweder Eure E-mail Adresse oder Euren Namen mit dazu zu schreiben!
Viel Glück und süße Grüße,
Eure Kessy

31 Januar 2016

Fruchtiger Vanillequarkzopf

Hefegebäck und - Zöpfe sind gerade im Frühling zur Osterzeit beliebt. Aber sie eignen sich auch bestens für das sonntägliche Kuchenessen. Generell lassen sie sich mit allem befüllen, Mohn, Nüsse oder Marzipan, aber auch Nuss Nougatcreme oder mit einem leckeren Pudding. Aber ich habe mich für einen Vanillequark entschieden und um das Geschmackserlebnis zu komplettieren, diesen mit fruchtiger Kirschgrütze und knackigen Mandeln verfeinert.
Dieser Zopf wird nicht klassisch aus 3 Strängen geflochten, sondern aus nur 2 Strängen gekordelt. So drehen sich die Schnittflächen beim Backen schön nach außen. Und wenn ihr ein Tutorial für den Hefeteig sehen möchtet, klickt HIER.

Für den Boden 
500 g Mehl
200 ml Milch
1 Würfel á 42 g Hefe
60 g + 1 TL Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
50 g weiche Butter
1 EL geriebene Zitronenschale 
Für die Füllung:
2 Eiweiß
1 Prise Salz
250 g Quark
½ Packung Vanillepudding
ca. 2 EL Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4-5 EL Kirschgrütze (oder Marmelade)
Für die Glasur:
2 EL Aprikosenkonfitüre
40 g gestiftelte Mandeln
2 EL Puderzucker
1 EL Zitronensaft
Die Milch und 1 TL Zucker in einen Topf geben und nur lauwarm erwärmen. Die Hefe zwischen den Fingern zerbröseln und direkt in die Milch geben. Unter ständigem Rühren auflösen. Dann dem Topf zur Seite nehmen und stehen lassen. Alle anderen Zutaten sollten Raumtemperatur haben. In einer zweiten großen Schüssel das Mehl mit dem Zucker, dem Salz mischen und in die Mitte eine Kuhle drücken. Das Ei hinein schlagen. Dann die Hefemilch hinzu gießen und alles gut verrühren. Die weiche (nicht flüssige!) Butter in kleine Flöckchen schneiden und mit der Zitronenschale in den Teig geben. Alles gründlich verkneten. Dabei eventuell die Hände bemehlen und weiterkneten bis sich der Teig vom Schüsselboden löst und nicht mehr klebt. Zu einer Kugel formen und mit einem sauberen Küchentuch abdecken. Der Hefeteig braucht Sauerstoff, deshalb mit dem Geschirrtuch nur abdecken, nicht verschließen! Die Schüssel an einen warmen Ort stellen. Sehr gut geeignet ist dafür der Backofen, den man vorher auf maximal 50 Grad vorheizt, dann wieder abschaltet und die Restwärme für den Teig nutzt oder auch ein Plätzchen an der Heizung. Dort den Teig ca. 1 Stunde gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Den Boden auf leicht bemehlter Fläche viereckig ausrollen und mehrmals mit der Gabel einpichsen.
Für die Füllung die Eiweiße mit der Prise Salz steif schlagen. Den Quark mit dem Vanillepudding, Zucker und Vanillezucker glatt rühren und vorsichtig die Eiweiße darunter heben. Die Masse auf dem Boden bis kurz vor den Rand verstreichen und mit der Kirschgrütze dekorieren.
Die Rolle von der Längsseite her aufrollen und auf das Backblech legen. Der Länge nach mit einem scharfen Messer durchschneiden. Dabei den Zopf oben nicht durch trennen.
Jetzt werden die 2 Stränge miteinander verkordelt, heißt ineinander geschlungen. Dabei darauf achten dass die Füllung nicht heraus läuft. Die unteren Enden nach innen schlagen. Den Zopf zugedeckt nochmal ca. 15 Minuten gehen lassen, dann backen.
Den Ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Den Zopf ca. 35-40 Minuten auf unterer Schiene goldbraun backen. Sollte die Füllung beim Backen zu schnell bräunen, einfach mit einem Stück Alufolie abdecken.

In der Zwischenzeit die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und abkühlen lassen. 
5 Minuten vor Backende Aprikotieren. Dafür 2 EL Aprikosenkonfitüre mir 1 EL Wasser vermengen und unter Rühren erwärmen, dann mit einem Backpinsel auf den Kuchen streichen und diesen mit den gerösteten Mandeln bestreuen. Zu Ende backen. 

Wer mag, kann seinen Zopf noch mit einem Hauch Zuckerguss beträufeln. Dafür 2 EL Puderzucker mit Zitronensaft bzw. Wasser vermengen, bis eine streichfähige Glasur entsteht. Diese mit einem Löffel über den Kuchen geben, kurz Trocknen lassen. 

Der Zopf hält sich ca. 2 Tage, schmeckt aber lauwarm genossen einfach am besten. 
Tipp: Und wenn es doch einmal schneller gehen muss, kann man einen frischen Hefeteig aus dem Kühlregal nehmen und weiter verwenden.
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und einen tollen Wochenstart, 
süße Grüße, Eure Kessy




21 Januar 2016

Cherry Cheesecake oder Kirsch Zupfkuchen

Meine Lieben, unter der Woche mache ich am liebsten Kuchen, den die ganze Familie mag und auch gerne mal auf Arbeit mit nimmt. Schnell, einfach und schön saftig soll er sein, damit er auch am nächsten Tag noch schmeckt - falls etwas übrig bleiben sollte ;) Und Käsekuchen geht ja einfach immer. Mein Sohn wünschte sich Kirschen und schwupp di wupp wurde dieser kleine Schönling drauß. Ob man ihn jetzt Cheesecake oder Zupfkuchen ruft ist egal, Hauptsache lecker...
Für eine 18 er Form: 
130 g Mehl
2 EL dunkles Kakaopulver
60 Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
90 g kalte Butter in Stücken
1 Ei
1 Prise Salz
2 EL Kirsch Konfitüre
Eine Springform fetten und mit Mehl ausstäuben. Den Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizen. 
Das Mehl, Kakaopulver, Zucker, Vanillezucker die Butter in Stücken geschnitten in eine Schüssel geben und mit 1 Ei und 1 Prise Salz zu Streuseln verarbeiten. Das geht mit einem Knethaken aber auch mit den Händen.
2/3 des Teiges in die Form geben und fest drücken. Dafür befeuchte ich meine Finger kurz, dann klebt der Teig nicht fest. Einen Teil davon zu einem ca. 2,5 cm hohen Rand drücken. Darauf achten, dass eine saubere Kante nach oben hin entsteht.
Die Konfitüre (nicht ganz bis zum Rand) darauf verteilen. Und in den Kühlschranks stellen, bis die Füllung fertig gestellt ist. Das restliche Drittel des Teige als Sreusel beiseite stellen (am besten in den Tiefkühler, dann erlaufen die Streusel später nicht!)
Für die Füllung:
1/2 Glas Kirschen Abtropfgewicht 350 g
1-2 EL Weich Weizen Grieß
350 g Speisequark
60 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
½ Päckchen Vanillepudding
Die Kirschen gut abtropfen lassen, dann mit dem Grieß bestreuen (dadurch versinken die Kirschen nicht so tief im Quark). Den Quark, Zucker, Vanillezucker mit dem Puddingpulver mit einem Schneebesen glatt rühren. Nach und nach die 2 Eier unterarbeiten. Die Masse auf dem Boden verteilen und glatt streichen.
Den Rest des Teiges mit den Fingern zu Streuseln formen und darauf verteilen. Dann in den Ofen schieben. Insgesamt ca. 45 Minuten backen. Nach ca. 20 Minuten eventuell mit etwas Alufolie abdecken, damit er nicht zu braun wird. Den Ofen abschalten und den Kuchen bei leicht geöffneter Tür 10 Minuten im Ofen stehen lassen, dann herausnehmen und mit einem Messer zwischen Kuchen- und Springformenrand entlangfahren damit der Kuchen beim Auskühlen nicht reißt.
Möchtet ihr den Kuchen in einer großen Form backen, dann multipliziert alle Zutaten mit 2,08 für eine 26-er und mit 2,41 für eine 28 er Backform, dann aufrunden und fertig :) Die hübsche Tortenplatte findet ihr bei Blueboxtree Parties, klick HIER
süße Grüße, Eure Kessy

17 Januar 2016

The easiest rose ever, Vergiss mein Nicht und Wicken Torte

Den Ausstecher mit dem vielversprechenden Namen „the easiest rose ever“ gibt es seit ein paar Monaten und seitdem habe auch ich ihn in´s Auge gefasst. Nun bin ich auch endlich dazu gekommen, ihn auszuprobieren und bin wirklich sehr begeistert. Gerade wenn es schnell gehen soll oder eher viele kleinere Rosen auf eine Torte geplant sind, ohne viel Draht und Zeitaufwand, ist dieser Ausstecher perfekt. Und so lassen sich im Nu detailreiche Blütentraum Torten zaubern...
Was wird benötigt?
Ausstecher set (Internetshops oder ebay, Amazon)
Speisestärke (Säckchen)
Palmin soft
Gel/Pulver Lebensmittelfarben
Blütenpaste
Silikonunterlage
Schaumstoffmatte
Frischhaltefolie
Ausrollstab
Blade tool / ball tool
Lebensmittelkleber/Pinsel
Essbare Spitze
Zuckerperlen
1. Die benötigte Blütenpaste mache ich immer selber, zum passenden Tutorial HIER entlang. Die Paste dann mit etwas Pastenfarbe im gewünschten Farbton einfärben und auf leicht abgepuderter Silikonuntelage ausrollen.
2. Mit dem Ausstecher ausstechen. Reste zusammen nehmen und luftdicht verpacken. Die ausgestochene Form immer sofort unter eine Lage Frischhaltefolie legen, dann trocknet die Paste nicht aus.
3. Jetzt die Bögen entlang mit dem Ende des Ausrollstabes (oder mit einem Balltool) die Ränder entlang fahren und dabei ausdünnen. Dabei zügig arbeiten!
3. Mittig hauchdünn mit Zuckerkleber einstreichen (je weniger desto besser, sonst rutscht die Rose auseinander).
4. In der Mitte zusammen klappen.
5. Von einer Seite anfangend eng zusammen rollen, nach außen hin immer weiter werden.
Sofort mit einem tool die äußeren Blätter auseinander ziehen und gegebenenfalls die Ränder nach außen ziehen. Die Knospe ist an dieser Stelle fertig. 
6. Wer eine größere Blüte möchte, fängt jetzt wieder beim ersten Schritt an und rollt die zusammengeklappte Platte nach Schritt 4 nicht zusammen sondern klebt sie um die Knospe rund herum. Wieder auseinander ziehen und so viele Lagen weiter ankleben, bis die gewünschte Größe erreicht ist.
7. Mi einem blade tool oder Skalpell/Messer die Rose von unten abschneiden und mit den Fingern abrunden.
8. Die Blüten auf einer Schaumstoffmatte (oder Obstkarton aus dem Supermarkt, zB. von Äpfeln) trocknen lassen.
9. Mit Puderfarben abstäuben. Dafür die Pulverfarbe mit einem weichen Pinsel auftragen.
10. Ich habe zusätzlich mit einem Hauch weiß, mi ein paar Tropfen klarem Alkohol gemischt die äußeren Kantend er Rosen leicht colouriert, um ihnen ein natürlicheres Aussehen zu geben. 
11. Die Rosen kann man einfach so fest kleben oder aber wenn sie bereits angetrocknet sind einen halbierten Zahnstocher von unten einführen und dann die Rose so in die Torte stecken. Nicht vergessen vor dem Essen zu entfernen. 
12. Bevor ich die einzelnen Blüten an der Torte befestige, gehe ich mit einem Buffer (aus dem Fingernagelbedarf) vorsichtig über die komplett ausgetrockneten Kanten und entferne so feine Unebenheiten. Die Blüten werden mit einem Hauch Zuckerkleber ganz nach Wunsch und Geschmack rund um die Tote befestigt.
Ich handhabe das Dämpfen so, dass ich ein Bügeleisen mit Dampffunktion (oder wer hat noch besser einen Steamer) nach Fertigstellung ca. in 10 cm Abstand über die Tortenoberfläche halte und den Knopf zum Dämpfen drücke. Die heißen Dampfstöße imprägnieren die Puderfarbe, entfernen Speisestärkereste und geben der Oberfläche einen feinen Glanz.
Zusätzlich habe ich kleine Primeln in dunkelrot – gelb gefertigt. Dafür diese in zwei Größen ausstechen und jeweils mit einem Zahnstocher rund herum prägen, dann mit Zuckerkleber ineinander kleben.
Ich habe sie zusätzlich mit Pulverfarben abgestäubt, eine kleine grüne Kugel in die Mitte geklebt und die Ränder weiß bemalt (Puder plus Alkohol)
Die Torte ist mit blauem Fondant überzogen. Im nächsten Schritt habe ich farblich passende essbare Spitze angebracht. Ein Tutorial dazu findet ihr HIER. Den Rand habe ich mit kleinen weißen Blüten („Plunger Cutter Blossom“) dekoriert.
Auf der Torte finden sich noch weiße Wicken, die hauchzart mit einem „Hydrangea Cutter“ ausgestochen wurden und anschließend mit den Fingern zusammen geklappt und gezupft werden. Leicht trocknen lassen, dann aufkleben.
Die Vergissmeinnicht werden mit einem kleinen 5 blättrigen „Plunger Cutter Blossom“ ausgestochen, dann jedes einzelne Blättchen mit einem cone tool leicht länglich nach außen gestrichen. Dann mit dem Pinselende die Mitte eindrücken und so vertiefen und in Form trocknen lassen. Anschließend mit gelb und weiß und einem dunklen Punkt in der Mitte bemalen. Am besten dafür ein Foto von echten Blüten anschauen.

Die übrigen rosa/lila Blüten werden mit dem „Petunia Cutter und Mould“ gefertigt. Dafür ausstechen und in den leicht abgepuderten Silikonveiner legen, zusammen drücken, heraus nehmen, dann in Form trocknen lassen, mit Puderfarbe abpudern und eine Zuckerperle in die Mitte kleben.
Ganz zum Schluss alle Blüten nach Wunsch auf der Torte positionieren und fest kleben. Fertig ist eure Blütentorte…
Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim dekorieren,
Eure Kessy