08 Dezember 2019

Vanillekipferl Torte - Adventstraum in weiß

Die Adventszeit ist meine absolute Lieblingszeit. Alle ist so wunderschön geschmückt, draußen und drinnen brennen überall Lichtlein und man hat Zeit, sich mit all seinen Lieben, mit der Familie und auch den Freunden zu treffen. Ich mag das fast noch mehr, als die eigentlichen Weihnachtstage. Auch heute werden wir nachmittag zusammen sitzen und da darf so ein kleines Schmankerl natürlich nicht fehlen. Ich habe euch am Freitag schon das Rezept für die Vanillekipferl gegeben und das ist perfekt dazu passende Torte.
Diese Vor Dieser wahr gewordene Tortentraum 
Für 2 Springformen á 18 cm Durchmesser
4 Eier
150 g Zucker
125 g Mehl
1 Prise Salz
Mark von 1 Vanilleschote
1 gestrichener TL Backpulver
100 g gemahlene Mandeln
Den Ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen. Die Springform(en) mit Backpapier auslegen. Die Eier sorgfältig trennen und das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen. Dann langsam den Zucker einrieseln lassen. Eigelbe und das Vanillemark unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und darüber sieben. Zum Schluss die Mandeln dazu geben und alles gut verrühren. Den Teig halbieren und in 2 Springformen gleichzeitig oder in einer Form nacheinander ca. 15-20 Minuten backen, den Gartest mit Hilfe eines Holzstäbchens machen. Auskühlen lassen, eventuell begradigen und noch einmal waagerecht halbieren. 

Für die Fruchtschicht:
ca. 250 g abgetropfte Mandarinen (aus der Dose)
1 Tütchen vegetraisches Geliermittel (o. Agar-Agar)
Für die Creme
500 Gramm Mascarpone
200 Gramm Schmand
2 Teelöffel Mandelsirup z.B. von Monin)
1 EL Zitronensaft
80 Gramm Puderzucker
1 Teelöffel Vanillepaste 
Zum Dekorieren 
ca. 6 Vanillekipferl
Rosmarinzweige
Das Rezept für die Vanillekipferl findet ihr HIER. Diese in ca. 1 cm dicke Stücke schneiden. 
Die Mandarinen abtropfen lassen und in einen Topf geben, pürieren, dann mit dem vegetarischen Geliermittel verrühren und 2 Minuten köcheln lassen. Anschließend bis zum Gelieren abkühlen lassen, dabei gelegentlich umrühren. 
Die Mascarpone mit dem Schmand, dem Mandelsirup, Puderzucker, der Vanille und etwas Zitronensaft kurz aufschlagen.
Um den ersten Tortenboden einen Tortenring spannen und mit der Fruchteinlage füllen.
Dann mit ein paar Löffel der Mascarponecreme bedecken.
Den nächsten Boden auflegen. Nun kommt etwas Mascarponecreme darauf und ein paar der Vanillekipferlstücke darauf legen.
Mit dem nächsten Boden bedecken und nun die andere Hälfte der Fruchteinlage sowie etwas Mascarponecreme bedecken. Den letzten Boden oben als Abschluss darauf legen. 
Mehrere Stunden (am besten über Nacht) kalt stellen, bis sie komplett abgekühlt ist. Den Ring entfernen und den Rest der Mascarponecreme von außen um die Torte verteilen. Mit ein paar der Vanillekipferl und ein paar Zweigen Rosmarin dekorieren. 
Ich wünsche euch einen wunderschönen 2. Advent, 
süße Grüße, eure Kessy

06 Dezember 2019

Vanillekipferl - Das beste Rezept

Willkommen in der Backstube der Engel. Heute am Nikolaus Morgen waren wir in der Schule zum Frühstück mit der Klasse eingeladen und es war wirklich so richtig weihnachtlich, gemütlich und schön. Dazu gehören natürlich auch frische Plätzchen und Kekse und es gibt ja sowieso nichts Besseres, als wenn der leckere Duft aus der Küche weht. Also haben Kenoa und ich gestern Vanillekipferl gezaubert. Die kann man natürlich sofort noch lauwarm naschen, aber sie ziehen nach 2 - 3 Tagen erst so richtig durch und schmecken dann noch besser nach aromatischer Vanille...
Für ca. 48 Stück:
200 g Mehl
80 g Zucker
Vanilleschotenmark / Paste
1 Prise Salz
100 g gemahlene Mandeln
2 Eigelb
140 g weiche Butter oder Margarine
Zum Bestreuen:
etwa 50 g Puderzucker
5 Päckchen Vanillezucker
Das Mehl mit dem Zucker, Vanillepaste oder Mark, der Prise Salz und den Mandeln mischen. Die Butter in kleinen Flöckchen und die Eigelbe zugeben und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten.
Aus dem Teig zwei lange Rollen formen und diese in Frischhaltefolie 2 Stunden lang in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 180 °C (Umluft: 160 °C) vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Rollen aus dem Kühlschrank nehmen und in jeweils ca. 8 mm dicke, gleichmäßige Scheiben schneiden.
Die Teigstücke zunächst zu Kugeln und dann zu Rollen (ca. 5 cm) formen,
die an den Enden spitz zulaufen.
Zu kleinen Hörnchen gebogen auf das Backpapier legen.
Etwa 10 Minuten hellgelb backen. 
Unterdessen den Vanillezucker mit dem Puderzucker mischen, in eine Schüssel oder einen tiefen Teller geben. Die Vanillekipferl aus dem Ofen nehmen und noch warm im Zucker wälzen (vorsichtig, damit sie nicht zerbrechen).
Vanillekipferl auf dem Kuchengitter ganz abkühlen lassen, luftdicht verpacken und kühl und trocken lagern.
Tipp: Den Vanillezucker fürs Backen und Wälzen der Kipferl kann man auch selbst machen. Einfach eine ausgekratzte Vanilleschote in den Zucker geben, nach 1, 2 Tagen hat dieser das Aroma angenommen.
Süße Grüße, Eure Kessy

30 November 2019

Bratapfel Biskuitrolle - Köstliches zum 1. Advent

Kinder, wie die Zeit rennt. Endlich Wochenende und der erste Advent steht schon vor der Tür. Wie jedes Jahr habe ich für die Vorweihnachtszeit 4 tolle Kreationen für euch vorbereitet. Ich möchte sie euch aber nicht wie gewohnt am Sonntag, sondern schon heute geben, damit ihr genügend Zeit zum Planen und Backen habt. Die Biskuitrolle besticht durch den herrlich lockeren Teig und der aromatischen Füllung. Die Gewürze sind weihnachtlich und so schmeckt der Kuchen nicht nur toll, sondern duftet auch ganz himmlisch. 
Für 1 Rolle: (ca. 24 x 28 cm)
4 Eier (M)
1 Prise Salz
90 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
85 g Mehl
45 g Speisestärke
1 TL Backpulver 
Füllung:
ca. 400 g Äpfel (2 große)
ca. 30 g gehackte Nüsse (Mandeln, Haselnüsse etc.)
75 g Zucker
50 ml Apfelsaft o. frischer Orangensaft
1 EL Butter
1 TL Zimt
gemahlene Vanille
(ca. 40 g Rosinen)
250 g Mascarpone
200 g Sahne
70 g Puderzucker
Zitronensaft
Zimt, Puderzucker zum Bestäuben
Hier findet ihr ein Video zur Rolle: Den Ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Eine ausführliche Anleitung für das Backen der perfekten Biskuitrolle findet ihr hier. Das Backblech mit Backpapier auslegen. 
Die Eier sorgfältig trennen. Die Eiweiß mit 2 EL kaltem Wasser und der Prise Salz steif schlagen. Dann langsam den Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen. Die Eigelbe einzeln unter den Eischnee heben. In einer Schüssel die trockenen Zutaten, also das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver mischen und in 2 Portionen über die aufgeschlagene Eimasse sieben. Den Teig auf das Backblech streichen, etwas glätten.
Blech nun auf unterer Schiene ca. 12 Minuten hell backen. Der Biskuit ist fertig, wenn er auf leichten Daumendruck nur noch ein wenig nach gibt.
Während der Backzeit ein sauberes Küchentuch auf den Tisch legen und mit Zucker bestreuen. Jetzt muss es schnell gehen. Den fertigen Biskuit heraus nehmen und auf den Zucker stürzen. (Vorsicht heiß!)
Dann sofort vorsichtig das Backpapier abziehen und den Biskuit mit Hilfe des Küchentuches von der Längsseite her aufrollen. So zusammengerollt auskühlen lassen.
Für die Füllung:
Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
Mit etwas Zitronensaft beträufeln. Die Nüsse leicht in einer Pfanne anrösten, beiseite stellen.
Den Zucker mit dem Apfelsaft in einen Topf geben und unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Butter einrühren, mit Zimt und Vanille würzen, die Apfelstücke und wer mag, die Rosinen dazu geben.
Bei leichter Wärme ca. 10 Minuten eindicken lassen. Je länger man sie eindicken lässt, desto weicher werden auch die Apfelstücke. Zum Schluss die Nüsse einrühren.
Für die Creme die gut gekühlte Sahne steif schlagen, vorsichtig Mascarpone und Puderzucker runterrühren. Mit etwas Vanille und Zitronensaft abschmecken. Bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank stellen.
Nun die Teigrolle vorsichtig entrollen, die Kanten des Teiges eventuell begradigen. Zuerst die Mascarpone Creme aufstreichen, die Bratapfelmasse darauf verteilen (ca. 2 cm am Rand frei lassen).
Nun die Rolle von der Längsseite her aufrollen. Rundherum mit Frischhaltefolie einschlagen und in den Kühlschrank geben. (ca. 1- 2 Stunden)
Vor dem Verzehren die Enden abschneiden und die Rolle mit einer Mischung aus Puderzucker mit Zimt bestäuben.
Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende und einen tollen ersten Advent,
süße Grüße, Eure Kessy

21 November 2019

Lustige Rentier Cookies

Die Vorweihnachtszeit beginnt so langsam und wenn es draußen immer kälter wird, wird zu Hause mit viel Liebe gebacken und dekoriert. Diese lustigen Rentier Kekse haben wir gestern in unserem Eltern / Kindkurs gehabt und sie lassen sich auch zu Hause im Nu selber machen.
Für ca. 2 Bleche:
160 g Mehl
2,5 TL Backpulver
12 g Backkakao
1/2 TL Soda
45 g weißer Zucker / 45 g brauner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
85 g Butter
3 EL Golden Sirup o. Reissirup (Honig)
2 – 3 EL Milch
Zum Dekorieren:
Mini Brezeln
Bunte Schokolinsen
Zuckeraugen 
Den Ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. 
Backblech mit Backpapier auslegen. Die trockenen Zutaten, also das Mehl mit dem Kakaopulver, Backpulver, Soda, der Prise Salz und den Zuckern mischen.
Die Butter mit dem Golden Sirup schmelzen, dann mit der Milch zu den anderen Zutaten geben und alles mischen, bis sich die Zutaten vermengt haben. Ist die Masse zu trocken, dann esslöffelweise etwas mehr Milch dazu geben.
Der Teig kann sofort verarbeitet werden, ich habe ihn aber für 30 Minuten in den Kühlschrank gestellt, damit er beim Backen nicht so sehr auseinander läuft.
Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen und auf dem Backpapier zu ca. 5 - 6 cm Durchmesser Talern flach drücken. Genügend Abstand zueinander lassen, die Kugeln laufen etwas auseinander.
5 Minuten backen, da, heraus nehmen und je 2 Brezeln als Geweih hinein drücken. Wieder in den Ofen schieben und weitere 5 – 7 Minuten backen. Sofort die Augen und Schokolinsen als Nase hinein drücken.
Durch die Wärme schmilzt die Oberfläche und sie kleben fest. Alternativ kann man etwas Schokolade schmelzen (oder Zuckerglasur aus Puderzucker + Wasser herstellen) und die Augen und Nase auf die Cookies kleben, etwas fest werden lassen.
Und jetzt wünsch eich euch ganz viel Spaß beim Backen und Dekorieren, 
Eure Kessy

25 Oktober 2019

FERDINAND – DAS VAMPIR FLEDERMÄUSCHEN TUTORIAL

Unsere kleine Fledermaus Ferdinand ist noch etwas schüchtern. Es ist ja auch erst ihr erstes Jahr als Vampirmaus und noch traut sie sich nur ganz leise „Buuh“ zu rufen. Aber schon ganz bald wird sie eine Große sein und zusammen mit ihren Freunden die Gegend unsicher machen. Wir wünschen dir und allen kleinen und großen Halloweenmäusen aber schon jetzt ein fröhliches Halloween. 

Damit auch ihr eure Torte mit einem süßen caketopper versüßen könnt, habe ich euch hier die Anleitung zusammen gestellt. 
Ich arbeite mit einem Modellierfondant. Dafür nehme ich ganz normalen Fondant und mische das CMC – Pulver direkt hinein. Dabei gilt, je mehr Pulver desto schneller härtet auch die Masse aus. Nehmt also am besten nicht zu viel (ca. 250 g Fondant / ½ TL CMC) 

Zum Kleben verwende ich Zuckerkleber – Anleitung klick HIER 
Zu einer Tool- Werkzeugübersicht - klick HIER 

Im ersten Schritt den Fondant schwarz färben. Ich verwende dafür Pastenfarben. Einkneten und etwas ruhen lassen, damit sich der Farbton schön entwickelt. 
Für den Körper den Fondant zu einer Kugel formen, diese Richtung hals etwas schmaler gestalten, wie eine Art Kegel. In den Hals einen Zahnstocher (oder Spaghetti, bzw. essbarem Mikado Stäbchen) stecken, so dass es ca. 3 mm heraus steht. Darauf kommt später der Kopf. In die Mitte mit einem kleinen Balltool den Bauchnabel formen. Je 3 kleine Kugeln als Zehen von vorne ankleben. Dabei ist die in der Mitte als großer Zeh jeweils am größten. 2 Kugeln für die Formen zwischen den Fingern zu Nudeln formen und als Arme seitlich ankleben. 
Zuerst eine Kugel in den Handinnenflächen formen, diese dann mit den Daumen oben etwas schmaler drücken. Mit einem Dresdentool oder Skalpell den Mund formen und lachend nach oben ziehen, etwas öffnen.
2 weiße Kreise ausstechen und als Augen aufkleben, Augenbrauen mit dem Skalpell einritzen.
Je eine schwarze Zuckerperle als Pupille einkleben. Etwas rosa Fondant einfärben, daraus eine Kugel als runde Nase und eine Zunge formen und ankleben.
Neben den Mund Grübchen einritzen. Später 2 weiße Zähne formen und ankleben. Auf die Nase einen weißen Lichtsrich  aufkleben. Den Kopf auf einem Reissäckchen antrocknen lassen.
Jetzt die Ohren modellieren. Dafür 2 ca. 3 mm dicke schwarze Tropfen formen und diese etwas platter zu den Dreiecken formen. In die Mitte je einen rosa Tropfen formen und aufkleben.
In das eine Ohr sofort ein Sternchen hinein prägen, dann etwas trocknen lassen. 
Nun fehlen nur noch die Flügel. Dafür in den Fondant etwas mehr CMC Pulver geben und diesen ca. 2,5 mm dick ausrollen. Mit dem Skalpell frei Hand in Form schneiden. Mit Hilfe eines Linealrückens die länglichen Striche hinein prägen. Die 2 Flügel leicht gewölbt auf einem Reissäckchen oder Schaustoff trocknen lassen.
Ich habe Nach dem Trocknen noch etwas schwarze Lebensmittel Metallikfarbe aufgetragen und mit dem Pinsel essbaren Glitzer darüber gestreut. Alles trocknen lassen, dann seitlich ankleben. Bis alles fest hält, am besten abstützen. Zum besseren halt kann man die Flügel auch mit einem Zahnstocherstück oder einem kleinen Draht für Zuckerblüten am Körper befestigen. Es hält aber auch nur mit einem Hauch Zuckerkleber, wenn alles bis zum vollständigen Austrocknen gestützt wird. 
Möchtet ihr für eure Fledermaus ein glänzendes Finish, empfehle ich sie mit essbarem Lebensmittellack (Konditoreibedarf) einzusprühen.