13 Juni 2018

3 D Torten Airbrushkurs -ORANG UTAN

Am Samstag war es wieder soweit und wir haben uns zu einem neuen 3 D Airbrush Tortenkurs getroffen.
Die Bedingungen waren dieses mal eine echte Herausforderung. Über 30 Grad im Schatten und eine enorme Luftfeuchtigkeit erleichtern das Arbeiten mit Fondant nicht wirklich. Um 10 Uhr ging es los und es gab wirklich eine Menge zu tun.
Das Grundgerüst war dank des schwül heißen Wetter dieses mal kein Tortenboden, sondern Rice Kriespies, die wurden einzeln per Hand direkt vor Ort in Form gebracht und anschließend mit Fondant eingedeckt.
Dann haben wir mit allerhand Werkzeugen die „Fellform“ hinein geprägt.
Die eigentliche Schwierigkeit stellt aber der Kopf da. Er muss von allen Seiten die affentypische Form haben, die Proportionen müssen stimmen und er muss so realistisch wie möglich wirken.
Dafür haben wir die essbaren „Glasaugen“ zusammen hergestellt und eingearbeitet, dann die Lider geschaffen und die äußere Augenpartie per Hand gemalt. Was man auf den ersten Blick nicht sieht, ist, wie schwierig es ist, originalgetreue Hände und Füße zu formen. Das nimmt schon etwas Zeit in Anspruch.
Am Ende haben es aber alle ganz super gemacht. Dann heißt es nur noch alles zusammen zu fügen und mit reichlich Fell zu bedecken - eine echte Fleißarbeit.
Ganz zum Schluss werden die Äffchen noch mit Airbrush eingefärbt und Kleinigkeiten mit Pinsel und Pulverfarben betont und fertig sind die Kunstwerke.
2 der wunderschönen Arbeiten könnt ihr hier sehen: 
Ich danke allen Mädels, dass sie so tapfer durchgehalten haben und dabei auch so tolle Ergebnisse erzielt wurden. 
Vielleicht sehen auch wir uns ganz bald einmal zu einem Kurs die neuen Termine werden immer auf der Seite veröffentlicht und wer sich anmelden möchte, kann das gerne HIER,
süße Grüße, Eure Kessy

06 Juni 2018

Topfen Palatschinken

Palacsinta (gesprochen: Palatschinta) sind das österreichisch ungarische Pendant zum französischen Crépe - hauchzart, fast durchscheinend und fluffig zart. Man kann sie Natur genießen, nach Herzenslaune mit Nutella oder allem anderen was man liebt bestreichen oder aber in ein wunderbares Dessert verwandeln. Dafür werden sie mit einer leckeren Quarkcreme und frischen Erdbeeren befüllt und danach noch überbacken - mehr Geschmack und Saftigkeit geht wirklich nicht und zaubert der ganzen Familie im Nu richtig gute Laune ...
Für ca. 10 palacsinta
250 g Mehl
2 Eier (M)
50 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
350 ml Milch
150 ml Mineralwasser mit Sprudel
Alle Zutaten gut vermengen und klümpchenfrei mit dem Schneebesen verrühren, dann den Teig ca. 1 /2 Stunde ruhen lassen. ½ TL Speiseöl in die Pfanne geben, mit einem Stück Küchenrolle überallhin verstreichen. (Das ist nur beim ersten nötig, später nicht mehr) Mit einer Schöpfkelle den Teig in die Form geben und sofort durch hin und her bewegen der Pfanne so verteilen, das der Teig überall ist. Dann ca. 2-3 Minuten bei mittlerer Wärme hellgold backen, dann mit einem Pfannenwender vorsichtig unter den Rand gehen und den Palatschinken undrehen, ca. 1 Minuten backen, dann auf einen Teller geben und auskühlen lassen. Mit dem restlichen Teig genau so verfahren. Die Palatschinken übereinander legen und abkühlen lassen.
Für die Füllung
500 g Topfenquark / Speisequark
2 Eier (M)
65 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
Schale von einer Zitrone
2-3 EL Rosinen (wer mag)
150 g Erdbeeren
Den Ofen auf 160 Grad Ober/Unterhitze vorheizen .
Die Erdbeeren vom Grün entfernen, waschen und in kleine Stückchen schneiden. Die Eier sorgfältig trennen, das Eiweiß steif schlagen. Die restlichen Zutaten miteinander vermengen, zum Schluss vorsichtig das Eiweiß unter heben.
Die Creme auf die Palatschinken geben und je 1-2 Löffel Erdbeerstückchen in die Mitte geben. Aufrollen und nebeneinander in die Auflaufform geben.
Guss
200 g Schmand
3 EL Puderzucker
1 Eigelb
2 EL Milch
Die Zutaten vermengen und einfach über die geschichteten Palacsinta geben, im heißen Ofen ca. 45 Minuten backen, dann mit Puderzucker bestäuben und lauwarm genießen.
Tipp: Topfen oder Speisequark?

Grundsätzlich kann man die Palatschinken sowohl mit herkömmlichen Speisequark als auch dem traditionellen "Topfen" befüllen. Der Name "Topfen" kommt aus Österreich und bedeutet dort nichts anderes als "Quark". Aber wer ihn schon einmal gekostet hat, bemerkt schnell die unterschiedliche Konsistenz. Er ist einfach trockener in der Masse. Man kann, um eine ähnliche Konsistenz zu erreichen, den Speisequark in ein sauberes Küchentuch geben, dieses zusammen binden und für ein paar Stunden aufhängen. So tropft die überschüssige Feuchtigkeit ab und der Quark wird dem Topfen ähnlich. Gut geeignet ist aber auch der hier bekannte "Schichtkäse".
Und wer mich bei PINTEREST besuchen möchte, klickt bitte HIER