14 April 2013

New York Cheesecake


Ein echter NY Cheesecake hat eine Seele! Das Geheimnis ist eine gute Prise Salz, am besten Meersalz, was etwas grober ist und den Geschmack erst beim Backen entfaltet. Dieser Gegensatz zur cremig süßlichen Käsecreme ist einfach göttlich und schmilzt zart auf der Zunge. Und das Beste zum Schluss – der Kuchen lässt sich wunderbar vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag erst so richtig gut!
Für eine 24 cm Backform:
200 g Kekse (z.B. Butterkekse)
100 g Butter
1-2 Prisen (Meer)Salz
4 Eier
120 g Zucker
2 EL Stärke
4 Packungen Frischkäse (Philadelphia á 175 g (Doppelrahmstufe)
1 Packung Crème double (125 g)
1 Packung Creme Fraiche (150 g)

Ich habe 100 g Haferkekse und 100 g Amarettini verwendet. Den Ofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen.   Da die Springform später beim Backen in etwas Wasser stehen wird, muss sie nach außen hin gut abgedichtet werden. Dafür ist es nötig, sie von außen bis zum oberen Rand in Alufolie einzukleiden, indem ihr zwei Bahnen Alufolie kreuzweise übereinander legt, die  Form darauf stellt und die Folie nach oben hin einschlagt. Dann 80 g Butter schmelzen. Die Springform mit der restlichen Butter einfetten. Die Kekse in einen Gefrierbeutel legen und mit dem Nudelholz darüber rollen, sprich etwas feiner mahlen. Das Salz und die geschmolzene Butter dazu geben und alles gut vermengen bis ein Teig entsteht. Diesen in eine Backform füllen und fest drücken. Mit Hilfe eines Löffels einen Rand formen. Circa 8-10 Minuten (blind)backen, (also ohne Füllung nur den Teig) dabei darauf achten, dass der Boden nicht zu dunkel wird. Anschließend in der Backform abkühlen lassen.

Für die Füllung den Zucker mit den Eiern schaumig rühren. Dann den Frischkäse, Creme double und Creme Fraiche unterrühren, dann nach und nach die Eier hinzufügen und zum Schluss die Stärke darüber streuen. Nicht mit dem Rührgerät schlagen, sondern langsam cremig rühren, das ist ganz wichtig.Die Cremefüllung in die Backform füllen. Die Springform in ein ca. 2 cm hoch mit heißem Wasser gefülltes, tiefes Backblech stellen. (führt zu einem gleichmäßigen Backergebnis). Den Kuchen ca. 45 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und mit einem Messer den Rand zwischen Boden und Füllung entlang fahren, damit die Oberfläche beim Abkühlen nicht reißt. Anschließend bei Raumtemperatur ca. 1 Stunde abkühlen lassen. Der Kuchen kann jetzt schon genossen werden, aber wer wie ich eine kleine Soße machen möchte, kann diese noch darüber geben. 
Himbeer Soße: 
200 g Himbeeren
3 EL Puderzucker
(Himbeergeist nach Geschmack)
Himbeeren mit Puderzucker und Himbeergeist pürieren, durch ein Sieb streichen.
Für den Guss: 
250 g Schmand
2 EL Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 TL Zitronensaft
Die Zutaten miteinander verrühren, den Guss auf den Kuchen streichen, die Himbeersauce darüber geben und mit einer Gabel ein Muster hineinziehen. Dann den Kuchen nochmal 5 -7 Minuten backen.
Tip: Es eignen sich statt der Butterkekse auch Zwieback oder Haferkekse, Vollkornkekse, oder Amarettini,   Kokoskekse, also eigentlich alles was ihr liebt. Und da ich zur Zeit mit verschiedenen Käsekuchenrezepten hin und her teste, gibt es hier ganz bald noch viele Variationen. 
Ich wünsche Euch einen wundervollen Sonntagnachmittag, die neue Woche bringt wieder viele neue Leckereien unter anderem einen Kindergeburtstag mit einer Motivtorte und vielen kleinen Überraschungen, bis dahin süße Grüße, Eure Kessy

11 April 2013

ROLLFONDANT - grammgenaue Angaben und bebilderte Schritt für Schritt Anleitung

Ein toller Fondant ist die Basis für jede schöne Motivtorte. Und da ich mit Hochdruck am Sammelthread zum Thema "Motivtorten, Basisrezepte und Füllungen sowie alles Wissenswerte zu diesem Thema" arbeite, wollte ich Euch dieses Rezept schon mal vorweg zeigen. Und auch wenn ich häufig MMF benutzt habe und noch immer ein großer Fan davon bin, wollte ich doch auch einen Rollfondant auf Glukosesirup Basis haben. Diese Zusammensetzung hier überzeugt mich zu hundertprozent und ist sehr angenehm im Geschmack. 

Für 880 g Fondant:
750 g Puderzucker
11 g Glyzerin
95 g Glukosesirup
3 Gelatineblätter (á 2 g)
30 g Mineralwasser
Die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen Dabei darauf achten, dass zwischen den Blättern jeweils Wasser ist, damit die Blätter nicht zusammenkleben.

In eine Schüssel den Glukosesirup, Glyzerin und das Wasser geben. Die Schüssel für einige Sekunden in die Mikrowelle geben und lauwarm erwärmen. Die Flüssigkeit darf nicht kochen. Zwischendurch herausnehmen und umrühren. Insgesamt ca. 30 Sekunden erhitzen. 

Die Gelatine ausdrücken und in die Flüssigkeit geben. Jetzt wieder in die Mikrowelle stellen und 10 Sekunden erhitzen. Herausnehmen und umrühren. Vorgang 3-4 mal wiederholen, bis sich die Gelatine vollständig aufgelöst hat. Der Vorgang kann natürlich auch über einem Wasserbad durchgeführt werden.
In eine zweite Schüssel ca. 500 g Puderzucker geben (Puderzucker ist nicht immer gleich. Die besten Ergebnisse erziele ich mit "DIAMANT" Zucker). In die Mitte mit den Fingern eine Kuhle drücken und die Glukosemischung hinein gießen.
Alles gut verrühren. Am Anfang klebt es noch sehr. Jetzt den verbleibenden Puderzucker darüber sieben und nach und nach hineinarbeiten. Etwas Puderzucker auf die Arbeitsfläche streuen und die Masse darauf streichen. Jetzt nach und nach den Rest Puderzucker unterkneten. 
Die Masse darf nicht mehr kleben. Der Fondant wird während der Ruhephase wegen dem Gelatinegehalt noch etwas härter werden.
Jetzt eine Kugel formen und diese absolut luftdicht in Frischhaltefolie wickeln. Am besten noch zusätzlich in einen verschliessbaren Gefrierbeutel geben.
Der Fondant muss vor Gebrauch bei Raumtemperatur mindestens 12 Stunden ruhen und ist im Kühlschrank 6 Monate haltbar.

Das Einfärben:
Steht von Anfang an fest, welche Farbe der Fondant haben soll, kann er schon während des Knetens eingefärbt werden. Er kann aber auch weiß gelassen werden und man färbt dann später bei Bedarf kleinere Mengen ein. Flüssige Farben sind nicht geeignet, da sie den Fondant nass und damit klebrig machen. Die besten Ergebnisse erzielt man mit Pastenfarben (z.B. WILTON) es gehen aber auch Puderfarben. Glyzerin ist in jeder Apotheke erhältlich,
Kleiner Tip: Ich habe statt Glukosesirup "Zuckersirup" (siehe Foto) verwendet. Dabei handelt es sich zwar nicht um identische Flüssigkeiten, aber es funktioniert genau so, ist also eine tolle Alternative!  Wer sich darüber noch genauer Informieren möchte, kann das hier. 

Sehr wichtig: 
Wenn der Fondat später im Kühlschrank gelagert werden sollte, empfiehlt es sich, ihn  vor der Weiterverarbeitung mindestens 1 – 2 Stunden auf Zimmertemperatur erwärmen zu lassen . Und er muss unbedingt noch einmal gründlich durchgeknetet werden. Dafür die Hände leicht mit Palmin einfetten und kneten, bis der Fondant homogen und schön geschmeidig ist.

Übrigens: 
Mit Glukosesirup wird der Fondant schneeweiß, was gerade in Bezug auf´s einfärben wichtig ist, da so schöne Farbergebnisse erzielt werden. Ist aber ein Creme, bzw. Champagnerfarbton gewünscht, kann man den Glukosesirup mit der gleichen Menge „Heller Sirup von Grafschafter“ oder hellem Honig ersetzen. Eine Torte mit champagnerfarbenen Fondant habe ich hier.
hier sieht man den Farbunterschied (links mit Glukosesirup, rechts mit "Hellem Sirup von Grafschafter": 
Vegetarische Variante OHNE Gelatine:Statt Gelatine kann man 1 Päckchen „Agartine“ (z.B. von RUF) verwenden. (pures Agar Agar funktioniert NICHT!) der Unterschied liegt darin, dass Agartine eine Mischung aus Maltodextrin (80 %) und 20 % Agar Agar ist. Da die Agartine aber anders als Gelatine KOCHEN muss, muss das Glyzeringemisch (also der Glukosesirup, Glyzerin und das Wasser) kurz aufgekocht werden und dann 1-2 Minuten köcheln. Anschließend kann man genau so weiter verfahren wie beim herkömmlichen Fondant.

Modellierfondant:
Wenn man diesen Rollfondant 50/50 mit Blütenpaste, (das Rezept findet ihr hier) mischt, bekommt man einen sehr guten Modellierfondant, mit dem man wunderbare Figuren und Dekorationen modellieren kann. 

Befestigen und kleben:
Sämtliche Dekorationen lassen sich zwar auch mit etwas Wasser, aber noch viel besser mit „Zuckerkleber“ befestigen. Das Rezept und weitere Info´s dazu findet ihr hier.

07 April 2013

Baileys Cupcakes und eine Prise Amore


Dam didamm didam di dam, ich fühl ihn schon :) so langsam schleicht der Frühling um die Ecke. Und auch wenn morgens noch eine kühle Brise weht, die Vögelchen zwitschern und jetzt geht’s los! Die hellrosa Pumps aus dem Schrank kramen und ein bisschen Frühling spielen. Frühjahrsputz und ich überlege auch gleich noch die Wände neu zu streichen, was mein Liebster (und Hauptausführender ;) wohl dazu sagt? Naja, ich glaube ich kredenze ihm etwas ganz ganz leckeres zum Dinner und dann finden meine Ideen erfahrungsgemäß auch immer gleich Anklang ;)

Ich habe heute meinen Kleinen beim Laufrad fahren beobachtet. So glücklich und total in seinen Spaß vertieft, aber den Blick auch auf die Kleinigkeiten wie den ersten Schmetterling den wir heute gesehen haben gerichtet. Ihm entgeht nichts und ich versuche mir jeden Tag ein Beispiel an ihm zu nehmen. Was wir alles von den Kleinen lernen können! So oft wird man doch von Kleinigkeiten abgelenkt und merkt gar nicht, wie toll eigentlich die momentane Situation ist. Man sollte wirklich noch viel öfter versuchen, einfach nur glücklich zu sein! 
Mitgebracht habe ich meine heißgeliebten Schokocupcakes. Eigentlich liebe ich alles was mit Schoki zu tun hat und wie ihr bestimmt wißt, ja, ich esse auch mal gern Nutella aus dem Glas, aber da ich an Ostern noch ganz in verliebter Paris amore Stimmung war, habe ich für uns Baileys cupcakes gezaubert…

Schoko-Cupcakes (12 Stück)
150 g Zartbitterschokolade
140 g Butter
120 g Zucker
2 Eier
140 g Mehl
1-2 EL Mineralwasser
1 TL Natron

Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen bestücken. 
Die Schokolade grob hacken und zusammen mit der Butter schmelzen, dann etwas abkühlen lassen. Den Zucker mit den Eiern verrühren, Mehl und Natron mischen und unterheben, alles zur Schoko-Buttermasse geben und mit dem Mineralwasser verrrühren. Den Teig in die Förmchen zu ¾ füllen und ca. 25 min. backen. In der Zwischenzeit kann das Frosting vorbereitet werden.
80 g Sahne
120 g dunkle Kuvertüre
70 g weiche Butter
50 g Puderzucker
4 EL Baileys
Die Schoki grob hacken oder raspeln und mit der erhitzten Sahne übergießen. Gründlich verrühren und für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Dann mit einem Schneebesen oder Handrührgerät locker aufschlagen. Dadurch wird die Masse heller und weicher. In einer zweiten Schüssel die zimmerwarme Butter kurz mit dem Puderzucker vermischen und schaumig schlagen. Dann vorsichtig den Baileys unterheben. Mit der Schokoladenmasse mischen. Sollte die Creme durch die Zugabe des Baileys zu weich sein, für ein paar Minuten in den Kühlschrank stellen. Das Frosting in einen Spritzbeutel geben, auf die Cupcakes auftragen und genießen!
ich wünsche Euche einen ganz ganz tollen Sonntag, lasst die Sonne herein und einen super Start in die neue Woche, Eure Kessy

04 April 2013

Mandarinen Quarktorte

Wie ich Euch schon berichtet hatte, ist dieses Jahr Ostern und der 3. Geburtstag unseres Sohnes auf einen Tag gefallen. Und  im Vorfeld hatten wir das Glück, ein paar wirklich unvergessliche Tage in Disneyland Paris verbringen zu können. Da kommt man aus dem Staunen und beschwingt vor sich hin tanzen gar nicht mehr heraus. Ein Traum auch für die Großen unter uns und auch sehr für Verliebte zu empfehlen:) Und da wir nächste Woche noch einen großen Kindergeburtstag feiern wollen, habe ich am Ostersonntag die Deko auch eher österlich gehalten. Es gab zwar Luftballons und auch eine große „3“ als Deko, der Rest war aber ganz im Zeichen des kleinen Hasens.
Auch die Torte war eine Mischung aus beiden, Geburtstag und Ostern. Innen feine Mandarinen Torte, außen lustig verzierte Hasenkekse. Das waren auch die ersten, die verschwunden sind…
Mandelbiskuit:
4 Eier
150 g Zucker
125 g Mehl
1Prise Salz
Mark von 1 Vanilleschote
1 gestrichener TL Backpulver
80 g gemahlene Mandeln 
Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Eine kleine Backform (18 cm) mit Backpapier auslegen. Die Eier trennen und das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen. Dann langsam den Zucker einrieseln lassen. Eigelbe und das Vanillemark unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und darüber sieben. Zum Schluss die Mandeln dazu geben und alles gut verrühren. Den Teig halbieren und nacheinander je ca. 15 Minuten backen. Auskühlen lassen, eventuell begradigen und jede Hälfte noch ein mal halbieren, so dass ihr 4 Teigplatten habt.
Die Füllung: 

1 Dose (314 ml) Mandarinen
500 g Vollmilchjoghurt
1,5 Tütchen gemahlene Gelatine
abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone
4 EL Zitronensaft
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
400 g Schlagsahne
30 g Pistazienkerne

Die Mandarinen abtropfen lassen, dabei den Saft auffangen. Die Gelatine in etwas lauwarmen Wasser einweichen. Die Zitronenschale, den Saft, Vanillezucker, Zucker, 2 EL Mandarinensaft und den Joghurt verrühren. Die aufgelöste Gelatine unterrühren. Die Sahne (vorher gut kühlen!) steif schlagen und vorsichtig unterheben und zum Schluss noch die abgetropften Mandarinenstücke dazu geben. Die Masse ca. 40 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis sie anfängt zu gelieren. 
Kekse: (für ca. 15 Stück, diese habe ich schon ein paar Tage vorher gebacken und verziert)
250 g Mehl
125 g Butter
125 g Zucker
1 Ei 

Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker cremig schlagen (mit dem Schneebesen oder Handrührgerät), dann das Ei und das gewünschte Aroma dazu geben. Nach und nach das Mehl darüber sieben und einkneten. Ist die gesamte Mehlmenge verarbeitet, den Teig rasch verkneten (nicht zu lang bearbeiten, sonst wird er später spröde und trocken) und zu einer Kugel formen. Diese in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche ca. 3-4 mm dick ausrollen und nach Belieben ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im auf 170 Grad Umluft vorgeheizten Backofen ca. 7 Minuten backen. (herausnehmen BEVOR die Ränder braun werden) Sofort vom heißen Blech gleiten lassen und auskühlen lassen. Danach könne die Kekse nach Herzenslust verziert werden. Dafür eignet sich am besten „royal icing“
Einen Tortenring um den untersten Tortenboden stellen und jetzt abwechselnd Quarkcreme und Boden schichten. Ganz oben muss ein Boden sein. Auf diesen ein Holzbrett zum Beschweren legen und alles mindestens 4 Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank stellen. Dann den Ring lösen und die Torte auf einen schönen Ständer oder eine Tortenplatte setzen.
250 g Mascarpone
Saft und Schale 1/2 unbehandeltenZitrone
Saft und Schale ½ unbehandelten Orange
Alle Zutaten verrühren und locker um die Torte streichen. Dann kurz vorm Servieren noch rund um die Torte die Kekse stellen und am Rand entlang mit den Pistazien verzieren. Natürlich könnt ihr statt Osterhasenkeksen jede andere Ausstecherform benutzen und eure Torte so den jeweiligen Anlässen anpassen. Und auch wenn es dieses Jahr kälter als an Weihnachten war, liessen wir uns die Laune natürlich nicht verderben. Unser zu Hause haben wir mit allerlei Deko verschönert. Zweige mit bunten Eiern behangen, und natürlich jede Menge Eier gefärbt. Für die erste Variante habe ich zunächst die Eier ausgeblasen, eingefärbt und dann vollständig trocken lassen. Dann habe ich sie mit getrockneten Blüten, hier Stiefmütterchen verziert. 
Etwas Klarlack darüber und fertig. Das besondere ist dabei für uns, dass diese Blüten genau zur Geburt meines Sohnens geblüht haben. Ich habe sie abgeschnitten und gepresst – und dieses Jahr, auf den Tag genau 3 Jahre später gab es die perfekte Gelegenheit sie zu verwenden... Bei der zweiten Variante habe ich Masking Tape verwendet.
Dafür die Eier ausgeblasen, eine Hälfte mit Tafellack schwarz lackiert, die anderen weiß gelassen. Und dann nach Lust und Laune mit selbstklebenden Bändern, hier Spitze verziert. 
Für die dritte Variante habe ich kleine Blätter von Farnen aus dem Wald gepresst, mit einem Klebestift auf die trockenen und ausgeblasenen Eier geklebt, diese Eier dann in die Spitze eines Nylonstrumpfes gesteckt und fest zugedreht.
Dann den Strumpf samt Ei in den Topf mit der Malfarbe geben und färben. Anschließend nicht sofort aus dem Strumpf nehmen, sondern auf etwas Küchenpapier trocknen lassen.
Erst danach den Strumpf aufschneiden und das Ei heraus nehmen. Zudem haben wir noch Salatsauceflaschen ausgewaschen und mit Osterhasen aus Papier beklebt, anschliessend mit Buntlack besprüht und den Hasen entfernt. So habt ihr eine ganz individuelle Blumenvase.

 
Morgen beginnt ja schon das Wochenende und das haben wir uns auch alle verdient :))süße Grüße, Eure Kessy

02 April 2013

Lotta, das Osterlamm und ein give away

Ich hoffe ihr hattet alle frohe Ostern, habt ein paar schöne Stunden genossen und seit dem Osterhasen begegnet. Wir hatten jede Menge Besuch im Haus und das aus verschiedenen Ländern. Da kommen so mancherlei Bräuche zusammen. Während in Ungarn traditionell ein saftiger Osterschinken mit Hefezopf und Meeretich genossen wird, essen wir lieber Süßes zum Frühstück. Und da hatte ich dieses Jahr richtig großes Glück, denn an einem Tag, an dem eigentlich alles eher schief als gerade lief, klingelte es an meiner Tür und hinter einem riesigen Paket versteckte sich ein winziger Postbote. Ich habe ein wirklich tolles Päckchen von der Firma „BIRKMANN“ geschickt bekommen. Randvoll gepackt mit den allerschönsten Backutensilien, von denen ich schon lange geträumt hatte. Das sind so Tage, an denen ich sogar noch nachts durch die Küche hüpfe. Und Lotta das Lamm hat es wirklich verdient gebacken, geschmückt, bestaunt und vernascht zu werden! Ich glaub da mache ich mal im Kindergarten den Kleinsten eine Freude :)

Feines Orangenlamm
100 g Mehl
100 g Speisestärke
100 g gemahlene Mandeln
1 Prise Salz
3 TL Orangenschale
2 TL Zitronenschale
250 g weiche Butter
200 g Zucker
3 Eier
3 Eigelb
4 EL Orangensaft
1 EL Zitronensaft
Die Butter mit dem Zucker mischen und geschmeidig rühren. Die Eier und Eigelbe untermischen. Das Mehl, die Speisestärke und gemahlenen Mandeln mischen, eine Prise Salz sowie die Orangen- und Zitronenschalen unterheben. Den frisch gepressten Saft zugeben und verrühren. Den Teig in die vorbereitete Lotta füllen und 50 Minuten backen.
... und jetzt zum give away. Ich habe von der Firma Birkmann noch viele tolle Produkte unter anderem diese Damenschuh Backform in 3 D bekommen. Und damit würde ich gerne einem von Euch eine Freude machen. Schreibt mir unter diesen Post, welcher Schuhtyp ihr seid, liebt ihr es eher bequem oder braucht ihr doch schon mal high heels, ich bin gespannt ;))) und so gehts:

Die Verlosung beginnt jetzt und endet am Freitag, dem 5.April 2013 um 20 Uhr. 
Mitmachen darf jeder, mit oder ohne Blog! Ihr müsst nur über 18 Jahre alt sein! Teilnahme ab 18 Jahren, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Versand erfolgt nur innerhalb Deutschlands und Ihr müsst nur unter diesem Post einen Kommentar hinterlassen! Bei allen die keinen Blog haben, bitte ich Euch entweder Eure E-mail Adresse oder Euren Namen mit dazu zu schreiben!

 Und den Rest unseres Ostertisches zeige ich Euch im Laufe der Woche, bis dahin süße Grüße und ganz viel Glück, Eure Kessy