13 Mai 2013

Zuckerrosen Torte zum Geburtstag

Heute ist es soweit und ich komme endlich dazu, meine Geburtstagstorte zu zeigen, also meine eigene :) Irgendwie hatte sich kurz vorher wieder einmal alles überschlagen und so standen mein Mann und ich noch weit nach Mitternacht in Puderzuckerwolken in der Küche. Und  auch den ersten dicken Geburtstagskuss gab es zwischen gefühlt tausenden von Töpfen und Schalen und Unmengen von Krepp -Papier.
Um etwas mehr Platz zu sparen, haben wir nämlich die Leckereien wieder auf der zum Candy Table umgestalteten Kommode aufgebaut. So ähnlich hatten wir das schon beim Kindergeburtstag von Kenoa gemacht, wer mag, kann sich hier noch einmal alles anschauen.
Dafür haben wir hellgrünes Geschenkpapier mit doppelseitigem Klebeband an der Wand und eine weiße Papiertischdecke auf der Kommode festgeklebt. Aus Seidenpapier habe ich verschieden große Pompoms angefertigt, wie genau das geht, könnt ihr euch gerne noch einmal hier anschauen.
Ich wollte schon sehr lange eine zartgelbe Torte machen und habe mich für verschiedene Blüten entschieden. An der Seite befinden sich Petunien - Ausstecherblüten in 3 D Optik (zu finden hier bei der Firma "Torten Deko"  ) und ganz oben seht ihr Zuckerrosen. Diese werden Blatt für Blatt einzeln hergestellt und anschließend zusammengefügt.

Die einzelnen Blüten sind auf Blumendraht gewickelt und zum Schluss wie ein Gesteck verbunden. 
Eine bebilderte Schritt für Schritt Anleitung für Zuckerrosen stelle ich Euch ganz bald vor. 
Wer Lust hat, sich auch mal an den kleineren ZUCKERBLÜTEN zu versuchen, benötigt nur etwas Blütenpaste (Rezept hier) und etwas Stärke zum Abpudern - 
... schon kann es losgehen: 
1. die Blütenpaste hauchdünn ausrollen und mit der Metallform ausstechen. Den Rest der Paste sofort mit etwas Frischhaltefolie abdecken, damit nichts austrocknet. Dann die Silikon Mould mit einem sauberen Pinsel und etwas Speisestärke (oder Puderzucker) abpudern. (das ist nach jeder einzelnen Blüten notwendig!)
2. die Blüte mittig in die mould legen und verschliessen. Jetzt gleichmässig von außen mit den Fingern überall leichten Druck ausüben. 
3. und so sieht die gepresste Blüte aus. Zum Trocknen auf etwas halbrundes legen, es eignet sich auch eine Eierschachtel die mit etwas Alufolie ausgelegt wird oder aber zusammengeknüllte Alufolie. Hauptsache es kommt etwas Bewegung in die Blüten. Jetzt gut durchtrocknen lassen. Anschliessend kann man die Blüten noch mit etwas Pulverfarbe abpudern. Trägt man diese auf die noch  feuchte Blütenpaste auf, wird das Ergebnis kräftiger. Für den Punkt in der Mitte kann man eine Zuckerperle aufkleben oder etwas icing aufspritzen. 
Zum Befestigen der Blüten auf der Torte habe ich wie immer meinen "Zuckerkleber" verwendet, den dazu gehörigen link findet ihr hier. 

Unter der Torte befindet sich ein Schokobiskuit mit Vanillefüllung, also ein ganz klassischer Kuchen. Darüber eine Schicht Ganache (link hier) um sie fondanttauglich zu machen und zum Schluss selbsthergestellter Rollfondant (link hier).
Schokobiskuit (Für 2 Springformen á 20 cm Durchmesser):
225 g Butter
225 g Puderzucker
4 Eier
175 g Mehl
3 TL Backpulver
50 g Kakaopulver
1 EL warmes Wasser
Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Die Springformen fetten und mit Mehl ausstäuben. Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker schaumig schlagen Die Eier nach und nach dazu schlagen. In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Kakaopulver und Backpulver mischen. Diese Mischung in 2 Teilen (erst die eine Hälfte, später den Rest) zum Butter-Zucker-Eigemisch geben und alles gut verrühren. Sollte der Teig dann noch etwas zu fest erscheinen, 1 EL warmes Wasser zugeben. Den Teig halbieren und falls 2 Formen vorhanden sind gleichzeitig, sonst nacheinander ca. 15 - 20 Minuten backen. Den Gartest machen (einen Holzspieß in den Teig stechen und es darf kein Teigrest daran haften bleiben) und dann herausnehmen. Den Springformrand lösen und ganz abkühlen lassen. Dann den Boden je noch einmal waagerecht halbieren.
Füllung:
500 ml Milch
1 Pck. Vanille - Puddingpulver
125 g Zucker
400 ml Sahne
Mark einer Vanilleschote
1 Pck. Vanillezucker
8 Blatt Gelatine
Die Gelatine in etwas Wasser einweichen. 5 EL von der Milch abnehmen und darin das Puddingpulver anrühren. Den Rest der Milch aufkochen und das angerührte Pulver zufügen, wenn der Pudding beginnt dick zu werden, den Zucker dazu geben und unterrühren. Die Gelatinebläter ausdrücken und mit dem Mark der Vanilleschote in den noch warmen Pudding geben. Unter Rühren vollständig auflösen. Den Pudding mit einer Frischhaltefolie abdecken (so dass diese die Puddingoberfläche berührt, damit sich keine Haut bilden kann) und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und diese dann vorsichtig unter den Pudding heben. Die Creme ca. 20 Minuten im Kühlschrank stehen, damit sie anfängt zu gelieren, dann die Torte schichten.

Als kleines Extra gab es noch cupcakes, die ich Euch demnächst noch genauer zeigen werde. Und wer noch mehr Lust auf Blütentorten hat, kann auch gerne noch einmal hier schauen.

... ich wollte an dieser Stelle noch einmal den so vielen lieben Menschen danken, die an mich gedacht haben und schicke Euch tausend Küsse und süße Grüße, Eure Kessy



12 Mai 2013

Ein Erdbeer Cheesecake mit Holunderblüten

Heute ist Muttertag – ein wirklich schöner Tag um ein ganz großes Dankeschön an alle Mama´s zu sagen. Auch wenn ich es eigentlich mag, der Mama an jedem Tag des Jahres zu zeigen, wie toll und einzigartig sie ist und wie sehr man sie lieb hat. 

… und da meine Mama bei mir wirklich sehr viel Probe-essen muss, zählt bei mir heue mal nicht die Größe, sondern allein die Form und der Geschmack – sie hat ihr ganz persönliches kleines Minitörtchen in Herzform bekommen…

Die Mengenangaben beziehen sich auf meine Lieblingskuchengröße – eine 18 cm Form. (Für das Herz habe ich alle Zutaten halbiert) 

Für den Boden:
90 g (Butter) Kekse
50 g Amarettini Kekse
80 g Butter
1-2 Prise(n) Salz
Eine Springform hauchdünn ausbuttern. Dann die Kekse in einen Frischhaltebeutel geben und mit Hilfe des Nudelholzes zerkleinern. Die Butter schmelzen und mit einer guten Prise Salz und den Kekskrümeln vermengen. Dann in die Form geben und mit einem Löffel oder den Fingern zu einem glatten, festen Boden andrücken. Für mindestens 30 Minuten kalt stellen.

Für den Belag:

7 Blatt weiße Gelatine
400 g Erdbeeren
250 g Mascarpone 
200 g Magerquark 
200 g Schlagsahne
1 TL + 75 g Zucker 
80 ml Holunderblütensirup
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen roter Tortenguss

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 350 g Erdbeeren waschen, gut abtropfen lassen und putzen. Die Erdbeeren pürieren und mit 1 TL Zucker verrühren. 1 Blatt Gelatine ausdrücken, auflösen und mit dem Erdbeerpüree verrühren. 15 Minuten kühlen. Die Sahne steif schlagen. Die Mascarpone, Quark, Sirup, 75 g Zucker und Vanillin-Zucker verrühren. 6 Blatt Gelatine ausdrücken und auflösen.
Ca. 2 EL Creme in die Gelatine rühren, dann die Gelatinemischung unter die restliche Creme rühren. Die Sahne unterheben. Die Mascaponecreme halbieren und die Hälfte mit dem Erdbeerpüre mischen. Jetzt abwechselnd die weiße und die rosa Creme schichten und mit einer Gabel locker marmorieren. Die Torte am besten über Nacht kalt stellen. Die restlichen Erdbeeren putzen und abtropfen lassen, dann halbieren oder vierteln und das Törtchen damit belegen. Tortenguss zubereiten, über die Erdbeeren gießen und die fertige Torte kalt stellen.
ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntagnachmittag ...
und schicke süße Grüße vor allem allen Mama´s 

06 Mai 2013

Gedeckter Apfelkuchen

Dieses Wochenende steckte voller schöner Erlebnisse. Ganz lang nicht gesehene Familienmitglieder und gleichzeitig liebe Freunde kamen zu Besuch und wir hatten eine richtig schöne Zeit. So wurde das Wohnzimmer dank aufblasbarem Bett schnell mal zu einer Riesenhüpfburg und Schlaflandschaft und 3 Jährige gingen erst um Mitternacht in´s Bett. Auch das muss mal sein  :) und am nächsten Tag folgte ein ganz wunderbarer Ausflug auf einen Bio Kinder-Bauernhof mit einem kleinen Bus voller Zwerge im Rahmen einer traumhaften Landschaft im Sauerland. An so einem Tag kommt man mal wieder so richtig zum durchatmen...
... und gebacken wurde natürlich auch, wenn auch zugegebenerweise für so viele Leute eindeutig zu wenig. Aber versprochen: das nächste mal packe ich den Wagen voller Kuchen... entschieden habe ich mich für einen richtigen Klassiker: einen gedeckten Apfelkuchen...
300 g + 25 g Mehll
75 g + 50  g gemahlene Mandeln
175 g + 125 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
150 g kalte Butter
1 kg Äpfel
2 EL Paniermehl
100 g Puderzucker
4 EL Zitronensaft
40 g Mandelblättchen
für den Teig:
Das Mehl, 75 g gemahlene Mandeln, 175 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz, Ei und 150 g Butter in Stücken in eine große Schüssel geben und rasch zu einem glatten Mürbeteig verarbeiten. Eine 26-er Springform fetten und mit Mehl ausstäuben. 2/3 des Teiges zwischen 2 Lagen bemehlter Frischhaltefolie ausrollen. Die obere Folie abziehen und den Teig so in die Form platzieren, dass die Folie oben ist, also sprich einmal mit der Hand nach unten drehen. Jetzt die Folie abziehen. Mit den Fingern einen ca. 3-4 cm hohen Rand formen. Den Boden mit einer Gabel ein paar mal einstechen. Den übrigen Teig auch zwischen 2 Lagen Frischhaltefolie ausrollen und sowohl Boden als auch Decke mindestens 30 Minuten kalt stellen.  Den Ofen in der Zwischenzeit auf 150 Grad Umluft vorheizen.
während der Boden ruht, hat man genügend Zeit, die leckere Füllung vorzubereiten. Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen, dann klein schneiden. Mit 50 g gemahlenen Mandeln, 25 g Mehl, 125 g Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker mischen. Das Paniermehl auf den Boden streuen (so weicht der Belag den Boden nicht durch). Die Apfelmischung darauf geben und leicht andrücken. Vom Teigdeckel  die obere Folie abziehen und den Teig mit Hilfe der anderen Folie verkehrt herum (also nach unten) auf den Kuchen legen, dann Folie abziehen, die Ränder etwas andrücken. Im Ofen auf der untersten Schiene ca. 55 Minuten backen. Herausnehmen und einmal mit dem Messer zwischen Kuchen-und Springformrand entlang fahren. Dann in der Form ganz auskühlen lassen. 
Guss: Die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett etwas anrösten. Den Puderzucker mit dem Zitronensaft glatt rühren. Den Kuchen aus der Form nehmen und mit dem Guss bestreichen, dann mit Mandeln bestreuen.
Ursprungsrezept aus "Lecker"
Tip: Dieser Kuchen lässt sich ganz wunderbar schon am Vortag zubereiten, denn er bleibt herrlich saftig. Und auch zum Einfrieren ist er toll geeignet. Wer mag, kann ich geschmacklich mit etwas Zimt verfeinern oder noch  klein geschnittenen Marzipan in die Füllung geben. 
Ich wünsche Euch eine tolle Woche, vielleicht nutzt ja auch ihr den Feiertag zum Backen?
viele süße Grüße, Eure Kessy

02 Mai 2013

GANACHE - eine Torte fondanttauglich machen

Grundsätzlich gibt es bei der Ganache zwei Arten der Verwendung: man kann die Torte damit befüllen, oder aber auch von außen damit bestreichen und damit fondanttauglich machen. 


Aber wozu ist das überhaupt nötig? 
Zu allererst außerdem schützt die Ganache den Kuchen und hält ihn so schön saftig. Desweiteren setzt man die Ganache als eine Art „Spachtelmasse“ ein, die Risse, Löcher und Unebenheiten in den Tortenböden ausgleicht und glättet. Die Ganache bindet Krümel und bildet eine wunderbar glatte und ebenmäßige Oberfläche für den Fondant. Zudem wird die Torte stabiler und kann das Gewicht des Fondants und der Dekorationen besser tragen. Ein weiterer riesiger Vorteil ist, dass bei so einer perfekten Basis schon eine sehr dünne Schicht Fondant ausreicht, um ein glattes Ergebnis zu erzielen. Das ist so viel leckerer. Worauf man aber unbedingt achten MUSS ist das jeweilige Verhältnis. Denn zum Befüllen steht die Menge der Sahne zur Schokolade in einem anderen Verhältnis als beim „von außen auftragen“ . Das liegt daran, dass die Füllung ja weicher sein soll als eine tragende Hülle.

Das Rezept:

Ganache zum Füllen:
Zartbitterschokolade: 200 g Schokolade /Sahne 200 ml
Vollmilch Schokolade: 300 g Schokolade /Sahne 200 ml
Weisse Schokolade: 400 g Schokolade /Sahne 200 ml 
Zum von außen Auftragen
Dunkle Ganache: 400 g Schokolade / 200 ml Sahne
Helle Ganache: 600 g Schokolade / 200 ml Sahne
Wieviel Ganache benötige ich für eine Torte? / die Menge
Das hängt natürlich sehr von der Dicke der aufgestrichenen Ganache ab und zudem von der Höhe der Torte. Für eine Torte á 26 cm Durchmesser verwende ich im Schnitt die 1 ½ - fache Menge, das heißt 300 ml Sahne zu 600 g dunkle Schokolade bzw. 300 g Sahne zu 900 g helle Schokolade) Das sind natürlich Richtwerte, aber Reste kann man super einfrieren und für die nächste Torte verwenden. Und für ganz Schnelle: Ja, man kann die Ganache auch schon nach ca. 1 Stunde abkühlen verwenden, aber es ist viel schwieriger und klebriger, daher nicht zu empfehlen.

Herstellung:
Ich empfehle die Herstellung auf dem Herd in einem Topf, es geht aber auch in der Mikrowelle.

Herd:
1. Die Sahne in einem Topf zum Kochen bringen. (Vorsicht, kocht schnell über!)


2. Die Schokolade grob hacken, das geht am besten mit einem großen Messer. (Ich verwende zum Teil auch gerne mal Schokohasen oder Weihnachtsmänner, also alles was man so da hat :)

3. Die Schokolade in die heiße Sahne geben und stehen lassen. (Man kann auch die Sahne über die Schokolade gießen) 

4. Jetzt ca. 3 Minuten stehen lassen und warten, bis sich die Schokolade fast aufgelöst hat. Dann mit einem Löffel oder Schneebesen kräftig und sehr gründlich auch in den Ecken und am Boden rühren, bis die Ganache glatt und schön cremig ist. Dafür am besten keine elektrischen Geräte benutzen, da sie zu viel Luft hinein arbeiten. Jetzt an einem kühlen Ort über Nacht stehen lassen. 


5. Möchte man die Ganache zum Befüllen verwenden, sollte man sie am nächsten Tag mit einem Schneebesen oder Handrührgerät aufschlagen, bis sich ihre Konsistenz nach ein paar Minuten von cremig, nutellaartig zu hell und fest ändert.

6. Die Ganache noch einmal kurz mit einem Löffel umrühren, jetzt ist sie gebrauchsfertig


In der Mikrowelle: 
1. Die Schokolade hacken und mit der Sahne gemeinsam in eine Schüssel geben.
2. Jetzt auf höchster Stufe 1 Minute erhitzen und anschließend gut umrühren.
3. Den Vorgang wiederholen, bis die Ganache glatt und cremig ist.
4. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 10 Minuten stehen lassen. Dabei kann sich die Schokolade am Boden absetzen.
5. Mit einem Schneebesen oder Handrührgerät (nicht Handmixer!) verquirlen, bis die Masse schön cremig und glatt ist.
6. Die Masse auch über Nacht an einem kühlen Ort ruhen lassen. 


Haltbarkeit: 
Die Ganache hält sich ca. 1 Woche im Kühlschrank (vorausgesetzt die verwendete Sahne ist noch mindestens 1 Woche haltbar) und mehrere Monate im Tiefkühlfach. Für das Einfrieren empfehle ich kleine Einzelbehälter. Zum Auftauen zuerst in den Kühlschrank, dann ca. 1 Stunde vor Verwenden herausnehmen und auf Raumtemperatur bringen. Man kann sie dann in der Mikrowelle in kurzen 10 – 20 Sekundenschüben erhitzen, oder aber in einem Topf. Immer darauf achten, dass sie nicht anbrennt und gerinnt. 

Die Ganache auftragen: 
Man sollte sich zunächst alle benötigten Hilfsmittel bereit stellen. Ganz wichtig ist eine Teigkarte, die einen rechten Winkel haben sollte. Nur so wird es möglich sein, die Torte gerade abzuschließen und einen schönen rechten Winkel bzw. Ecke am oberen Tortenrand zu zaubern. Zudem hilft beim Auftragen eine Winkelpalette oder ein langes plattes breites Messer. Die Torte am besten auf einen drehbare Tortenplatte stellen, das erleichtert die Arbeit.

1. Zuerst trage ich mit der Winkelpalette rund um den Kuchen auf den Rand großzügig Ganache auf. Es ist  wichtig, sorgfältig bis ganz nach unten zu arbeiten. 


2. Dann die Teigkarte senkrecht halten und langsam rings um die Torte fahren und die überschüssige Ganache abtragen. Es ist sehr wichtig, dass die Karte wirklich senkrecht ist, denn sonst kann sich die Füllung später hervorwölben. Die überschüssige Ganache, die oben am Rand übersteht auf die Oberfläche der Torte streichen. Da das noch zu wenig sein wird, etwas Ganache dazu geben und jetzt alles glatt streichen. Bis die Torte perfekt glatt und gerade ist, muss man diesen Vorgang eventuell wiederholen. Dafür stelle ich die Torte mit der ersten Schicht Ganache meist für ca. 5 Minuten in den Kühlschrank (so wird die Ganache schneller hart) und wiederhole Vorgang 1 und 2 anschließend noch einmal. 
3. Jetzt kommt bei mir das „Zaubermesser“ zum Einsatz. Gerade wenn der Fondant nur hauchdünn sein soll, empfiehlt es sich, die (feste) Ganache noch einmal mit einem heißen Messer zu glätten. Dafür einen Topf kochendes Wasser bereit stellen und ein langes Tortenmesser für ein paar Sekunden hinein tauchen. Das Messer an beiden Enden festhalten und über die Tortenoberfläche ziehen.
4. Ist die Torte perfekt fondanttauglich gemacht, stelle ich sie zum festwerden am besten über Nacht in den Kühlschrank. Ganz wichtig ist es nur, sie am nächsten Tag rechtzeitig wieder heraus zu holen, denn es kann sich Kondensfeuchtigkeit bilden und die würde den Fondant aufweichen. Also 1 – 2 Stunden vor Fondanteindecken die Torte heraus nehmen und bei Zimmertemperatur stehen lassen. Jetzt kann es ans Eindecken gehen. Dazu gibt es demnächst einen gesonderten Post rund um´s Thema "Fondant"
Ich wünsche Euch viel Spaß beim backen, basteln und dekorieren, und hoffe euch mit dieser Anleitung das Thema "Motivtorten und ihre Vorbereitung" etwas näher gebracht zu haben,
süße Grüße, Eure Kessy