28 September 2014

Dahlien aus Blütenpaste - Tutorial

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Diese zweistöckige Torte stand bei uns auf dem sweet table klick hier und heute möchte ich euch zeigen, wie auch ihr euch schöne Dahlien aus Blütenpaste zaubern könnt....

Arbeitsmittel:

Blütenpaste
Palmin soft
Speisestärke
Zuckerkleber
Pinsel
Ausrollstab
Lebensmittelfarben (Pasten und Pulver)
Schaumstoff Pad
Dresden und Shelltool
Zahnstocher
Margeriten Plunger (z.B. von PME)
Rosenblatt- oder Lilienausstecher
Dahlien Veiner (o.Mohnveiner)
(2 cm Styroporkugeln)
Buffer

eine kleinere Menge Blütenpaste (Rezept klick hier) mit WILTON Gelfarben in „Rose“, „Burgunder“ altrosa einfärben. Man kann entweder kleine Styroporkugeln (Tortenshops oder Bastelladen) verwenden oder eine Kugel aus Blütenpaste formen. Der Durchmesser sollte je ca. 2 cm betragen. Die Kugel auf einen Zahnstocher pichsen. Die Blütenpastekugel muss über Nacht durchtrocknen. Bei der Styroporkugel (die habe ich verwendet) kann man sofort loslegen.
Einen kleinen Kreis aus der Blütenpaste ausstechen. Nicht zu dünn, sondern ca. 1-2 mm damit man eine schöne Struktur hinein arbeiten kann. Mit etwas Zuckerkleber (Rezept klick hier) hauchdünn einstreichen und von oben auf die Kugel legen. (Sie muss die Kugel von unten nicht abdecken, dort kommen später eh noch die Blütenblätter dran.)
Jetzt mit einem Werkzeug nach Wahl das Blüteninnere prägen. Man kann das mit einer Silikonmould machen. Ich habe eine solche nicht verwendet, sondern zuerst mit dem shelltool geprägt und anschließend kleine Löchlein mit einem Zahnstocher hinein gepichst. Sehr gut eignet sich aber auch ein Veining -oder Dresden tool (Tool Tutorial klick hier). Hauptsache es entsteht ein schönes, natürliches Muster. Dann etwas trocknen lassen (ca. 10 – 20 Minuten).
Die Blütenpaste ausrollen (nicht zu dünn, eher 2 mm), damit es genügend Material zum Bearbeiten gibt. Mit dem größten Ausstecher eine Blüte ausstechen. Dafür den Ausstecher leicht mit Stärke abpudern, in die Blütenpaste drücken, den Ausstecher umdrehen und mit dem Ausrollstab darüber rollen, so entstehen schöne saubere Konturen.
Dann die ausgestochene Blüte auf ein weiches Schaumstoff pad legen und die einzelnen Blätter mit dem Dresdentool so von innen nach außen streichen, dass die Blättlein länger und breiter werden und sich leicht nach oben wölben.
Das Innere dünn mit Zuckerkleber einstreichen und mittig mit dem Zahnstocher hineinpichsen, dann von unten auf unsere Kugel ziehen. Im ersten Schritt nur jedes zweite Blättchen ankleben, kurz warten, dann von außen die übrigen Blättlein ankleben. (Sie passen nicht alle nebeneinander und so entsteht zudem ein schöner räumlicher Effekt). Dann die übrigen Blättlein festkleben.
Jetzt eine zweite Rund Blüten genau mit dem gleichen Ausstecher ausstechen und genau so verfahren, also bearbeiten und wieder ankleben. 

Bis jetzt habt ihr 2 Blüten ausgestochen und angeklebt. Die Lagen ca. 2 Stunden trocknen lassen.

Jetzt gebe ich zum Rest der verwendeten eingefärbten Blütenpaste weiße Blütenpaste hinzu, um einen schönen Ombre Farbverlauf zu bekommen. In der nächsten Runde ca. 12 einzelne längliche Blütenblätter ausstechen. Dafür eignet sich z.B. ein Rosenblattaustecher. Die Ränder mit einem Balltool leicht ausdünnen, dann im leicht mit Speisestärke abgepuderten Veiner prägen.
Das untere Ende jedes einzelnen Blattes wie eine Tüte zusammen rollen. Die Seite, wo die „Naht“ ist, sich das Blatt also schließt, leicht flach drücken, dann mit dem blade tool das untere Ende abschneiden und zur restlichen Blütenpaste geben.
Die Rolle an der vorderen Seite hauchdünn mit Kleber bestreichen, dann rundherum um die Blütekleben. Die oberen Enden vorsichtig etwas nach außen ziehen. 
Die Blüte mindestens 1 Stunde trocknen lassen. Dafür von unten mit etwas Watte abstützen, so kann man die Form noch ein bisschen unterstützen.

In der nächsten Runde plus 2, also 14 einzelne längliche Blütenblätter ausstechen. Ich verwende ab jetzt längliche Lilienausstecher. Man kann aber auch den Rosenblattaustecher weiter verwenden. Wieder, wie im vorigen Schritt, verfahren, also bearbeiten, zusammen rollen, unten abschneiden, dann rund um die Blüte kleben. Dabei darauf achten, dass man die einzelnen Blätter genau in die Zwischenräume der vorigen Reihe klebt.
Gut durchtrocknen lassen.
Ganz nach gewünschter Größe der Blüte kann man im gleichen Verfahren noch eine letzte Runde Blätter herstellen. Dabei plus 2, also 16 längliche Blütenblätter ausstechen und genau so verfahren, also bearbeiten, zusammen rollen und in den Zwischenräumen ankleben.

Jetzt die Blüte gut durchtrocknen lassen. Ganz nach Wunsch mit Lebensmittelpuder bestäuben. Sind noch kleine unsaubere Kanten, kann man vorsichtig mit einem Buffer über die Ränder gehen und sie glätten. Ganz zum Schluss die fertige Blüte kurz (ca. 1 Minuten) über Wasserdampf halten, Vorsicht dabei nicht die Finger verbrennen! So wird die Blüte „sauber“, also von Speisestärkeresten befreit und die Farbe fixiert. Zudem bekommt die ganze Oberfläche einen tollen seidig schimmernden Touch.
Jetzt kann die Blüte ganz nach Wunsch auf einer Torte angeordnet werden.
Süße Grüße, Eure Kessy

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